NACH OBEN

21000

Wahlpflichtmodul II

Semester: 5. & 6.
Credits: 6 CP
Dauer: 1 Semester
Modulbeauftragte:r: i.V. Prof. Dr. Dennis Edler
Kontaktzeit: 2-3 SWS
Selbststudium: 90-120 h
Gruppengröße: 15-20
Lernziele

Vertiefung der inhaltlichen und/oder methodischen Fragestellungen im Schwerpunktbereich der Physischen Geographie, der Humangeographie oder der Geomatik

Inhalte

Abhängig vom angestrebten Berufsfeld oder gewünschten Masterstudiengang werden Inhalte und Methoden des Studienfaches vertieft. Beispiele für Veranstaltungsangebote:

Geländemethoden der Biogeographie

Regionale Bodenkunde mit Geländeübungen

Hydrologische Mess- und Auswerteverfahren

Politische Geographie der EU

Nachhaltige Quartiersentwicklung

Entwicklungstheorie

Kartengestaltung und -herstellung mit Adobe-Illustrator

Geodateninfrastruktur und Geodatenmanagement

kompatibel mit Lehrangeboten der Methoden Geomatik

Lehrformen

Seminar, Übung, Praktikum, Exkursion

Prüfungsformen

Vom Charakter der Einzelveranstaltung abhängig und in der jeweiligen Beschreibung näher bezeichnet. Z.B. Abschlussarbeit, Referat mit Ausarbeitung oder Klausur


Weitere Informationen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Einzelveranstaltungen können einen sehr unterschiedlichen Charakter bezüglich der Vermittlung von fachlichen Inhalten und Kompetenzen besitzen. Neben stärker vorlesungsorientierten Lehrveranstaltungen treten seminar-, projekt- und praktikabezogene Lehrformen hinzu. Letztere beruhen auf einem logisch aufeinander aufbauenden Lehrkonzept, das im Dialog zwischen Lehrenden und Studierenden sowie im Diskurs zwischen den Studierenden erfolgt. Für alle Seminare gilt: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung Ausschluss von der Teilnahme an der Veranstaltung und das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist nicht mehr möglich.

Verwendung des Moduls
Wahlpflichtmodul und Wahlmodul im B.Sc.-Studiengang Geographie

Stellenwert der Note für die Endnote
Die Modulnote geht CP-gewichtet (6/180) in die B.Sc.-Endnote ein

Lehrende
Dozierende des Geographischen Instituts


Veranstaltungen im Wintersemester 2026-2027

Dozierende:Matthias Kiese
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Hausarbeit

Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung.
Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich.

Zielgruppe:

B.Sc./B.A.- Studierende

Voraussetzungen:Der Abschluss der Module „Einführung in das Studium der Geographie“ sowie „Gesellschaft, Ökonomie und Raum“ ist vorteilhaft.
Ziele

Die Studierenden lernen die vielfältigen raumwirtschaftlichen Potenziale Nordrhein-Westfalens kennen. Anhand der Wirtschaftsräume NRWs üben sie die Anwendung von Konzepten sowie quantitativer und qualitativer Methoden der regionalwirtschaftlichen Analyse kennen, die es ihnen ermöglichen regionale Entwicklungsperspektiven und -hemmnisse zu identifizieren, zu bewerten und auf Basis von Stärken-Schwächen-Analysen und exogenen Trends strategische Empfehlungen für die Regionalentwicklung zu erarbeiten.

Inhalte

Köln-Bonn ist nicht Ostwestfalen-Lippe, und das Münsterland unterscheidet sich deutlich vom Siegerland. Als größtes deutsches Bundesland besteht Nordrhein-Westfalen aus verschiedenen Wirtschaftsräumen mit unterschiedlichen regionalökonomischen Strukturen und Dynamiken. Das Seminar erarbeitet einen methodischen Rahmen für einen systematischen interregionalen Vergleich und bewertet auf dieser Grundlage die Perspektiven der Wirtschaftsräume NRWs für zukünftigen Wohlstand, regionalökonomische Resilienz sowie die angestrebte Transformation zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaneutralität. Dies erfolgt auf Grundlage regionalstatistischer Profile sowie der Herausarbeitung von regionsspezifischen Entwicklungspfaden.

Aufbau
  • Konzeptionelle Grundlagen: Regionalisierung und Pfadabhängigkeit; Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeitstransformation
  • Erarbeitung einer gemeinsamen Methodik für eine vergleichende Fallstudienanalyse
  • Erarbeitung einer vergleichbaren Datenbasis mit Verständnis der Indikatoren
  • Erstellung, Präsentation und Diskussion wirtschaftsräumlicher Profile
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für die regionale Wirtschaftsentwicklung aus internen Stärken und Schwächen sowie exogenen Trends (SWOT-Analyse)
  • Vergleich der Wirtschaftsräume und Abschlussdiskussion
Literatur

Blotevogel, H.H.; Münter, A.; Terfrüchte, T., 2009: Raumwissenschaftliche Studie zur Gliederung des Landes Nordrhein-Westfalen in regionale Kooperationsräume. Abschlussbericht. Dortmund: TU Dortmund, Fakultät Raumplanung.

Chilla, T.; Kühne, O.; Neufeld, M., 2016: Regionalentwicklung. (=UTB, 4566). Stuttgart: Ulmer.

Möller, J., 2020: Methoden der empirischen Regionalanalyse. In: Bröcker, J.; Fritsch, M. (Hrsg.): Ökonomische Geographie. (2. Aufl.). (=Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). München: Vahlen, S. 7-40.

NRW.BANK, 2025: Regionalwirtschaftliche Profile 2025. https://www.nrwbank.de/de/die-nrw-bank/research/regionalwirtschaftliche-profile [12.05.2026].

NRW.innovativ, 2024: Regionale Innovationsökosysteme. https://nrwinnovativ.de/regionen [12.05.2026].

regionen.NRW, 2026: Starke Regionen, starkes Land. https://regionen.nrw [12.05.2026].

Dozierende:Astrid Seckelmann
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:
  • Abschließender Essay mit Debatte
  • Referat (Studienleistung)

Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich.

Zielgruppe:

Studierende mit Interesse an einer kritischen Auseinandersetzung mit dem lokalen, regionalen und globalen Tourismusgeschehen

Voraussetzungen:Es wird der erfolgreiche Abschluss des Moduls "Einführung in die Geographie" empfohlen.
Ziele

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Veranstaltung

  • kennen Studierende Grundlagen der geographischen Tourismusforschung,
  • wissen sie, welche Trends und Einflussfaktoren aktuell die internationale Tourismusentwicklung bestimmen und welche Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaften sich daraus ergeben,
  • können sie sich kritisch mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen und alternative Ansätze der Tourismusentwicklung diskutieren.
Inhalte

Der Kurs setzt sich aus drei inhaltlichen Blöcken zusammen:

  1. Grundlagen des Tourismus und der (geographischen) Tourismusforschung
  2. Touristische Angebote und ihre Wirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft
  3. Ansätze zur Transformation und Einhegung des Tourismus

Innerhalb dieser Blöcke wird eine Vielzahl von Themen behandelt, wobei die Teilnehmer:innen auf die Schwerpunktsetzung Einfluss nehmen können. U. a. könnte es um folgende Aspekte gehen:

  • Nachfrageseite (Reiseverhalten der Tourist:innen, Rahmenbedingungen)
  • Angebotsseite (Destinationslebenzyklus, Rahmenbedingungen wie Transportwesen, z. B. Low Cost Carriers)
  • Städtetourismus (z. B. bzgl. Airbnb-fizierung, Overtourism, Geschäfts- und Eventtourismus)
  • Kulturtourismus (z. B. Wechselwirkungen von Weltkulturerbe und Tourismus, Industrietourismus als Baustein von Strukturwandel)
  • Küstentourismus (z. B. tourismusinduziertes Wachstum von Küstenstädten, Belastbarkeit von Ökosystemen, Wechselwirkungen Tauchtourismus und Artenschutz)
  • Naturschutz und Tourismus (z. B. Kooperationen und Konflikte in Nationalparks, Jagdtourismus)
  • Demographischer Wandel und Tourismus (z. B. Gesundheitstourismus, Kreuzfahrttourismus)
  • Soziale Bewegungen im Tourismus (z. B. Armutstourismus, Voluntourism, Dark Tourism)
  • Öko- und sozialsensible Tourismusentwürfe (z. B. pro Poor-Tourism, Fairer Tourismus, Ökotourismus, Flugkompensationen)
Aufbau

In den Seminarsitzungen wird jeweils ein Schwerpunktthema behandelt. Dazu gibt es inhaltliche Impulse durch die Lehrperson, studentische Referate, Arbeits- und Diskussionsphasen.

