| Semester: | 5. & 6. |
| Credits: | 6 CP |
| Dauer: | 1 Semester |
| Modulbeauftragte:r: | i.V. Prof. Dr. Dennis Edler |
| Kontaktzeit: | 2-3 SWS |
| Selbststudium: | 90-120 h |
| Gruppengröße: | 15-20 |
Vertiefung der inhaltlichen und/oder methodischen Fragestellungen im Schwerpunktbereich der Physischen Geographie, der Humangeographie oder der Geomatik
Abhängig vom angestrebten Berufsfeld oder gewünschten Masterstudiengang werden Inhalte und Methoden des Studienfaches vertieft. Beispiele für Veranstaltungsangebote:
Geländemethoden der Biogeographie
Regionale Bodenkunde mit Geländeübungen
Hydrologische Mess- und Auswerteverfahren
Politische Geographie der EU
Nachhaltige Quartiersentwicklung
Entwicklungstheorie
Kartengestaltung und -herstellung mit Adobe-Illustrator
Geodateninfrastruktur und Geodatenmanagement
kompatibel mit Lehrangeboten der Methoden Geomatik
Seminar, Übung, Praktikum, Exkursion
Vom Charakter der Einzelveranstaltung abhängig und in der jeweiligen Beschreibung näher bezeichnet. Z.B. Abschlussarbeit, Referat mit Ausarbeitung oder Klausur
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Die Einzelveranstaltungen können einen sehr unterschiedlichen Charakter bezüglich der Vermittlung von fachlichen Inhalten und Kompetenzen besitzen. Neben stärker vorlesungsorientierten Lehrveranstaltungen treten seminar-, projekt- und praktikabezogene Lehrformen hinzu. Letztere beruhen auf einem logisch aufeinander aufbauenden Lehrkonzept, das im Dialog zwischen Lehrenden und Studierenden sowie im Diskurs zwischen den Studierenden erfolgt. Für alle Seminare gilt: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung Ausschluss von der Teilnahme an der Veranstaltung und das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist nicht mehr möglich.
Verwendung des Moduls
Wahlpflichtmodul und Wahlmodul im B.Sc.-Studiengang Geographie
Stellenwert der Note für die Endnote
Die Modulnote geht CP-gewichtet (6/180) in die B.Sc.-Endnote ein
| Dozierende: | Matthias Kiese |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Hausarbeit Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. |
| Zielgruppe: | B.Sc./B.A.- Studierende |
| Voraussetzungen: | Der Abschluss der Module „Einführung in das Studium der Geographie“ sowie „Gesellschaft, Ökonomie und Raum“ ist vorteilhaft. |
Die Studierenden lernen die vielfältigen raumwirtschaftlichen Potenziale Nordrhein-Westfalens kennen. Anhand der Wirtschaftsräume NRWs üben sie die Anwendung von Konzepten sowie quantitativer und qualitativer Methoden der regionalwirtschaftlichen Analyse kennen, die es ihnen ermöglichen regionale Entwicklungsperspektiven und -hemmnisse zu identifizieren, zu bewerten und auf Basis von Stärken-Schwächen-Analysen und exogenen Trends strategische Empfehlungen für die Regionalentwicklung zu erarbeiten.
InhalteKöln-Bonn ist nicht Ostwestfalen-Lippe, und das Münsterland unterscheidet sich deutlich vom Siegerland. Als größtes deutsches Bundesland besteht Nordrhein-Westfalen aus verschiedenen Wirtschaftsräumen mit unterschiedlichen regionalökonomischen Strukturen und Dynamiken. Das Seminar erarbeitet einen methodischen Rahmen für einen systematischen interregionalen Vergleich und bewertet auf dieser Grundlage die Perspektiven der Wirtschaftsräume NRWs für zukünftigen Wohlstand, regionalökonomische Resilienz sowie die angestrebte Transformation zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaneutralität. Dies erfolgt auf Grundlage regionalstatistischer Profile sowie der Herausarbeitung von regionsspezifischen Entwicklungspfaden.
AufbauBlotevogel, H.H.; Münter, A.; Terfrüchte, T., 2009: Raumwissenschaftliche Studie zur Gliederung des Landes Nordrhein-Westfalen in regionale Kooperationsräume. Abschlussbericht. Dortmund: TU Dortmund, Fakultät Raumplanung.
Chilla, T.; Kühne, O.; Neufeld, M., 2016: Regionalentwicklung. (=UTB, 4566). Stuttgart: Ulmer.
Möller, J., 2020: Methoden der empirischen Regionalanalyse. In: Bröcker, J.; Fritsch, M. (Hrsg.): Ökonomische Geographie. (2. Aufl.). (=Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). München: Vahlen, S. 7-40.
NRW.BANK, 2025: Regionalwirtschaftliche Profile 2025. https://www.nrwbank.de/de/die-nrw-bank/research/regionalwirtschaftliche-profile [12.05.2026].
NRW.innovativ, 2024: Regionale Innovationsökosysteme. https://nrwinnovativ.de/regionen [12.05.2026].
regionen.NRW, 2026: Starke Regionen, starkes Land. https://regionen.nrw [12.05.2026].
| Dozierende: | Astrid Seckelmann |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: |
Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich. |
| Zielgruppe: | Studierende mit Interesse an einer kritischen Auseinandersetzung mit dem lokalen, regionalen und globalen Tourismusgeschehen |
| Voraussetzungen: | Es wird der erfolgreiche Abschluss des Moduls "Einführung in die Geographie" empfohlen. |
Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Veranstaltung
Der Kurs setzt sich aus drei inhaltlichen Blöcken zusammen:
Innerhalb dieser Blöcke wird eine Vielzahl von Themen behandelt, wobei die Teilnehmer:innen auf die Schwerpunktsetzung Einfluss nehmen können. U. a. könnte es um folgende Aspekte gehen:
In den Seminarsitzungen wird jeweils ein Schwerpunktthema behandelt. Dazu gibt es inhaltliche Impulse durch die Lehrperson, studentische Referate, Arbeits- und Diskussionsphasen.
Ggf.wird eine kurze Exkursion nach Absprache durchgeführt.
