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Neues Projekt zur Konnektivität urbaner Habitate für Säugetiere

Eine Projektförderung durch Interreg NWE ermöglicht der AG Stadtökologie und Biodiversität die Erforschung von Maßnahmen zur Verbesserung der Konnektivität urbaner Habitate.

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Wie können wir urbane Lebensräume für Säugetiere besser verknüpfen? © Valentin Klaus
Wie können wir urbane Lebensräume für Säugetiere besser verknüpfen? © Valentin Klaus

Eichhörnchen, Igel und Co finden in Städten zwar geeigneten Lebensraum, leiden aber unter der Zerschneidung ihrer Habitate durch Straßen, Zäune und andere Barrieren. Dies trägt dazu bei, dass Igel deutlich seltener zu finden sind als noch vor einigen Jahren. Valentin Klaus und Simon Mösch haben nun erfolgreich ein Projekt eingeworben, in dem gemeinsam mit zahlreichen Partnerinstitutionen in Nordwesteuropa, von Irland bis zur Schweiz, an der Vernetzung urbaner Habitate für Säugetiere gearbeitet wird. Hierbei kooperieren Forschungsinstitutionen mit Städten und Gemeinden, beraten diese und erfassen die Effektivität unterschiedlicher Maßnahmen, wie beispielsweise das Überspannen von Straßen durch Seile – eine Maßnahme zur Verbesserung der Mobilität von Eichhörnchen. Zudem werden wir die Einstellung der Bevölkerung zu solchen Maßnahmen erfassen und auswerten, denn wer garantiert, dass durch den Igel-Durchschlupf im Zaun nicht auch eher unpopuläre Nagetiere kommen? Eine Akzeptanz der geplanten Maßnahmen ist daher ein wichtiger Aspekt einer erfolgreichen Umsetzung des Vorhabens. Das Projekt „URBAN – Understanding the Recovery of Biodiversity and Animal Networks” begann im Januar 2026 und wird gut drei Jahre laufen. Das Projekt wird durch die niederländische Gemeinde Hilversum koordiniert. Weitere Informationen und eine Projektwebseite folgen in Kürze.



13. Januar 2026
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Autor:in:
Valentin Klaus

Schlagworte:
Stadtökologie und Biodiversität, GI-News