Ggf.wird eine kurze Exkursion nach Absprache durchgeführt. 

Literatur

Themenspezifische Literatur wird zu den jeweiligen Sitzungen bekannt gegeben. Darüber können Lehrbücher empfohlen werden, z. B.

  • Neumair, Simon; Rehklau, Tatjana; Schlesinger, Dieter Matthew 2019: Angewandte Tourismusgeografie. Berlin & Boston.
  • Rein, Hartmut; Strasdas, Wolfgang 2017: Nachhaltiger Tourismus. 2 Aufl. Wien, Köln & Weimar.
  • Schmude, Jürgen; Namberger Philipp 2015: Tourismusgeographie. Darmstadt.
  • Kagermaier, Andreas 2015: Tourismusgeographie. Berlin.
Dozierende:Michael Herre
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Schriftlicher Bericht im Paperformat (Prüfungsleistung), Referat (Studienleistung)

Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung.
Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich.

Zielgruppe:

Studierende der Bachelorstudiengänge ab dem 4. Semester mit ausgeprägtem Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und dem Naturraum Alpen, welche die Interdisziplinarität des Moduls „Landschaften und Ökosysteme Mitteleuropas“ schätzen und vertiefen möchten.

Voraussetzungen:Abgeschlossene Module „Geomorphologie und Bodenkunde“, „Klimatologie und Biogeographie“ und „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ werden dringend empfohlen,+ Interesse an Umgang mit englischsprachiger Fachliteratur.
Ziele

Im Rahmen des Seminars wird sich der Vielfalt alpiner Ökosysteme durch fachlichen Input der Seminarleitung, die Ausarbeitung studentischer Referate, Expert*innenvorträge sowie die Auswertung einfacher Datensätze wissenschaftlich genähert.

Dabei wird die besondere Vielfalt dieses Raumes, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Geofaktoren (Geologie, Geomorphologie, Boden, Klima, Flora und Fauna) ergibt, untersucht und durch die Auswertung einfacher Datensätze (z. B. Vegetationsaufnahmen) veranschaulicht. Die Ergebnisse werden abschließend im Seminar vorgestellt sowie mithilfe internationaler wissenschaftlicher Fachliteratur in einer schriftlichen Ausarbeitung diskutiert und verglichen.

Inhalte

Die Alpen zählen zu den ökologisch vielfältigsten, aber zugleich empfindlichsten Natur- und Kulturräumen Europas. Geprägt durch starke Höhenstufung, unterschiedliche klimatische Bedingungen und komplexe geologische Strukturen, entstehen vielfältige alpine Ökosysteme mit teils spezialisierten Lebensgemeinschaften. Gleichzeitig stehen diese Systeme unter zunehmendem Einfluss des Klimawandels und menschlicher Nutzung. Ziel des Seminars ist es, ein vertieftes Verständnis der räumlichen Differenzierung und Funktionsweise alpiner Landschaften zu entwickeln.

Aufbau

Theoretischer Teil: Einführung in die Genese der Alpen sowie in die naturräumliche Gliederung. Selbststudium zugewiesener Fachartikel und Vorbereitung eines Referats zu einem ausgewählten Thema.

Praktischer Teil: Auswertung einfacher Datensätze zu unterschiedlichen alpinen Ökosystemen.

Eigenarbeit: Bearbeitung internationaler Fachartikel zum Thema, Datenauswertung, Präsentation der Ergebnisse im Seminar sowie Erstellung eines Berichts im Paperformat.

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Seminar + 3-Tages Exkursion (6. bis 9. November 2026, voraussichtliche Kosten für Unterkunft und Führungen ca.150-200 €)

Dozierende:Simon Mösch
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Studienleistung: Regelmäßige Anwesenheit (Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich.)

Prüfungsleistung: Präsentation und Hausarbeit

Zielgruppe:

Bachelorstudierende mit Interesse an Mensch-Natur Interaktionen, Nationalparks und Wildtieren

Voraussetzungen:Es werden längere Strecken zu Fuß zurückgelegt bzw. gewandert, deshalb sollte eine grundlegende körperliche Fitness vorhanden sein. Es wird empfohlen, das Modul "Einführung in das Studium der Geographie" erfolgreich abgeschlossen zu haben.
Ziele
  • Studierende erhalten einen Überblick über „Wildnis“-Entwicklung, Biodiversität und ökologische Prozesse in mitteleuropäischen Nationalparks.
  • Studierende lernen wiederangesiedelte Wildtierarten und ihre ökologischen Rollen als Schlüsselarten kennen
  • Studierende lernen grundlegende Zusammenhänge zwischen Tourismus und Schutzgebietsmanagement kennen.
  • Verknüpfung ökologischer Dynamiken mit gesellschaftlichen Nutzungs- und Konfliktformen in Nationalparks.
  • Ergebnispräsentation und wissenschaftliche Reflexion in einer Hausarbeit.
Inhalte
  • Wildnis und Nationalparks (Schutz-, Entwicklungs- und Erholungsräume)
  • Biodiversität, trophische Strukturen und Wiederansiedlungen
  • Tourismus in Schutzgebieten (Natur-, nachhaltiger und Massentourismus)
  • Ökologische Auswirkungen von Freizeitnutzung (z. B. Störung, Fragmentierung)
  • Wahrnehmung von Natur und Nutzungskonflikten
  • Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Tourismus
  • Schutzgebietsmanagement (z. B. Besucherlenkung, Zonierung)
  • Exkursion zum Nationalpark Eifel als Fallbeispiel
Aufbau
  • Teil 1: Einführung in „Wildnis“, Nationalparks, wiederangesiedelte Wildtierarten sowie Tourismus- und Nutzungskonflikte in Schutzgebieten.
  • Teil 2: Dreitägige Exkursion in den Nationalpark Eifel (6. bis 9. November 2026). Vor Ort werden im Rahmen von kurzen bis mittellangen Wanderungen am Rursee sowie beim Besuch der Ausstellung „Wald, Wasser, Wildnis“ Inhalte zur Geschichte des Nationalparks, zur Biodiversität und zu Wildtierarten vermittelt. Diese werden durch Gespräche mit Ranger*innen und Fachpersonal ergänzt. Im Fokus stehen insbesondere Wildnis-Entwicklung, Besucherlenkung und Wildtiermanagement.
  • Teil 3: Präsentationen und Stakeholder-Rollenspiele: Die Studierenden stellen in Gruppen ihre Ergebnisse zu Fallstudien vor, diese beziehen sich immer auf einen weltweiten Nationalpark und kombinieren Wiederansiedlungen und touristische Nutzung, und analysieren daraus entstehende Konflikte sowie Managementansätze. Auf dieser Grundlage werden Rollenspiele bzw. Debatten vorbereitet, in denen unterschiedliche Stakeholder-Perspektiven vertreten werden.
Literatur

Buckley, R. (2000). Tourism in the Most Fragile Environments. Tourism Recreation Research, 25(1), 31–40. https://doi.org/10.1080/02508281.2000.11014898

Engels, B., & Job-Hoben, B. (2009). Nachhaltiger und naturverträglicher Tourismus: Strategien, Erfolgsfaktoren und Beispiele zur Umsetzung (NaBiV Heft 79). Bundesamt für Naturschutz.