LiteraturThemenspezifische Literatur wird zu den jeweiligen Sitzungen bekannt gegeben. Darüber können Lehrbücher empfohlen werden, z. B.
| Dozierende: | Michael Herre |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Schriftlicher Bericht im Paperformat (Prüfungsleistung), Referat (Studienleistung) Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. |
| Zielgruppe: | Studierende der Bachelorstudiengänge ab dem 4. Semester mit ausgeprägtem Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und dem Naturraum Alpen, welche die Interdisziplinarität des Moduls „Landschaften und Ökosysteme Mitteleuropas“ schätzen und vertiefen möchten. |
| Voraussetzungen: | Abgeschlossene Module „Geomorphologie und Bodenkunde“, „Klimatologie und Biogeographie“ und „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ werden dringend empfohlen,+ Interesse an Umgang mit englischsprachiger Fachliteratur. |
Im Rahmen des Seminars wird sich der Vielfalt alpiner Ökosysteme durch fachlichen Input der Seminarleitung, die Ausarbeitung studentischer Referate, Expert*innenvorträge sowie die Auswertung einfacher Datensätze wissenschaftlich genähert.
Dabei wird die besondere Vielfalt dieses Raumes, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Geofaktoren (Geologie, Geomorphologie, Boden, Klima, Flora und Fauna) ergibt, untersucht und durch die Auswertung einfacher Datensätze (z. B. Vegetationsaufnahmen) veranschaulicht. Die Ergebnisse werden abschließend im Seminar vorgestellt sowie mithilfe internationaler wissenschaftlicher Fachliteratur in einer schriftlichen Ausarbeitung diskutiert und verglichen.
InhalteDie Alpen zählen zu den ökologisch vielfältigsten, aber zugleich empfindlichsten Natur- und Kulturräumen Europas. Geprägt durch starke Höhenstufung, unterschiedliche klimatische Bedingungen und komplexe geologische Strukturen, entstehen vielfältige alpine Ökosysteme mit teils spezialisierten Lebensgemeinschaften. Gleichzeitig stehen diese Systeme unter zunehmendem Einfluss des Klimawandels und menschlicher Nutzung. Ziel des Seminars ist es, ein vertieftes Verständnis der räumlichen Differenzierung und Funktionsweise alpiner Landschaften zu entwickeln.
AufbauTheoretischer Teil: Einführung in die Genese der Alpen sowie in die naturräumliche Gliederung. Selbststudium zugewiesener Fachartikel und Vorbereitung eines Referats zu einem ausgewählten Thema.
Praktischer Teil: Auswertung einfacher Datensätze zu unterschiedlichen alpinen Ökosystemen.
Eigenarbeit: Bearbeitung internationaler Fachartikel zum Thema, Datenauswertung, Präsentation der Ergebnisse im Seminar sowie Erstellung eines Berichts im Paperformat.
LiteraturWird im Seminar bekannt gegeben.
Seminar + 3-Tages Exkursion (6. bis 9. November 2026, voraussichtliche Kosten für Unterkunft und Führungen ca.150-200 €)
| Dozierende: | Simon Mösch |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Studienleistung: Regelmäßige Anwesenheit (Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich.) Prüfungsleistung: Präsentation und Hausarbeit |
| Zielgruppe: | Bachelorstudierende mit Interesse an Mensch-Natur Interaktionen, Nationalparks und Wildtieren |
| Voraussetzungen: | Es werden längere Strecken zu Fuß zurückgelegt bzw. gewandert, deshalb sollte eine grundlegende körperliche Fitness vorhanden sein. Es wird empfohlen, das Modul "Einführung in das Studium der Geographie" erfolgreich abgeschlossen zu haben. |
Buckley, R. (2000). Tourism in the Most Fragile Environments. Tourism Recreation Research, 25(1), 31–40. https://doi.org/10.1080/02508281.2000.11014898
Engels, B., & Job-Hoben, B. (2009). Nachhaltiger und naturverträglicher Tourismus: Strategien, Erfolgsfaktoren und Beispiele zur Umsetzung (NaBiV Heft 79). Bundesamt für Naturschutz.
Frost, W., & Hall, C. M. (Eds.). (2012). Tourism and national parks. Routledge.
Hall, C. M. (2015). Loving nature to death: Tourism consumption, biodiversity loss and the Anthropocene. In Tourism and the Anthropocene (pp. 52-74). Routledge.
Mayer, M., Müller, M., Woltering, M., Arnegger, J., & Job, H. (2010). The economic impact of tourism in six German national parks. Landscape and Urban Planning, 97(2), 73–82.
Ripple, W. J., & Beschta, R. L. (2012). Trophic cascades in Yellowstone: The first 15 years after wolf reintroduction. Biological Conservation, 145(1), 205–213.
Orazi, V., Hagge, J., Gossner, M. M., Müller, J., & Heurich, M. (2022). A biodiversity boost from the Eurasian beaver (Castor fiber) in Germany’s oldest national park. Frontiers in Ecology and Evolution, 10, 873307.
Saarinen, J. (2012). ‘Tourism into the wild': The limits of tourism in wilderness. In The Routledge handbook of tourism and the environment (pp. 145-154). Routledge.
Sæþórsdóttir, A. D., Hall, C. M., & Saarinen, J. (2011). Making wilderness: Tourism and the history of the wilderness idea in Iceland. Polar Geography, 34(4), 249-273.
Kontakt: Herr Eckart Kröck, E-Mail an e.kroeck@t-online.de
| Dozierende: | Eckart Kröck |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Referat / Hausarbeit Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich. |
| Zielgruppe: | B.Sc. / B.A.- Studierende |
| Voraussetzungen: | keine |
In dem Seminar wird die Mischung als zentrales Element der Stadtentwicklung gründlich betrachtet. Ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Vorteile scheinen unbestritten, wird ihr doch eine hohe soziale und funktionale Integrationswirkung zugeordnet. Zugleich entstehen weiterhin homogen strukturierte Quartiere. Das Prinzip der Trennung der Funktionen und Bevölkerungsgruppen hat sich tief in die Planung eingegraben und beeinflusst nach wie vor unsere Stadtentwicklung. Die Ursachen für die Diskrepanzen sind vielschichtig. Sie sollen aufgedeckt und die Bedingungen für wirksamen Alternativen gesucht werden – Wie geht Mischung?
Dazu erforderlich ist eine Beschäftigung mit den sozialen Prozessen, der baulichen Ausstattung und der Verknüpfungschancen der wichtigsten Grundfunktionen der Städte, wie: Wohnen, Einzelhandel, Gewerbe und Industrie, sowie Freizeit, Bildung und Kultur. Nicht zuletzt beeinflussen die unterschiedlichen Dimensionen der Dichte die Mobilität und damit die Verbindung zwischen den verschiedenen Angeboten in der Stadt. Das Wissen um die Ursprünge und Grundlagen, Vorteile und Entwicklungsbedingungen sowie die Wege zur Umsetzung der Mischung, sollen dazu befähigen, ausgewählte Beispiele zu analysieren und sich konstruktiv mit strategischen, formalen und konzeptionellen Methoden in der Planung auseinanderzusetzten. Ziel ist es, eigene Vorstellungen, Szenarien und Thesen für den Umgang mit der Mischung zu formulieren. Die Auseinandersetzung mit dem gleichermaßen praxisnahen und zukunftsträchtigen Thema, erleichtert den Einstieg in eine eigene spätere Tätigkeit in der Stadt und Landschaftsplanung, Regional- und Landesplanung sowie der Mobilitätsplanung.
Soll eine Stadt vielfältig, lebenswert, lebendig sowie für alle Gruppen und Interessenslagen ein breites Angebot bieten und nicht zuletzt schön sein soll, ist sie gemischt. Zeichnete sich die historische Stadt durch eine weitgehend direkte Verbindung von unterschiedlichsten Nutzungen und Funktionen aus, sorgte die Industrialisierung und das Wachsen der Städte sowie die Vorstellungen der Moderne zur Segregation und der radikalen Trennung der zuvor integrierten Funktionen. Dazu kam, dass großmaßstäbliche und störende Aufgaben die vorhandenen Stadtstrukturen überforderten. Innerhalb der bebauten Stadt sorgten massive Sanierungsmaßnahmen für den notwendigen Platz für die Ansiedlungen der massiv gewachsenen Einzelhandels- und Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Industrieanlagen und großen Wohnsiedlungen, wenn sie nicht gleich an die Ränder der Städte platziert und damit dem städtischen Kontext entrissen wurden. Das Dogma von der Autogerechten Stadt viel nicht zufällig in diese Entwicklungsepoche. Längst haben sich die Bedingungen geändert und es lohnt sich die aktuellen Ausgangsbedingungen und Chancen für eine Mischung, einem genaueren Blick zu unterwerfen. Erst recht nachdem sich die Gesetzgebung von dem Primat der Trennung langsam löst und sich damit auch in der Praxis neue Spielräume eröffnen. Dem entgegen steht ein schon lange anhaltender Attentismus der kommunalen Planungspolitik, die noch immer dem Leitbild der funktionalistischen Stadt verhaftet ist. Und auch die Investoren-, Eigentümer- und Bauwirtschaft haben
sich noch nicht von ihrer Spezialisierung auf einzelne Segmente gelöst. In dieser Situation sind überzeugende Konzepte und Strategien erforderlich, die die Vorteile der Mischung aufzeigen und auf die Restriktionen und Hemmnisse frühzeitig und konstruktiv reagieren. Dazu gehören auch eine kluge Auswahl und Kombination der planerischen Instrumente. Zusammen mit den Anforderung an einen klimagerechten Umbau der Städte und der vorrangigen
Nutzung ihrer vorhandenen Ressourcen, eröffnet sich ein komplexes und spannendes Aufgabenfeld.
Zum Einstieg: Weitere Angaben folgen zum Start des Seminars.
| Dozierende: | Stefanie Heinze |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Wissenschaftlicher Kurzvortrag als Einstieg in ein Fachthema. Teilnahme an Exkursionen (ohne Benotung): Aktive Mitwirkung Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich. |
| Zielgruppe: | Studierende ab dem 3. Semester (B.Sc./B.A.) |
| Voraussetzungen: | Interesse an landwirtschaftlichen Themen im Zusammenhang mit verschiedenen Bewirtschaftungssystemen und deren Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit, die Umwelt sowie die sozioökonomischen Bedingungen; Freude an der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Artikeln zu vielfältigen landwirtschaftlichen Themen. |
Verschiedene landwirtschaftliche Systeme (konventionell, biologisch, regenerativ, vegan usw.) kennenlernen und diese Systeme hinsichtlich ihrer ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit einordnen. Dabei sollen verschiedene Perspektiven berücksichtigt und Spannungsfelder untersucht werden. In einem diskursiven Ansatz sollen Lösungen entwickelt und bewertet werden. Die verschiedenen Perspektiven und die ihnen zugrunde liegenden Argumente erarbeiten, um die Zusammenhänge im Hinblick auf Veränderungsprozesse usw. besser zu verstehen.
Inhalte50,2 % der Fläche Deutschlands werden landwirtschaftlich genutzt (UBA 2025), wobei der Anbau von Futterpflanzen den größten Anteil ausmacht (50,5 %; BLE 2025). Die Landwirtschaft trägt 9,6 % zu den jährlichen Treibhausgasemissionen Deutschlands bei (Stand 2024; UBA 2025). Die Methanemissionen sind mit 61,8 % am höchsten und resultieren vor allem aus den Verdauungsprozessen von Wiederkäuern und der Lagerung von Gärresten aus Biogasanlagen (UBA 2025). Darüber hinaus emittieren landwirtschaftliche Böden durch Bewirtschaftung und Düngemittelmanagement CO₂ und N₂O. Durch angepasste und vielfältige Bewirtschaftungssysteme könnten die ökologischen Auswirkungen verringert und eine nachhaltigere, gerechtere und sicherere Nahrungsmittelproduktion erreicht werden. Doch manchmal finden keine Veränderungen statt … wir werden versuchen, die Gründe dafür zu beleuchten.
Obwohl der Fokus auf der Landwirtschaft in Deutschland liegt, ist die Landwirtschaft aufgrund globaler Handelsströme ein weltweit wirksames System, das nicht ausschließlich lokal betrachtet werden kann, und alle Akteure müssen einbezogen werden, um Systeme nachhaltig zu verändern.
Wöchentliches Seminar Donnerstags 14:00-16:00 Uhr, IA 1/123 plus zwei Tagesexkursionen:
Wird im Seminar bekannt gegeben.