Frost, W., & Hall, C. M. (Eds.). (2012). Tourism and national parks. Routledge.

Hall, C. M. (2015). Loving nature to death: Tourism consumption, biodiversity loss and the Anthropocene. In Tourism and the Anthropocene (pp. 52-74). Routledge.

Mayer, M., Müller, M., Woltering, M., Arnegger, J., & Job, H. (2010). The economic impact of tourism in six German national parks. Landscape and Urban Planning, 97(2), 73–82.

Ripple, W. J., & Beschta, R. L. (2012). Trophic cascades in Yellowstone: The first 15 years after wolf reintroduction. Biological Conservation, 145(1), 205–213.

Orazi, V., Hagge, J., Gossner, M. M., Müller, J., & Heurich, M. (2022). A biodiversity boost from the Eurasian beaver (Castor fiber) in Germany’s oldest national park. Frontiers in Ecology and Evolution, 10, 873307. 

Saarinen, J. (2012). ‘Tourism into the wild': The limits of tourism in wilderness. In The Routledge handbook of tourism and the environment (pp. 145-154). Routledge.

Sæþórsdóttir, A. D., Hall, C. M., & Saarinen, J. (2011). Making wilderness: Tourism and the history of the wilderness idea in Iceland. Polar Geography, 34(4), 249-273.

Kontakt: Herr Eckart Kröck, E-Mail an e.kroeck@t-online.de

Dozierende:Eckart Kröck
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Referat / Hausarbeit

Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich.

Zielgruppe:

B.Sc. / B.A.- Studierende

Voraussetzungen: keine
Ziele

In dem Seminar wird die Mischung als zentrales Element der Stadtentwicklung gründlich betrachtet. Ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Vorteile scheinen unbestritten, wird ihr doch eine hohe soziale und funktionale Integrationswirkung zugeordnet. Zugleich entstehen weiterhin homogen strukturierte Quartiere. Das Prinzip der Trennung der Funktionen und Bevölkerungsgruppen hat sich tief in die Planung eingegraben und beeinflusst nach wie vor unsere Stadtentwicklung. Die Ursachen für die Diskrepanzen sind vielschichtig. Sie sollen aufgedeckt und die Bedingungen für wirksamen Alternativen gesucht werden – Wie geht Mischung?
Dazu erforderlich ist eine Beschäftigung mit den sozialen Prozessen, der baulichen Ausstattung und der Verknüpfungschancen der wichtigsten Grundfunktionen der Städte, wie: Wohnen, Einzelhandel, Gewerbe und Industrie, sowie Freizeit, Bildung und Kultur. Nicht zuletzt beeinflussen die unterschiedlichen Dimensionen der Dichte die Mobilität und damit die Verbindung zwischen den verschiedenen Angeboten in der Stadt. Das Wissen um die Ursprünge und Grundlagen, Vorteile und Entwicklungsbedingungen sowie die Wege zur Umsetzung der Mischung, sollen dazu befähigen, ausgewählte Beispiele zu analysieren und sich konstruktiv mit strategischen, formalen und konzeptionellen Methoden in der Planung auseinanderzusetzten. Ziel ist es, eigene Vorstellungen, Szenarien und Thesen für den Umgang mit der Mischung zu formulieren. Die Auseinandersetzung mit dem gleichermaßen praxisnahen und zukunftsträchtigen Thema, erleichtert den Einstieg in eine eigene spätere Tätigkeit in der Stadt und Landschaftsplanung, Regional- und Landesplanung sowie der Mobilitätsplanung.

Inhalte

Soll eine Stadt vielfältig, lebenswert, lebendig sowie für alle Gruppen und Interessenslagen ein breites Angebot bieten und nicht zuletzt schön sein soll, ist sie gemischt. Zeichnete sich die historische Stadt durch eine weitgehend direkte Verbindung von unterschiedlichsten Nutzungen und Funktionen aus, sorgte die Industrialisierung und das Wachsen der Städte sowie die Vorstellungen der Moderne zur Segregation und der radikalen Trennung der zuvor integrierten Funktionen. Dazu kam, dass großmaßstäbliche und störende Aufgaben die vorhandenen Stadtstrukturen überforderten. Innerhalb der bebauten Stadt sorgten massive Sanierungsmaßnahmen für den notwendigen Platz für die Ansiedlungen der massiv gewachsenen Einzelhandels- und Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Industrieanlagen und großen Wohnsiedlungen, wenn sie nicht gleich an die Ränder der Städte platziert und damit dem städtischen Kontext entrissen wurden. Das Dogma von der Autogerechten Stadt viel nicht zufällig in diese Entwicklungsepoche. Längst haben sich die Bedingungen geändert und es lohnt sich die aktuellen Ausgangsbedingungen und Chancen für eine Mischung, einem genaueren Blick zu unterwerfen. Erst recht nachdem sich die Gesetzgebung von dem Primat der Trennung langsam löst und sich damit auch in der Praxis neue Spielräume eröffnen. Dem entgegen steht ein schon lange anhaltender Attentismus der kommunalen Planungspolitik, die noch immer dem Leitbild der funktionalistischen Stadt verhaftet ist. Und auch die Investoren-, Eigentümer- und Bauwirtschaft haben
sich noch nicht von ihrer Spezialisierung auf einzelne Segmente gelöst. In dieser Situation sind überzeugende Konzepte und Strategien erforderlich, die die Vorteile der Mischung aufzeigen und auf die Restriktionen und Hemmnisse frühzeitig und konstruktiv reagieren. Dazu gehören auch eine kluge Auswahl und Kombination der planerischen Instrumente. Zusammen mit den Anforderung an einen klimagerechten Umbau der Städte und der vorrangigen
Nutzung ihrer vorhandenen Ressourcen, eröffnet sich ein komplexes und spannendes Aufgabenfeld.

Aufbau
  • Die gebaute Stadt als Abbild gesellschaftlicher Entwicklungen, städtebauliche Leitbilder und die Folgen für die soziale und funktionale Mischung in den Städten
  • Die räumlichen, ökonomischen, ökologischen, gestalterischen, baulichen, zeitlichen und sozial-räumlichen Folgen für die Mischung aus globalen Krisen und Katastrophen, allgemeinen Trends und urbanen Anforderungen
  • Herausarbeiten der Vor- und Nachteile der Mischung für die zukünftige Stadtentwicklung
  • Nutzungen und Nutzungszusammenhänge in den Städten erkennen, die Vorrangig für eine Mischung in Frage kommen
  • Erarbeiten von unterschiedlichsten Mischungsansätzen (vertikale und horizontale, Körnigkeit, Nachbarschaften und Distanzen) und Typisierung
  • Analyse von gelungenen Beispielen und Strategien zur Umsetzung der Mischung
  • Entwicklung von Szenarien zur Weiterentwicklung ausgesuchter Stadtbereiche und Diskussion der Übertragbarkeit
  • Einsatz von geeigneten Instrumente und Strategien, formellen und informellen Plänen zur
  • Realisierung einer robusten Mischung
  • Möglichkeiten und Grenzen der politischen und administrativen Steuerung sowie wichtige Akteurskreise und ihre unterschiedlichen Interessenslagen
Literatur

Zum Einstieg: Weitere Angaben folgen zum Start des Seminars.