Blockseminar 15.02.-19.02.2027, 09:00-17:00 h, IA 1/117
| Dozierende: | Annika Küper |
| Lehrveranstaltungsart: | Blockseminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Prüfungsgespräch (30 Min) |
| Zielgruppe: | Studierende der Bachelorstudiengänge |
Erlernen der Grundbegriffe und -techniken in der Planung und Durchführung von Projekten
InhalteKurze Einführungen, Inhalte werden in Gruppen erarbeitet und diskutiert, Festigung des Erlernten durch Übungen
Summer School vom 15.03. bis 19.03.2027 an der RUB
| Dozierende: | Valerie Graw, Andreas Rienow, Inga Lammers, Jose Jara-Alvear |
| Lehrveranstaltungsart: | Blockseminar |
| Anmeldung: | Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Projektpräsentation |
| Zielgruppe: | Alle Bachelor- und Masterstudierenden |
| Voraussetzungen: | Begeistert und aufgeschlossen für ein gemeinsames Seminar mit ecuadorianischen Studierenden in einem interdisziplinären Rahmen sein. |
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls haben die Studierenden folgende Fähigkeiten erlangt:
Inhalte
Während dieser Summer School befassen sich die Studierenden mit dem Wandel des Ruhrgebiets von einer historischen Bergbauregion zu einer postindustriellen Landschaft. Anhand von Feldforschung, Fernerkundung, GIS-Analysen und Umweltüberwachung werden die Teilnehmenden hydrologische Prozesse, die Wiederherstellung von Ökosystemen, die Biodiversität und Landnutzungsänderungen verstehen und untersuchen. Die Studierenden werden räumliche und Umweltdaten erheben und analysieren, georäumliche Technologien anwenden und praktische Fähigkeiten zur Bewertung von Herausforderungen und Chancen im Bereich der Nachhaltigkeit in postmineralischen Umgebungen entwickeln. Im Rahmen der Summer School findet eine Exkursion statt, um die erlernten Werkzeuge und Methoden anzuwenden.
AufbauDie Summer School findet vom 15.03. bis 19.03.2027 an der RUB statt. Die Schulung erfolgt auf dem Campus, zur Datenerhebung und -validierung werden Exkursionen in ehemalige Bergbaugebiete durchgeführt.
Seminar kann auch für das Modul "Methoden der Geomatik" angerechnet werden.
| Dozierende: | Andreas Rienow, Henryk Hodam |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Je nach Übung, Ergebnisse der online Übungen als Datei oder Dokumentation des Lösungsweges als Video. |
| Zielgruppe: | Studierende im Bachelor-Studiengang Geographie. |
| Voraussetzungen: | Sicherer Umgang mit Windows und Grundlagen in geografischen Informationssystemen (ArcGIS, QGIS) werden vorausgesetzt. Zusätzlich sollten Teilnehmende Interesse und die Fähigkeit mitbringen, sich eigenständig in neue Technologien und Software einzuarbeiten, sowie die Bereitschaft zur Arbeit mit englischsprachigen Materialien. |
Räumliche Informationen in modernen Geodateninfrastrukturen gezielt auswerten zu können, ist eine zentrale Fähigkeit in zahlreichen Fachbereichen. Dieses Seminar bietet eine fundierte Einführung in die Architektur, Implementierung und Nutzung von Geodateninfrastrukturen.
Die Veranstaltung behandelt nicht nur die konzeptionellen Grundlagen, sondern auch die technischen Werkzeuge und Prozesse, die für deren Entwicklung und Implementierung erforderlich sind. Ergänzend dazu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und relevanten Standards beleuchtet.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahe Ansätze zur Entwicklung und Verwaltung von Geodateninfrastrukturen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Das Seminar verbindet theoretische Grundlagen mit Fallstudien aus der Praxis und fördert die Anwendung der Inhalte in individuellen Projekten. Ziel ist es, die Teilnehmenden auf die Herausforderungen und Potenziale in diesem Bereich vorzubereiten und sie mit den notwendigen Kompetenzen für eine eigenständige Arbeit mit Geodateninfrastrukturen auszustatten.
InhalteDer Kurs vermittelt praxisnahe Anwendungen mit verschiedenen Softwarelösungen wie ArcGIS Online für Story Maps und Dashboards, QGIS für Geospatial Web Services, OpenEO und Jupyter Notebooks für die Verarbeitung von Satellitendaten sowie Docker für die Bereitstellung und Skalierung von GIS-Anwendungen.
AufbauDer Kurs ist als betreuter, asynchroner Selbstlernkurs konzipiert. Die Kursinhalte werden über das Lernmanagementsystem Moodle der Ruhr-Universität Bochum bereitgestellt. Die Teilnehmenden bearbeiten die Inhalte eigenständig und laden die Ergebnisse abschließend in der Plattform hoch. Die Dozenten stehen während des Kurses für technische und inhaltliche Fragen zur Verfügung. Kick-off und Abschluss werden in Präsenz stattfinden.
LiteraturWird im Seminar bekannt gegeben.
Email Prof. Dr. Juchelka: Rudolf.Juchelka@uni-due.de
| Dozierende: | Rudolf Juchelka |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Klausur (60 Minuten) am 21.07.2026 | in den Seminaren: aktive Mitarbeit, Referat/Präsentation & Handout, Hausarbeit (max. 10 S.) |
| Zielgruppe: | Bachelor-Studierende der BWL, VWL und Geographie (RUB), Studierende des Masters Technische Logistik, Sozioökonomie, Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik, Globalisierung und Migration |
Weltweite Handelsverflechtungen, die Genese und Struktur globaler Städte- und Unternehmensnetze, die Verflechtungen von sog. Industrie- und Entwicklungsländern sowie die Globalisierungsthematik eingebettet in aktuelle geopolitische Verwerfungen sind immer auch mit raumbezogenen bzw. raumwirksamen Fragestellungen verknüpft. Regionale Disparitäten und Differenzierungen sind entsprechend räumlich wirksame Ausprägungen dieser Strukturen, Funktionen und Prozesse. In der Vorlesung Weltwirtschaftsgeographie werden diese Themenfelder aufgegriffen, diskutiert und analysiert, um die ökonomisch-sozialwissenschaftliche Dimension einer global interagierenden Weltwirtschaft um die raumbezogene Perspektive zu erweitern.
Die Vorlesung ist eingebunden in das Lehrprogramm des Instituts für Geographie, insbesondere des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie. Dementsprechend steht die wirtschaftsgeographische - somit (wirtschafts)räumliche - Perspektive im Zentrum der wissenschaftlichen Betrachtung.
Neben den Ursachen, Ausprägungen und Dynamiken der Globalisierung werden die räumlichen Auswirkungen wie die Bildung transnationaler Wirtschaftsblöcke, globale Lieferketten und Produktionsnetzwerke oder die Auflösung und Standortverlagerung von Produktionskomplexen sowie die Rolle von sog. Global Playern und des Global Sourcing behandelt. Thematische Anwendungsfelder stammen aus den Bereichen Rohstoffe, Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen, inkl. Finanzwirtschaft und Tourismus. Außerdem werden übergreifende Querschnittsfelder wie die geographische Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Entwicklungsforschung, geopolitische Konflikte und spezifische Raumtypen z.B. aus dem Globalen Süden thematisiert. Regionale Beispiele werden zur Konkretisierung der Themenfelder herangezogen.
Modul: Vorlesung + Seminar
Vorbesprechung zu ALLEN Seminaren am Ende der Vorlesung am 12.05.2026. Dort werden auch die Termine der Blockseminare festgelegt.
In den Seminar-Vorbesprechungen werden neben den Referatsthemen auch die Termine der Blockseminare final festgelegt. Es besteht ausnahmslos Teilnahmepflicht!
Leistungsumfang in den Seminaren: aktive Mitarbeit, Referat/Präsentation & Handout, Hausarbeit je nach Studiengang; nähere Erläuterungen folgen in den jeweiligen Vorbesprechungen.
Bachelor-Studierende der BWL, VWL und Geographie (RUB) nehmen an dem verpflichtenden Blockseminar („Spezielle Themen der WeltWiGeo“) von Herrn Lotz teil.
Für Studierende des Masters Technische Logistik ist das speziell auf Fragestellungen der weltwirtschaftsgeographischen Dimensionen der Logistik ausgerichtete Blockseminar (Modul aus Vorlesung und Seminar: 6 CP) von Prof. Juchelka verpflichtend.
Master-Studierende der Sozioökonomie können zusätzlich zur Vorlesung auch das von Herrn Schulte-Derne angebotene Seminar „Geographische Entwicklungsforschung“ belegen. Eine alleinige Seminarteilnahme ohne Vorlesung ist nicht möglich.
Studierende des Masters Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (IBEP) können das Seminar von Herrn Schulte-Derne „Geographische Entwicklungsforschung“ im Rahmen des Praxismoduls (3 CP) OHNE Besuch der Vorlesung belegen. Der Besuch der Vorlesung wird allerdings zwecks Aufbau einer fachwissenschaftlichen Basis und in Vernetzung zum Seminar mit Nachdruck empfohlen.
Studierende des Masters Globalisierung und Migration können zusätzlich zur Vorlesung auch das von Herrn Schulte-Derne angebotene Seminar „Geographische Entwicklungsforschung“ belegen. Eine alleinige Seminarteilnahme ohne Vorlesung ist nicht möglich.
Vorlesungsplan:
20.04.2026 1.Einführung, Konzept & Organisation der Vorlesung
Grundlagen einer Weltwirtschaftsgeographie
27.04.2026 2. Globalisierung und Raum: Begriff, Voraussetzungen, Prozesse, Wirkungen
05.05.2026 3. Theoretische Ansätze und Konzepte einer Weltwirtschaftsgeographie
12.05.2026 4.Welthandel: räumliche Verflechtungen, Einbettungen, Implikationen
Seminarvorbesprechung am Ende der Vorlesung
19.05.2026 5.„Global Governance“-Perspektive: Rolle der Politik und Raumwirksamkeit
26.05.2026 Pfingstferien: keine Vorlesung
02.06.2026 6.Perspektive I: Rohstoffe und Energie – Disparitäten zwischen globalem Angebot und Nachfrage
09.06.2026 7.Perspektive II: Landwirtschaft zwischen Globalisierung und Regionalisierung
16.06.2026 8.Perspektive III: Industrie – Standorte, regionale Dynamiken und Vernetzungen
23.06.2026 9.Perspektive IV: Dienstleistungen: Handel, Logistik, Finanzen und Tourismus in weltweiter Raumprägung
30.06.2026 10.Globale Problemfelder & Raum I: Geographische Entwicklungsforschung und Perspektiven zur Integration des sog. Globalen Südens
07.07.2026 11.Globale Problemfelder & Raum II: Umwelt und Nachhaltigkeit
14.07.2026 12.Globale Problemfelder & Raum III: Kriege, Kriminalität,Terrorismus, Geopolitik
21.07.2026 13. Klausur (12.15-13.15 Uhr)
Seminarangebot zur Vorlesung:
Studiengang Seminar Leitung
BA BWL Pflicht (Modul) M.A.-Geogr. Steffen Lotz: Blockseminar: Spezielle Themen der Weltwirtschaftsgeographie
BA VWL Pflicht (Modul) M.A.-Geogr. Steffen Lotz: Blockseminar: Spezielle Themen der Weltwirtschaftsgeographie
BA/BSc Geographie (RUB) Pflicht (Modul) M.A.-Geogr. Steffen Lotz: Blockseminar: Spezielle Themen der Weltwirtschaftsgeographie
MSc TLog empfohlen Prof. Rudolf Juchelka: Blockseminar speziell für TLog
MA Sozioökonomie siehe unten Dipl.-Geogr. Friedrich Schulte-Derne: Blockseminar: Geographische Entwicklungsforschung
MA IBEP siehe unten Dipl.-Geogr. Friedrich Schulte-Derne: Blockseminar: Geographische Entwicklungsforschung
MA Globalisierung + Migration siehe unten Dipl.-Geogr. Friedrich Schulte-Derne: Blockseminar: Geographische Entwicklungsforschung
Literatur
Literaturhinweise folgen in der Vorlesung.
| Dozierende: | Christopher Kyba, Julia Becker |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Projektarbeit (Portfolio), Referat (Studienleistung) |
| Zielgruppe: | B.Sc./B.A.-Studierende, die sich für die Nacht und deren Veränderung durch künstliches Licht interessieren. |
| Voraussetzungen: | Der erfolgreiche Abschluss des Moduls "Geomatik" wird für die Anmeldung zu diesem Kurs dringend empfohlen. |
Der Kurs nutzt die Nacht und die künstliche Beleuchtung durch den Menschen als „interdisziplinäres Objekt“. Konzepte aus der physischen Geografie, der Humangeografie und der Geomatik werden mit zusätzlichen Informationen aus der Ökologie, der Sehwissenschaft sowie der Beleuchtungspraxis und -technologie zusammengeführt. Zu den einzelnen Themen, die im Kurs behandelt werden, gehören:
Das Seminar findet wöchentlich statt und beginnt mit einer Einführungsvorlesung. Im ersten Teil des Kurses umfasst die Hausarbeit einige selbstständige nächtliche Feldforschungen, um mehr über Licht zu erfahren und es zu dokumentieren. Im weiteren Verlauf des Kurses wählen die Studierenden zwei deutsche Regionen mit unterschiedlicher Pro-Kopf-Lichtleistung aus und versuchen, die Gründe für die Unterschiede anhand verschiedener Geodatenquellen zu erklären. Gegen Ende des Semesters präsentiert jeder Studierende seine Ergebnisse vor der Klasse (Studienleistung), und die Arbeit der Studierenden wird auf der Grundlage eines im Laufe des Semesters nach und nach aufgebauten Portfolios benotet. Der Unterricht ist interaktiv, und die Studierenden tauschen sich regelmäßig mit der Klasse über Elemente ihres sich entwickelnden Portfolios aus.