  • Becker, Heidede / Sander, Robert / Jessen, Johann (Hrsg.) 1999: Ohne Leitbild? Stuttgart
  • Brand, Ulrich 2009: Die multiple Krise. Dynamik und Zusammenhang der Krisendimensionen, Anforderungen an politische Institutionen und Chancen progressiver Politik, Berlin
  • Friedrichs, Jürgen 2018: Stadtentwicklung. In: ARL – Akademie für Raumforschung und
  • Landesplanung (Hrsg.): Handwörterbuch der Stadt- und Raumentwicklung, Hannover
  • Friedrich, Sabine 2003: Umbau der Wohnungsbestände am Stadtrand. Zürich
  • Gehl, Jan 2015: Städte für Menschen, Berlin
  • Jessen, Johann u.a. 1999: Planung städtebaulicher Nutzungsmischung in Stadterweiterungs- und Stadtumbauvorhaben in Europa. In: BBR (Hrsg.): Werkstatt: Praxis, Heft 2/1999, Bonn
  • Kegler, Harald 2021: Resilienz. Strategien und Perspektiven für die widerstandsfähige und lernende Stadt. Braunschweig
  • Kröck, Eckart 2019: Soziale und funktionale Vielfalt versus Baunutzugsverordnungskatalog
  • BauNVO. In: Mäckler, Christoph / Sonne, Wolfgang (Hrsg.): Nichts ist erledigt! Reform des Städtebaurechts. Berlin
  • Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt, Leipzig 2007.
  • Sonne, Wolfgang 2017: Wie man Stadt baut. Die Welt, 19.7.2017,
  • Wekél, Julian / Ohnsorge, David (Hrsg.) 2022: Projekte 33: Beispielhafte Entwicklungsprojekte für innerstädtische Bereiche - Neue Materialien zur Planungskultur, München
  • Konzepte, Pläne, ... auch im Kontext von Stadtentwicklungsberichten, Stadtentwicklungsplänen, Lageberichten … aus verschiedenen deutschen Großstädten
  • Besichtigungen, Interviews sowie Teilnahme an Diskussionen und Veranstaltungen.
Dozierende:Stefanie Heinze
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Wissenschaftlicher Kurzvortrag als Einstieg in ein Fachthema.
Eine schriftliche und gut strukturierte Übersicht über die im Seminar behandelten Perspektiven zum jeweiligen Thema

Teilnahme an Exkursionen (ohne Benotung): Aktive Mitwirkung 

Voraussetzung zur Vergabe von CP: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung folgt Ausschluss von der Veranstaltung. Das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist dann nicht mehr möglich.

Zielgruppe:

Studierende ab dem 3. Semester (B.Sc./B.A.)

Voraussetzungen:Interesse an landwirtschaftlichen Themen im Zusammenhang mit verschiedenen Bewirtschaftungssystemen und deren Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit, die Umwelt sowie die sozioökonomischen Bedingungen; Freude an der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Artikeln zu vielfältigen landwirtschaftlichen Themen.
Ziele

Verschiedene landwirtschaftliche Systeme (konventionell, biologisch, regenerativ, vegan usw.) kennenlernen und diese Systeme hinsichtlich ihrer ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit einordnen. Dabei sollen verschiedene Perspektiven berücksichtigt und Spannungsfelder untersucht werden. In einem diskursiven Ansatz sollen Lösungen entwickelt und bewertet werden. Die verschiedenen Perspektiven und die ihnen zugrunde liegenden Argumente erarbeiten, um die Zusammenhänge im Hinblick auf Veränderungsprozesse usw. besser zu verstehen.

Inhalte

50,2 % der Fläche Deutschlands werden landwirtschaftlich genutzt (UBA 2025), wobei der Anbau von Futterpflanzen den größten Anteil ausmacht (50,5 %; BLE 2025). Die Landwirtschaft trägt 9,6 % zu den jährlichen Treibhausgasemissionen Deutschlands bei (Stand 2024; UBA 2025). Die Methanemissionen sind mit 61,8 % am höchsten und resultieren vor allem aus den Verdauungsprozessen von Wiederkäuern und der Lagerung von Gärresten aus Biogasanlagen (UBA 2025). Darüber hinaus emittieren landwirtschaftliche Böden durch Bewirtschaftung und Düngemittelmanagement CO₂ und N₂O. Durch angepasste und vielfältige Bewirtschaftungssysteme könnten die ökologischen Auswirkungen verringert und eine nachhaltigere, gerechtere und sicherere Nahrungsmittelproduktion erreicht werden. Doch manchmal finden keine Veränderungen statt … wir werden versuchen, die Gründe dafür zu beleuchten.
Obwohl der Fokus auf der Landwirtschaft in Deutschland liegt, ist die Landwirtschaft aufgrund globaler Handelsströme ein weltweit wirksames System, das nicht ausschließlich lokal betrachtet werden kann, und alle Akteure müssen einbezogen werden, um Systeme nachhaltig zu verändern.

Aufbau

Wöchentliches Seminar Donnerstags 14:00-16:00 Uhr, IA 1/123 plus zwei Tagesexkursionen:

  1. Thematische Einführung in landwirtschaftliche Bewirtschaftungssysteme in Deutschland (Hintergrund)
  2. Kurze Vorträge als Einstieg in die Gruppenarbeit zu spezifischen Themen (diskursiv)
  3. Exkursion zur Landwirtschaftskammer (Kennenlernen der Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer Milchwirtschaft) (praktisch)
  4. Exkursion zu einem „multifunktionalen“ landwirtschaftlichen Betrieb (praktisch)
  5.  Bewertung und Einstufung landwirtschaftlicher Systeme im Hinblick auf nachhaltige Bewirtschaftung unter Berücksichtigung verschiedener Interessengruppen (diskursiv)
Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Blockseminar 15.02.-19.02.2027, 09:00-17:00 h, IA 1/117

Dozierende:Annika Küper
Lehrveranstaltungsart:Blockseminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Prüfungsgespräch (30 Min)

Zielgruppe:

Studierende der Bachelorstudiengänge

Ziele

Erlernen der Grundbegriffe und -techniken in der Planung und Durchführung von Projekten

Inhalte
  • Definitionen im Projektmanagement
  • Projektphasen und Projektmanagementphasen
  • Projektstruktur versus Linienstruktur
  • Rollen im Projektmanagement
  • Definition der Projektziele
  • Das magische Dreieck im Projektmanagement
  • Typische Konflikte in Projekten
  • Methoden und Tools im Projektmanagement
  • Stakeholder-Management
Aufbau

Kurze Einführungen, Inhalte werden in Gruppen erarbeitet und diskutiert, Festigung des Erlernten durch Übungen

Summer School vom 15.03. bis 19.03.2027 an der RUB

Dozierende:Valerie Graw, Andreas Rienow, Inga Lammers, Jose Jara-Alvear
Lehrveranstaltungsart:Blockseminar
Anmeldung:

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Projektpräsentation

Zielgruppe:

Alle Bachelor- und Masterstudierenden

Voraussetzungen:Begeistert und aufgeschlossen für ein gemeinsames Seminar mit ecuadorianischen Studierenden in einem interdisziplinären Rahmen sein.
Ziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls haben die Studierenden folgende Fähigkeiten erlangt:

  • Die Grundlagen der optischen, radarbasierten und thermischen Fernerkundung im Zusammenhang mit städtischen, industriellen und ehemaligen Bergbaugebieten verstehen.
  • Kostengünstige Sensoren bauen und einsetzen
  • Fernerkundungsansätze anwenden, um die Erholung von Ökosystemen, die Vegetationssukzession, die Auswirkungen von Bergsenkungen, die Dynamik von Oberflächengewässern und Maßnahmen zur Klimaanpassung in umgestalteten Landschaften zu überwachen.
  • Durchführung hydrologischer Feldmessungen, einschließlich der Überwachung von Abfluss, Wasserqualität, Grundwasserspiegeln, Bodenfeuchte und Mikroklima in postmineralischen Landschaften und städtischen Einzugsgebieten.
  • Erfassung hochwertiger georeferenzierter Datensätze im gesamten Ruhrgebiet zur Analyse postindustrieller Ökosysteme, Renaturierungsgebiete und Wassermanagementsysteme.
  • Verarbeitung von Satellitendaten (z. B. Sentinel, Landsat) und Berechnung von Vegetations-, Wasser-, Boden- und Landoberflächenindizes zur Bewertung von ökologischer Renaturierung, Landnutzungsänderungen und hydrologischen Prozessen.
  • Erstellung hochwertiger Karten, Visualisierungen und räumlicher Datensätze, die für Umweltbewertungen, Sanierungsplanungen und wissenschaftliche Berichterstattung geeignet sind.
  • Erforschung der ökologischen Bedeutung von Post-Bergbau-Landschaften, renaturierten Flusssystemen, Industriekulturstätten und städtischer grüner Infrastruktur im Ruhrgebiet.
  • Identifizierung wichtiger Biodiversitätsindikatoren, Ökosystemleistungen und Umweltbelastungen im Zusammenhang mit städtisch-industriellen und Post-Bergbau-Ökosystemen. 
  • Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt, der Strategien zur ökologischen Wiederherstellung sowie der Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit dem Wandel des Ruhrgebiets von einer industriellen Bergbauregion zu einer multifunktionalen Kultur- und Ökolandschaft.

 

Inhalte

Während dieser Summer School befassen sich die Studierenden mit dem Wandel des Ruhrgebiets von einer historischen Bergbauregion zu einer postindustriellen Landschaft. Anhand von Feldforschung, Fernerkundung, GIS-Analysen und Umweltüberwachung werden die Teilnehmenden hydrologische Prozesse, die Wiederherstellung von Ökosystemen, die Biodiversität und Landnutzungsänderungen verstehen und untersuchen. Die Studierenden werden räumliche und Umweltdaten erheben und analysieren, georäumliche Technologien anwenden und praktische Fähigkeiten zur Bewertung von Herausforderungen und Chancen im Bereich der Nachhaltigkeit in postmineralischen Umgebungen entwickeln. Im Rahmen der Summer School findet eine Exkursion statt, um die erlernten Werkzeuge und Methoden anzuwenden.

Aufbau

Die Summer School findet vom 15.03. bis 19.03.2027 an der RUB statt. Die Schulung erfolgt auf dem Campus, zur Datenerhebung und -validierung werden Exkursionen in ehemalige Bergbaugebiete durchgeführt.


Veranstaltungen im Sommersemester 2026

Seminar kann auch für das Modul "Methoden der Geomatik" angerechnet werden.

Dozierende:Andreas Rienow, Henryk Hodam
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 

Prüfungsleistung:

Je nach Übung, Ergebnisse der online Übungen als Datei oder Dokumentation des Lösungsweges als Video.

Zielgruppe:

Studierende im Bachelor-Studiengang Geographie.

Voraussetzungen:Sicherer Umgang mit Windows und Grundlagen in geografischen Informationssystemen (ArcGIS, QGIS) werden vorausgesetzt. Zusätzlich sollten Teilnehmende Interesse und die Fähigkeit mitbringen, sich eigenständig in neue Technologien und Software einzuarbeiten, sowie die Bereitschaft zur Arbeit mit englischsprachigen Materialien.
Ziele

Räumliche Informationen in modernen Geodateninfrastrukturen gezielt auswerten zu können, ist eine zentrale Fähigkeit in zahlreichen Fachbereichen. Dieses Seminar bietet eine fundierte Einführung in die Architektur, Implementierung und Nutzung von Geodateninfrastrukturen.

Die Veranstaltung behandelt nicht nur die konzeptionellen Grundlagen, sondern auch die technischen Werkzeuge und Prozesse, die für deren Entwicklung und Implementierung erforderlich sind. Ergänzend dazu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und relevanten Standards beleuchtet.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahe Ansätze zur Entwicklung und Verwaltung von Geodateninfrastrukturen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Das Seminar verbindet theoretische Grundlagen mit Fallstudien aus der Praxis und fördert die Anwendung der Inhalte in individuellen Projekten. Ziel ist es, die Teilnehmenden auf die Herausforderungen und Potenziale in diesem Bereich vorzubereiten und sie mit den notwendigen Kompetenzen für eine eigenständige Arbeit mit Geodateninfrastrukturen auszustatten.

Inhalte

Der Kurs vermittelt praxisnahe Anwendungen mit verschiedenen Softwarelösungen wie ArcGIS Online für Story Maps und Dashboards, QGIS für Geospatial Web Services, OpenEO und Jupyter Notebooks für die Verarbeitung von Satellitendaten sowie Docker für die Bereitstellung und Skalierung von GIS-Anwendungen.

Aufbau

Der Kurs ist als betreuter, asynchroner Selbstlernkurs konzipiert. Die Kursinhalte werden über das Lernmanagementsystem Moodle der Ruhr-Universität Bochum bereitgestellt. Die Teilnehmenden bearbeiten die Inhalte eigenständig und laden die Ergebnisse abschließend in der Plattform hoch. Die Dozenten stehen während des Kurses für technische und inhaltliche Fragen zur Verfügung. Kick-off und Abschluss werden in Präsenz stattfinden.

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Email Prof. Dr. Juchelka: Rudolf.Juchelka@uni-due.de

Dozierende:Rudolf Juchelka
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Klausur (60 Minuten) am 21.07.2026 | in den Seminaren: aktive Mitarbeit, Referat/Präsentation & Handout, Hausarbeit (max. 10 S.)

Zielgruppe:

Bachelor-Studierende der BWL, VWL und Geographie (RUB), Studierende des Masters Technische Logistik, Sozioökonomie, Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik, Globalisierung und Migration

Inhalte

Weltweite Handelsverflechtungen, die Genese und Struktur globaler Städte- und Unternehmensnetze, die Verflechtungen von sog. Industrie- und Entwicklungsländern sowie die Globalisierungsthematik eingebettet in aktuelle geopolitische Verwerfungen sind immer auch mit raumbezogenen bzw. raumwirksamen Fragestellungen verknüpft. Regionale Disparitäten und Differenzierungen sind entsprechend räumlich wirksame Ausprägungen dieser Strukturen, Funktionen und Prozesse. In der Vorlesung Weltwirtschaftsgeographie werden diese Themenfelder aufgegriffen, diskutiert und analysiert, um die ökonomisch-sozialwissenschaftliche Dimension einer global interagierenden Weltwirtschaft um die raumbezogene Perspektive zu erweitern.
Die Vorlesung ist eingebunden in das Lehrprogramm des Instituts für Geographie, insbesondere des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie. Dementsprechend steht die wirtschaftsgeographische - somit (wirtschafts)räumliche - Perspektive im Zentrum der wissenschaftlichen Betrachtung.
Neben den Ursachen, Ausprägungen und Dynamiken der Globalisierung werden die räumlichen Auswirkungen wie die Bildung transnationaler Wirtschaftsblöcke, globale Lieferketten und Produktionsnetzwerke oder die Auflösung und Standortverlagerung von Produktionskomplexen sowie die Rolle von sog. Global Playern und des Global Sourcing behandelt. Thematische Anwendungsfelder stammen aus den Bereichen Rohstoffe, Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen, inkl. Finanzwirtschaft und Tourismus. Außerdem werden übergreifende Querschnittsfelder wie die geographische Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Entwicklungsforschung, geopolitische Konflikte und spezifische Raumtypen z.B. aus dem Globalen Süden thematisiert. Regionale Beispiele werden zur Konkretisierung der Themenfelder herangezogen.