Literatur| Dozierende: | Andreas Pflitsch, u. Weitere |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Individuell bei den teilnehmenden Dozierenden |
| Prüfungsleistung: | Abschlussbericht und Kurzvortrag |
| Zielgruppe: | Bachelor- und Master-Studierende |
| Voraussetzungen: | Besonderes Interesse am forschenden und eigenständigen Lernen unter Anleitung |
Durch die Forschungswerkstatt am GI soll es den Studierenden ermöglicht werden, sowohl individuell als auch in Kleingruppen, nicht seminargebunden an Forschungsprojekten mitzuarbeiten oder eigene kleine Projekte außerhalb eines Projektseminars zu initiieren. Die Projekte können in den verschiedensten Themenbereichen durchgeführt werden, regional oder international stattfinden, rein geographisch aber bevorzugt interdisziplinär ausgerichtet sein.
Eine möglichst frühe Einbindung der Studierenden in die Forschungspraxis bietet diesen sowohl einen breiteren wie auch tiefer gehenden Lern- und Erfahrungshorizont, der sich sowohl auf die Wahl eines Themas für die Masterarbeit wie auch die spätere Berufsentscheidung positiv auswirken wird. Das Einüben von Selbstorganisation, eigenverantwortlichem Arbeiten und die Übernahme von Verantwortung sind hierbei wichtige Ziele die zu einer höheren Motivation und einem stärkeren Engagement für das Studium und die Geographie führen sollen.
InhalteDie Inhalte können bei anderen Dozierenden individuell angefragt werden.
Andreas Pflitsch:
Für das Sommersemester 2026 werden bei mir die folgenden Themenbereiche und Orte angeboten:
Alaska
Im Rahmen der Forschung in den Gletscherhöhlen und den ehemaligen Kupferminen von Kennekott/McCarthy im Wrangell St. Elias Nationalpark in Alaska, wird im September 2026 eine ca. 12-tägige Forschungsreise durchgeführt werden (geplant: 23.09. – 04.10.2026). An dieser können bis zu 7 Studierende teilnehmen.
Bei der Reise geht es um die Erfassung verschiedener klimatologicher Messgrößen wie Luft- und Oberflächentemperatur und Luftströmungen in Gletscherhöhlen und in den vereisten Kupferminen von Kennecott/McCarthy.
Die Reise hat aber einen gewissen Abenteuercharakter. Die Forschungsarbeiten sind recht anstrengend, da wir die Untersuchungsorte teilweise mehrere Stunden erwandern müssen. Die Unterbringung erfolgt in Zelten, ohne großen Komfort. Zu einem der Untersuchungsorte gelangen wir mittels Kleinflugzeugen, wo wir dann einige Tage verbleiben werden. Immerhin gibt es dort eine einfache Hütte mit Ofen, so dass wir uns am Abend aufwärmen und feuchte Sachen trocknen können. Darüber hinaus sollten Sie sich auf Plumpsklos und waschen im Gletscherwasser einstellen
Es gibt aber kaum eine bessere Möglichkeit, die atemberaubenden Landschaften und Gletscher Alaskas zu erleben.
Die Kosten werden sich auf ca. € 1.100 bis 1.300 (ohne Flüge in die USA aber incl. Flüge in Alaska) belaufen.
Dechenhöhle in Iserlohn und weitere Themen:
Auf individuelle Anfrage
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne per E-Mail (andreas.pflitsch@rub.de) zur Verfügung.
AufbauInteressenten melden sich bitte persönlich bei den jeweiligen Dozierenden und sprechen das weitere Vorgehen individuell ab.
LiteraturWird von den Dozierenden bekanntgegeben.
| Dozierende: | Simon Mösch, N.N. |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Protokolle & Präsentation (Studienleistung); Ausarbeitung (Prüfungsleistung) |
| Zielgruppe: | Bachelorstudierende mit Interesse an Mensch-Natur Interaktionen, Stadtökologie und Bodenkunde |
| Voraussetzungen: |
Wird im Seminar bekanntgegeben
Kontaktaufnahme unter e.kroeck@t-online.de
| Dozierende: | Eckart Kröck |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Referat / Hausarbeit |
| Zielgruppe: | Bachelor-Studierende |
Innenentwicklung ist seit Jahren das Zauberwort zur nachhaltigen Transformation unserer Städte. Seit geraumer Zeit mit drei – nicht gerade untereinander und miteinander
konfliktfreien - Anforderungen beaufschlagt: eine bauliche Verdichtung, eine Aufwertung der blau- grünen Infrastruktur und die Lösung der Mobilitätsaufgaben, soll sie die weitere
Ausbreitung der Städte ins Umland verhindern und zugleich Wachstumsprozesse umweltverträglich ermöglichen.
Zahlreiche Krisen und Katastrophen warten auf wirksame Antworten. Schnell erschallt der Ruf nach der Hilfe durch die unterste staatliche Ebene, den Städten, insbesondere den
Großstädten. Dicht an der Bürgerschaft und mit dem direktesten Zugriff auf Umsetzungsinstrumente, scheinen sie die wichtigste Instanz zur Konfliktbewältigung zu sein.
Dabei könnte die aktuelle Ausgangslage kaum schwieriger sein: Die Kraft der staatlichen Institutionen und das Vertrauen in ihre Lösungskompetenzen schwindet. Die großen
Versprechen der Moderne auf immerwährenden Fortschritt und die Wohlfahrtswirkung aus einer umfassenden Universalisierung und Standardisierung verblasen. Tiefe gesellschaftliche
Unsicherheiten und die nachlassende Kraft der Institutionen paaren sich mit ökologische, ökonomische und soziale Krisen und stellen gerade jetzt die Städte vor neue
Herausforderungen. Das Grundgesetz gesteht den bundesdeutschen Gemeinden keinen belastbaren Anspruch auf eine umfassende Handlungsfähigkeit zu, allerdings dürfen sie mit
der Planungshoheit ihre Entwicklung selbständig steuern. Davon machen sie in unterschiedlichster Weise Gebrauch und versuchen ihre jeweiligen Begabungen und
Chancen möglichst effektiv zur Problembewältigung und Weiterentwicklung zu nutzen. Das Primat der Innenentwicklung ist ihnen allen, Vorgabe und Hemmschuh zugleich.
Zentrales Erkenntnisziel aus der Beschäftigung mit dem Thema Innenentwicklung liegen in dem Erkennen der „Sandwich - Lage“ der Städte zwischen den leitbildorientierten
Anforderungen und einer eher restaurativen oder zumindest statuswahrenden Erwartungshaltung der Stadtbevölkerung sowie den Schwierigkeiten die richtigen
planerischen Wegen zu gehen, um in einer höhst komplexen Situation mit widerstrebenden Anforderungen, handlungsfähig zu sein. Die Studieren erkennen aus der Auseinandersetzung
mit den Vorgehensweisen von ausgewählten Städten die Multikomplexität von Planung. Sie können ihr bisher Gelerntes einbringen, einüben und um neue Aspekten erweitern.
Im Seminar sollen die vier Dimensionen der Innenentwicklung: der Raum, die Akteure, die Prozess und die Werkzeuge am Beispiel von ausgesuchten Großstädten und ihren
Aktivitäten beleuchtet werden. Der Fokus liegt auf den planerischen Inhalten, der Praktikabilität und Wirkung der gewählten Ansätzen und Handlungssträngen sowie der Frage,
welche verallgemeinerbare Perspektiven von ihnen ausgehen. Weitere Fragestellungen widmen sich den jeweiligen Ausgangslagen und den konzeptionellen Wege zur sinnvollen
Bündelung der Probleme sowie der Wahl der Mittel zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Dazu sind die formellen und informellen planerischen Instrumente und die
Aktivitäten der handelnden Akteure, wie auch der politischen und privaten Entscheidungsträger, mit dem Ziel zusammenzudenken, wie auf der Zeitscheine und mit den
verfügbaren methodischen, rechtlichen und finanziellen Mitteln eine nachhaltige und anspruchsvolle Entwicklung systematisch zum Erfolg geführt werden kann.
Weitere Literaturangaben / Quellen / Hinweise folgen zum Start des Seminars.
| Dozierende: | Ricardo Paris |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Mündliche Präsentationen und Projektbericht (in englischer Sprache verfasst oder von Fall zu Fall zu besprechen) |
| Zielgruppe: | Bachelor-Studierende |
Der Kurs zielt darauf ab, einige der wichtigsten kritischen Perspektiven in den Bereichen Kultur- und Entwicklungsstudien sowie Stadt- und Regionalplanung im Kontext der Geographie und der Raumwissenschaften vorzustellen.
Die Studierenden werden mit Autoren und Theorien vertraut gemacht, die die hegemoniale Sichtweise in Frage stellen oder die Entstehung von Gegennarrativen inspiriert und unterstützt haben.
Das Endergebnis des Kurses soll die Studierenden in die Lage versetzen, räumliche Kreationen zu produzieren und kritisch zu reflektieren, indem sie Gegenkartografien erstellen, die auf den Diskussionen während des Unterrichts basieren.
Der Kurs ist in Blöcke unterteilt, die sich auf bestimmte Themen konzentrieren, die während der Sitzungen behandelt werden.
Die Themen werden anhand von akademischen und nicht-akademischen Texten diskutiert, und die Teilnehmer werden dazu ermutigt, ihre persönlichen Erfahrungen in dynamischen Gesprächen auszutauschen.
Die Themen, die die Sitzungen leiten werden, sind:
Die Seminarstruktur basiert auf Präsentationen, Lesungen, gemeinsamen Diskussionen und der praktischen Anwendung der Konzepte.
Jede Sitzung beginnt mit einer Einführung in das Thema, gefolgt von Präsentationen der Studierenden und Diskussionen anhand der Leittexte.
Auf der Grundlage der in den Diskussionen angesprochenen Themen und ihrer persönlichen Erfahrungen entwickeln die Studierenden in Gruppen ein Abschlussprojekt, das aus einer Gegenkartografie zu einem frei gewählten Thema besteht. Es werden spezielle Sitzungen angesetzt, um die Entwicklung des Projekts vorzustellen und Feedback von anderen Teilnehmern zu erhalten.
Dies ist eine Liste mit Empfehlungen; weitere ergänzende Lektüre wird vor den Sitzungen bekannt gegeben.
Einführung
Website: https://geoactivismo.org/
Berg, L. D., Best, U., Gilmartin, M., & Larsen, H. G. (2021). Introduction: Placing critical geographies. In L. D. Berg, U. Best, M. Gilmartin, & H. G. Larsen (Eds.), Placing Critical Geography: Historical Geographies of Critical Geography (pp. 1-8). Routledge. https://doi.org/10.4324/9781315600635-1
Systemtheorie / Systemisches Denken
Meadows, Donella H. (2015). "Thinking in Systems". White River Junction, VT: Chelsea Green Publishing.
Website: https://donellameadows.org/
Costa, J. (2023). Chapter 1 – Niklas Luhmann’s Social Systems Theory – Concepts. In Health as a Social System: Luhmann's Theory Applied to Health Systems. An Introduction (pp. 27-52). Bielefeld: transcript Verlag. https://doi.org/10.1515/9783839466933-003
Kritische Raumtheorien
Neil Brenner and Nikos Katsikis, (2020). "Operational landscapes: hinterlands of the capitalocene," Architectural Design / AD 90, no. 1: 22-31.
Ajl, M. (2014). The Hypertrophic City vs The Planet of Fields.
https://www.researchgate.net/publication/331802340_The_Hypertrophic_City_vs_The_Planet_of_Fields
Schmid, Christian. (2013). "Networks, Borders, Differences: Towards a Theory of the Urban" In Implosions /Explosions: Towards a Study of Planetary Urbanization edited by Neil Brenner, 67-81. Berlin, Boston: JOVIS. https://doi.org/10.1515/9783868598933-005
Politische Ökologie
Robbins, Paul. (2012). Political Ecology: A Critical Introduction, Second Edition. John Wiley & Sons, Ltd.
Glassman, J. (2006). Primitive accumulation, accumulation by dispossession, accumulation by ‘extra-economic’ means. Progress in Human Geography, 30(5), 608-625.
Harvey, David. (2009). The new Imperialism. Accumulation by dispossession. Vol. 40: Socialist Register
Movie: Total Recall (1990) Dir. Verhoeven, Paul.
Website: https://www.situatedecologies.net/films/
Globalisierung und Entwicklung
Hickel, Jason. (2015). https://www.theguardian.com/global-development-professionals-network/2015/sep/23/developing-poor-countries-de-develop-rich-countries-sdgs
Santos, Milton. (2017) Toward an Other Globalization: From the Single Thought to Universal Conscience. 1st ed.