Aufbau

Modul: Vorlesung + Seminar

Vorbesprechung zu ALLEN Seminaren am Ende der Vorlesung am 12.05.2026. Dort werden auch die Termine der Blockseminare festgelegt.
In den Seminar-Vorbesprechungen werden neben den Referatsthemen auch die Termine der Blockseminare final festgelegt. Es besteht ausnahmslos Teilnahmepflicht!
Leistungsumfang in den Seminaren: aktive Mitarbeit, Referat/Präsentation & Handout, Hausarbeit je nach Studiengang; nähere Erläuterungen folgen in den jeweiligen Vorbesprechungen.

Bachelor-Studierende der BWL, VWL und Geographie (RUB) nehmen an dem verpflichtenden Blockseminar („Spezielle Themen der WeltWiGeo“) von Herrn Lotz teil.

Für Studierende des Masters Technische Logistik ist das speziell auf Fragestellungen der weltwirtschaftsgeographischen Dimensionen der Logistik ausgerichtete Blockseminar (Modul aus Vorlesung und Seminar: 6 CP) von Prof. Juchelka verpflichtend.

Master-Studierende der Sozioökonomie können zusätzlich zur Vorlesung auch das von Herrn Schulte-Derne angebotene Seminar „Geographische Entwicklungsforschung“ belegen. Eine alleinige Seminarteilnahme ohne Vorlesung ist nicht möglich.

Studierende des Masters Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (IBEP) können das Seminar von Herrn Schulte-Derne „Geographische Entwicklungsforschung“ im Rahmen des Praxismoduls (3 CP) OHNE Besuch der Vorlesung belegen. Der Besuch der Vorlesung wird allerdings zwecks Aufbau einer fachwissenschaftlichen Basis und in Vernetzung zum Seminar mit Nachdruck empfohlen.

Studierende des Masters Globalisierung und Migration können zusätzlich zur Vorlesung auch das von Herrn Schulte-Derne angebotene Seminar „Geographische Entwicklungsforschung“ belegen. Eine alleinige Seminarteilnahme ohne Vorlesung ist nicht möglich.

 

Vorlesungsplan:


20.04.2026    1.Einführung, Konzept & Organisation der Vorlesung
                        Grundlagen einer Weltwirtschaftsgeographie

27.04.2026    2. Globalisierung und Raum: Begriff, Voraussetzungen, Prozesse, Wirkungen

05.05.2026    3. Theoretische Ansätze und Konzepte einer Weltwirtschaftsgeographie
                     
12.05.2026    4.Welthandel: räumliche Verflechtungen, Einbettungen, Implikationen
                         Seminarvorbesprechung am Ende der Vorlesung

19.05.2026    5.„Global Governance“-Perspektive: Rolle der Politik und Raumwirksamkeit

26.05.2026    Pfingstferien: keine Vorlesung

02.06.2026    6.Perspektive I: Rohstoffe und Energie – Disparitäten zwischen globalem Angebot und Nachfrage

09.06.2026    7.Perspektive II: Landwirtschaft zwischen Globalisierung und Regionalisierung

16.06.2026    8.Perspektive III: Industrie – Standorte, regionale Dynamiken und Vernetzungen

23.06.2026    9.Perspektive IV: Dienstleistungen: Handel, Logistik, Finanzen und Tourismus in weltweiter Raumprägung

30.06.2026   10.Globale Problemfelder & Raum I: Geographische Entwicklungsforschung und Perspektiven zur Integration des sog. Globalen Südens

07.07.2026   11.Globale Problemfelder & Raum II: Umwelt und Nachhaltigkeit

14.07.2026   12.Globale Problemfelder & Raum III: Kriege, Kriminalität,Terrorismus, Geopolitik

21.07.2026   13. Klausur (12.15-13.15 Uhr)

 

 

Seminarangebot zur Vorlesung:


Studiengang                                 Seminar                    Leitung
BA BWL                                      Pflicht (Modul)        M.A.-Geogr. Steffen Lotz:                  Blockseminar: Spezielle Themen der Weltwirtschaftsgeographie
BA VWL                                      Pflicht (Modul)        M.A.-Geogr. Steffen Lotz:                  Blockseminar: Spezielle Themen der Weltwirtschaftsgeographie
BA/BSc Geographie (RUB)         Pflicht (Modul)        M.A.-Geogr. Steffen Lotz:                  Blockseminar: Spezielle Themen der Weltwirtschaftsgeographie

MSc TLog                                     empfohlen                Prof. Rudolf Juchelka:                        Blockseminar speziell für TLog

MA Sozioökonomie                      siehe unten              Dipl.-Geogr. Friedrich Schulte-Derne: Blockseminar: Geographische Entwicklungsforschung
MA IBEP                                      siehe unten              Dipl.-Geogr. Friedrich Schulte-Derne: Blockseminar: Geographische Entwicklungsforschung
MA Globalisierung + Migration   siehe unten              Dipl.-Geogr. Friedrich Schulte-Derne: Blockseminar: Geographische Entwicklungsforschung
 

 



 

 

Literatur

Literaturhinweise folgen in der Vorlesung.

Dozierende:Christopher Kyba, Julia Becker
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Projektarbeit (Portfolio), Referat (Studienleistung)

Zielgruppe:

B.Sc./B.A.-Studierende, die sich für die Nacht und deren Veränderung durch künstliches Licht interessieren.

Voraussetzungen:Der erfolgreiche Abschluss des Moduls "Geomatik" wird für die Anmeldung zu diesem Kurs dringend empfohlen.
Ziele
  • Erlernen aktueller Beleuchtungspraktiken, der Umweltauswirkungen von Licht und Beleuchtungskonflikten
  • Grundlegende Einführung in Satellitendaten zu nächtlicher Beleuchtung 
  • Selbstständiges Studium geografischer Unterschiede bei Lichtemissionen
  • Weitere Erfahrungen mit GIS-Systemen
Inhalte

Der Kurs nutzt die Nacht und die künstliche Beleuchtung durch den Menschen als „interdisziplinäres Objekt“. Konzepte aus der physischen Geografie, der Humangeografie und der Geomatik werden mit zusätzlichen Informationen aus der Ökologie, der Sehwissenschaft sowie der Beleuchtungspraxis und -technologie zusammengeführt. Zu den einzelnen Themen, die im Kurs behandelt werden, gehören:

  • Nachtklima
  • Das menschliche Sehvermögen und die Geschichte der Außenbeleuchtung
  • Aktuelle Beleuchtungsanwendungen und -technologien
  • Beleuchtungskonflikte
  • Lichtverschmutzung und Dunkelheitsschutz
  • Geografische Muster der Lichtnutzung in Deutschland
  • Instrumente und Daten zur Nachtbeleuchtung
  • Fernerkundung der Nachtbeleuchtung
Aufbau

Das Seminar findet wöchentlich statt und beginnt mit einer Einführungsvorlesung. Im ersten Teil des Kurses umfasst die Hausarbeit einige selbstständige nächtliche Feldforschungen, um mehr über Licht zu erfahren und es zu dokumentieren. Im weiteren Verlauf des Kurses wählen die Studierenden zwei deutsche Regionen mit unterschiedlicher Pro-Kopf-Lichtleistung aus und versuchen, die Gründe für die Unterschiede anhand verschiedener Geodatenquellen zu erklären. Gegen Ende des Semesters präsentiert jeder Studierende seine Ergebnisse vor der Klasse (Studienleistung), und die Arbeit der Studierenden wird auf der Grundlage eines im Laufe des Semesters nach und nach aufgebauten Portfolios benotet. Der Unterricht ist interaktiv, und die Studierenden tauschen sich regelmäßig mit der Klasse über Elemente ihres sich entwickelnden Portfolios aus.

Literatur
  • Kyba, C., Garz, S., Kuechly, H., De Miguel, A. S., Zamorano, J., Fischer, J., & Hölker, F. (2015). High-resolution imagery of earth at night: New sources, opportunities and challenges. Remote Sensing, 7(1), 1-23
  • Pritchard, S. B. (2017). The trouble with darkness: NASA’s Suomi satellite images of Earth at night. Environmental History, 22, 312-330
  • Meier, J. M. (2018). Contentious light: an analytical framework for lighting conflicts. International Journal of Sustainable Lighting, 20(2), 62-77.
  • Team Nachtlichter (2025). Citizen science illuminates the nature of city lights. Nature Cities 2, 496–505
  • Pease, B. S., & Gilbert, N. A. (2025). Light pollution prolongs avian activity. Science, 389(6762), 818-821.
  • Radiance Light Trends: https://lighttrends.lightpollutionmap.info
  • ALAN Literature Database: https://www.zotero.org/groups/2913367/alan_db/
Dozierende:Andreas Pflitsch, u. Weitere
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:

Individuell bei den teilnehmenden Dozierenden

Prüfungsleistung:

Abschlussbericht und Kurzvortrag 

Zielgruppe:

Bachelor- und Master-Studierende

Voraussetzungen:Besonderes Interesse am forschenden und eigenständigen Lernen unter Anleitung
Ziele

Durch die Forschungswerkstatt am GI soll es den Studierenden ermöglicht werden, sowohl individuell als auch in Kleingruppen, nicht seminargebunden an Forschungsprojekten mitzuarbeiten oder eigene kleine Projekte außerhalb eines Projektseminars zu initiieren. Die Projekte können in den verschiedensten Themenbereichen durchgeführt werden, regional oder international stattfinden, rein geographisch aber bevorzugt interdisziplinär ausgerichtet sein.

Eine möglichst frühe Einbindung der Studierenden in die Forschungspraxis bietet diesen sowohl einen breiteren wie auch tiefer gehenden Lern- und Erfahrungshorizont, der sich sowohl auf die Wahl eines Themas für die Masterarbeit wie auch die spätere Berufsentscheidung positiv auswirken wird. Das Einüben von Selbstorganisation, eigenverantwortlichem Arbeiten und die Übernahme von Verantwortung sind hierbei wichtige Ziele die zu einer höheren Motivation und einem stärkeren Engagement für das Studium und die Geographie führen sollen.

Inhalte

Die Inhalte können bei anderen Dozierenden individuell angefragt werden.

 

Andreas Pflitsch:

Für das Sommersemester 2026 werden bei mir die folgenden Themenbereiche und Orte angeboten:

Alaska

Im Rahmen der Forschung in den Gletscherhöhlen und den ehemaligen Kupferminen von Kennekott/McCarthy im Wrangell St. Elias Nationalpark in Alaska, wird im September 2026 eine ca. 12-tägige Forschungsreise durchgeführt werden (geplant: 23.09. – 04.10.2026). An dieser können bis zu 7 Studierende teilnehmen.

Bei der Reise geht es um die Erfassung verschiedener klimatologicher Messgrößen wie Luft- und Oberflächentemperatur und Luftströmungen in Gletscherhöhlen und in den vereisten Kupferminen von Kennecott/McCarthy.

Die Reise hat aber einen gewissen Abenteuercharakter. Die Forschungsarbeiten sind recht anstrengend, da wir die Untersuchungsorte teilweise mehrere Stunden erwandern müssen. Die Unterbringung erfolgt in Zelten, ohne großen Komfort. Zu einem der Untersuchungsorte gelangen wir mittels Kleinflugzeugen, wo wir dann einige Tage verbleiben werden. Immerhin gibt es dort eine einfache Hütte mit Ofen, so dass wir uns am Abend aufwärmen und feuchte Sachen trocknen können. Darüber hinaus sollten Sie sich auf Plumpsklos und waschen im Gletscherwasser einstellen

Es gibt aber kaum eine bessere Möglichkeit, die atemberaubenden Landschaften und Gletscher Alaskas zu erleben.

Die Kosten werden sich auf ca. € 1.100 bis 1.300 (ohne Flüge in die USA aber incl. Flüge in Alaska) belaufen.

 

Dechenhöhle in Iserlohn und weitere Themen:

Auf individuelle Anfrage

 

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne per E-Mail (andreas.pflitsch@rub.de) zur Verfügung.

Aufbau

Interessenten melden sich bitte persönlich bei den jeweiligen Dozierenden und sprechen das weitere Vorgehen individuell ab.

Literatur

Wird von den Dozierenden bekanntgegeben.

Dozierende:Simon Mösch, N.N.
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

 Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Protokolle & Präsentation (Studienleistung); Ausarbeitung (Prüfungsleistung)

Zielgruppe:

Bachelorstudierende mit Interesse an Mensch-Natur Interaktionen, Stadtökologie und Bodenkunde

Voraussetzungen:
Ziele
  • Studierende erhalten einen Überblick über Böden und Biodiversität in städtischen und privaten Gärten.
  • Studierende lernen, wie ökologische Daten in Gärten erhoben werden können (praktische Monitoring-Methoden).
  • Studierende lernen, wie sozialwissenschaftliche Daten in Bezug auf Gärten erhoben werden können (Interviews, Nutzung von Gärten).
  • Verknüpfung von sozialen Aspekten mit ökologischen Daten
  • Förderung von selbstständiger Planung, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Beobachtungen
  • Ergebnispräsentation und wissenschaftliche Reflexion in Hausarbeiten
Inhalte
  • Einführung und Hintergrundwissen zur (1) Bedeutung von Gärten als Lebensräume für Pflanzen, Insekten, Vögel und Säugetiere, (2) Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität in Gärten (3) Böden an der Schnittstelle zwischen Nährstoffkreisläufen und Nutzpflanzen und (4) Nutzung von Gärten durch Menschen im sozialen und ökologischen Kontext.
  • Methodische Grundlagen: (1) Erfassung von Vögeln (z. B. mit Merlin Bird ID oder klassischen Vogelbeobachtungen), (2) Erfassung von Säugetieren (Wildkameras, Sichtungen, (3) Insektenmonitoring (z. B. Bunte Schalen, Beobachtung, Bestimmung), (4) Pflanzeninventar (Blütenpflanzen, Gräser, Sträucher), (5) Erfassung der Bodengüte und möglicher Beeinträchtigungen, (6) Interviews mit Gartenbesitzer*innen über Nutzung, Wahrnehmung, Pflege und Biodiversitätsmaßnahmen und (7) Durchführung einer größeren online Umfrage zu Biodiversität und Gartennutzung.
  • Datenaufbereitung und Auswertung: Zusammenführung der gesammelten Daten aus allen Gruppen. Analyse von Mustern, Häufigkeiten und Korrelationen zwischen Nutzung und Biodiversität. Visualisierung der Ergebnisse (Tabellen, Diagramme).
Aufbau
  • Einführung zur Biodiversität und Böden in Gärten, sozialen Aspekten und Monitoring-Methoden, sowie Vorstellung der geplanten Erhebungsmethoden.
  • Selbstständige Datenerhebung in Gärten: Studierende planen eigenständig, wann und wie sie bestimmte Artengruppen, Bodenaspekte und soziale Aspekte beobachten/erfassen und erstellen entsprechende Protokolle.
  • Datenzusammenführung und Analyse: Aufbereitung der erhobenen Daten; Diskussion von Trends und Besonderheiten.
  • Präsentation der Ergebnisse: Gruppen präsentieren ihre themenbezogenen Daten und ihre Erkenntnisse.
  • Jede*r Studierende verfasst eine wissenschaftliche Arbeit, die zwei Themenblöcke miteinander verknüpft (z. B. „Böden & Pflanzen“, „Interviews & Säugetiere“).
Literatur