Kothari, Ashish. (2019). Pluriverse : A Post-Development Dictionary. First published. New Delhi, India: Tulika Books.
Escobar, A. (2015). Degrowth, postdevelopment, and transitions: a preliminary conversation. Sustain Sci 10, 451–462
Leistung und Raum
Foucault, Michel. (1982). "The Subject and Power." Critical Inquiry 8, no. 4.
Crampton, J. W., & Elden, S. (Eds.). (2007). Space, knowledge, and power: Foucault and geography. Ashgate.
Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und das nicht-hegemoniale Wesen
Kinkaid, E., & Emard, K. (2024). Judith Butler. In M. Gilmartin, P. Hubbard, R. Kitchin, S. M. Roberts (Eds.) (3 ed., Vol. 0, pp. 76-82). SAGE Publications Ltd, https://doi.org/10.4135/9781036231323.n11
Sharp, Joanne P. (2000). Entanglements of Power : Geographies of Domination/Resistance. London: Routledge.
Lugones, M. (2008). The Coloniality of Gender. Worlds & Knowledges Otherwise
| Dozierende: | Jacqueline Hoppenreijs |
| Lehrveranstaltungsart: | Seminar |
| Anmeldung: | Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews. Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 |
| Prüfungsleistung: | Mündliche und schriftliche Prüfung |
| Zielgruppe: | Bachelor-Studierende im 5. oder 6. Semester |
Anhand europäischer Ökosysteme vertiefen die Studierenden ihr Wissen über Biodiversität, Ökosystemveränderungen und -wiederherstellung, wobei der Schwerpunkt auf pflanzenbezogenen ökologischen Prozessen liegt. Sie lernen die Unterschiede zwischen naturnahen und stark veränderten/urbanisierten Ökosystemen kennen und erfahren, was diese Unterschiede für das Management und den Schutz der Natur bedeuten.
InhalteÖkosysteme und ihre Artengemeinschaften werden stark von der Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen beeinflusst. Die Art und Weise, wie wir Ökosysteme nutzen, bewirtschaften und gestalten, wirkt sich auf die Biodiversität und die ökologischen Prozesse aus, die wir beobachten und messen können. Diese Veränderungen sind insbesondere in stark veränderten und neuartigen Ökosystemen zu beobachten. Dieser Kurs behandelt verschiedene anthropogene Einflüsse sowie Strategien zur Wiederherstellung, um das Verständnis ökologischer Prozesse und Muster zu fördern, wobei der Schwerpunkt auf Wassermanagement und Urbanisierung liegt.
LiteraturWird im Seminar bekannt gegeben.
| Dozierende: | Valerie Graw, Andreas Rienow, Inga Lammers, Jose Jara-Alvear |
| Lehrveranstaltungsart: | Blockseminar |
| Anmeldung: | Anmeldung: Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (auf Englisch) bis spätestens 20.12.2025 an Valerie Graw (Valerie.Graw(at)rub.de). Um für die Sommerschule berücksichtigt zu werden, müssen Studierende ein Anschreiben einreichen, in dem sie ihre Motivation für die aktive Teilnahme an einem gemeinsamen wissenschaftlichen Umfeld mit ecuadorianischen Studierenden darlegen. Das Anschreiben sollte ihre akademischen Interessen klar beschreiben und hervorheben, inwiefern ihre bisherigen Erfahrungen und ihr Interesse an Geowissenschaften mit den Themen des Programms übereinstimmen. |
| Prüfungsleistung: | Projektpräsentation als Hausarbeit |
| Zielgruppe: | Bachelor- und Masterstudierende |
| Voraussetzungen: | Begeistert und aufgeschlossen für eine Reise und einen Austausch mit einer ecuadorianischen Universität: Universidad del Azuay (UDA) in Cuenca; Körperliche Fitness für Feldforschung in großer Höhe (höchster Punkt des Cajas-Nationalparks: 4.450 m), UDA-Campus in Cuenca: 2.500 m |
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage
• hydrologische Feldmessungen durchzuführen, darunter Messungen des Abflusses, der Wasserqualität, der Bodenfeuchte und des Mikroklimas.
• hochwertige georeferenzierte Datensätze innerhalb des Biosphärenreservats Cajas für Analysezwecke zu sammeln.
• die Grundlagen der optischen, radarbasierten und thermischen Fernerkundung in Bezug auf Gebirgsökosysteme zu verstehen.
• Satellitendaten (z. B. Sentinel, Landsat) verarbeiten und Vegetations-, Wasser- und Landoberflächenindizes für Biodiversitäts- und Hydrologiestudien berechnen.
• Fernerkundungsansätze zur Überwachung der Gesundheit von Ökosystemen, Gletscherresten, der Dynamik des Páramo und hydrologischer Muster anwenden.
• Räumliche Analysen in QGIS/ArcGIS Pro durchführen, einschließlich Klassifizierung, Geländemodellierung, hydrologischer Modellierung und Kartierung von Lebensräumen.
• Erstellung hochwertiger Karten, Visualisierungen und räumlicher Datensätze, die für wissenschaftliche Berichte geeignet sind.
• Verständnis der ökologischen Bedeutung des Anden-Páramo und der Seensysteme innerhalb des Biosphärenreservats Cajas.
• Identifizierung wichtiger Biodiversitätsindikatoren und Umweltbelastungen in tropischen Hochgebirgsökosystemen.
• Bewertung der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt sowie der Herausforderungen für den Naturschutz in Biosphärenreservaten.
Inhalte
Die Sommerschule bietet ein integriertes Programm, das Feldtraining im Biosphärenreservat Cajas in der Nähe von Cuenca, Ecuador, mit analytischen und technologischen Fähigkeiten in den Bereichen Fernerkundung, GIS, Biodiversitätsforschung und hydrologische Überwachung kombiniert. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit praktischer Feldarbeit, dem Einsatz von Sensoren und georäumlicher Analyse, unterstützt durch fachkundige Anleitung und gemeinschaftliche Projektarbeit. Zu den wichtigsten Inhalten gehören:
Die Sommerschule findet vom 22.9. bis 26.9.2026 an der Universidad del Azuay (UDA) in Cuenca, Ecuador, statt. Die Schulung wird auf dem Campus stattfinden, die Feldforschung zur Datenerhebung wird im Biosphärenreservat Cajas durchgeführt. Die Kosten für Reise, Unterkunft und Exkursion werden übernommen.