Wird im Seminar bekanntgegeben

Kontaktaufnahme unter e.kroeck@t-online.de

Dozierende:Eckart Kröck
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

 Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Referat / Hausarbeit

Zielgruppe:

Bachelor-Studierende

Ziele

Innenentwicklung ist seit Jahren das Zauberwort zur nachhaltigen Transformation unserer Städte. Seit geraumer Zeit mit drei – nicht gerade untereinander und miteinander
konfliktfreien - Anforderungen beaufschlagt: eine bauliche Verdichtung, eine Aufwertung der blau- grünen Infrastruktur und die Lösung der Mobilitätsaufgaben, soll sie die weitere
Ausbreitung der Städte ins Umland verhindern und zugleich Wachstumsprozesse umweltverträglich ermöglichen.
Zahlreiche Krisen und Katastrophen warten auf wirksame Antworten. Schnell erschallt der Ruf nach der Hilfe durch die unterste staatliche Ebene, den Städten, insbesondere den
Großstädten. Dicht an der Bürgerschaft und mit dem direktesten Zugriff auf Umsetzungsinstrumente, scheinen sie die wichtigste Instanz zur Konfliktbewältigung zu sein.
Dabei könnte die aktuelle Ausgangslage kaum schwieriger sein: Die Kraft der staatlichen Institutionen und das Vertrauen in ihre Lösungskompetenzen schwindet. Die großen
Versprechen der Moderne auf immerwährenden Fortschritt und die Wohlfahrtswirkung aus einer umfassenden Universalisierung und Standardisierung verblasen. Tiefe gesellschaftliche
Unsicherheiten und die nachlassende Kraft der Institutionen paaren sich mit ökologische, ökonomische und soziale Krisen und stellen gerade jetzt die Städte vor neue
Herausforderungen. Das Grundgesetz gesteht den bundesdeutschen Gemeinden keinen belastbaren Anspruch auf eine umfassende Handlungsfähigkeit zu, allerdings dürfen sie mit
der Planungshoheit ihre Entwicklung selbständig steuern. Davon machen sie in unterschiedlichster Weise Gebrauch und versuchen ihre jeweiligen Begabungen und
Chancen möglichst effektiv zur Problembewältigung und Weiterentwicklung zu nutzen. Das Primat der Innenentwicklung ist ihnen allen, Vorgabe und Hemmschuh zugleich.


Zentrales Erkenntnisziel aus der Beschäftigung mit dem Thema Innenentwicklung liegen in dem Erkennen der „Sandwich - Lage“ der Städte zwischen den leitbildorientierten
Anforderungen und einer eher restaurativen oder zumindest statuswahrenden Erwartungshaltung der Stadtbevölkerung sowie den Schwierigkeiten die richtigen
planerischen Wegen zu gehen, um in einer höhst komplexen Situation mit widerstrebenden Anforderungen, handlungsfähig zu sein. Die Studieren erkennen aus der Auseinandersetzung
mit den Vorgehensweisen von ausgewählten Städten die Multikomplexität von Planung. Sie können ihr bisher Gelerntes einbringen, einüben und um neue Aspekten erweitern.

Inhalte

Im Seminar sollen die vier Dimensionen der Innenentwicklung: der Raum, die Akteure, die Prozess und die Werkzeuge am Beispiel von ausgesuchten Großstädten und ihren
Aktivitäten beleuchtet werden. Der Fokus liegt auf den planerischen Inhalten, der Praktikabilität und Wirkung der gewählten Ansätzen und Handlungssträngen sowie der Frage,
welche verallgemeinerbare Perspektiven von ihnen ausgehen. Weitere Fragestellungen widmen sich den jeweiligen Ausgangslagen und den konzeptionellen Wege zur sinnvollen
Bündelung der Probleme sowie der Wahl der Mittel zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Dazu sind die formellen und informellen planerischen Instrumente und die
Aktivitäten der handelnden Akteure, wie auch der politischen und privaten Entscheidungsträger, mit dem Ziel zusammenzudenken, wie auf der Zeitscheine und mit den
verfügbaren methodischen, rechtlichen und finanziellen Mitteln eine nachhaltige und anspruchsvolle Entwicklung systematisch zum Erfolg geführt werden kann.

Aufbau
  • In einem ersten, kurzen Arbeitsschritt steht die Analyse von ausgewählten, inhaltlich unterschiedlichsten, großen und kleinen Aufgabenstellungen aus der Innenentwicklung an.
  • Im zweiten Schritt gewinnen die Studierenden einen Zugang zu den aktuellen und unterschiedlichen Fallkonstellationen aus Interviews mit städtischen Vertreterinnen und Vertreter aus der Stadt-, Mobilitäts- und Umweltplanung, dem Einbringen ihrer in Praktika gesammelten Erkenntnisse sowie dem Literaturstudium. Anhand von wenigen Leitfragen gelingt es schnell in die Handlungsweisen der Planung zur Innenentwicklung zu gelangen, wie: Welche Aufgaben, mit welchen Haupt- und Unterzielen und Prioritäten gehen die Städte die Innenentwicklung an? Welche Strategien nutzen die Städte für die Bewältigung ihre jeweiligen Herausforderungen? Lassen sich Erfolgsfaktoren aus den unterschiedlichsten Vorgehensweisen ableiten, für welche Fragestellungen sind sie besonders geeignet? 
  • Im nächsten Schritt steht die Herausarbeitung von allgemeingültigen Strategien und Vorgehensweisen für unterschiedlichste Problem- und Zielkonstellationen an. Dazu sollen einzelne Arbeitsschritte aufgezeigt und mit den notwendigen Ressourcen auf einer Zeitschiene unterlegt werden.
  • Im abschließenden Arbeitsschritt werden die erarbeiteten Ergebnisse einer kritischen Würdigung unterzogen und eine Antwort auf die Frage formuliert, ob und inwieweit es den Städten gelingen kann, die aktuellen Herausforderung im Rahmen der Innenentwicklung zu bewältigen.
Literatur
  • Altrock, Uwe 2018: Stadterneuerung. In: ARL- Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.): Handwörterbuch der Stadt- und Regionalentwicklung. Hannover
  • Becker, Heidede / Sander, Robert / Jessen, Johann (Hrsg.) 1999: Ohne Leitbild? Stuttgart.
  • Bundesamt für Naturschutz (2017): Doppelte Innenentwicklung – Perspektiven für das urbane Grün. Bonn.
  • BMUB – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Hrsg.) (2015): Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft. Grünbuch Stadtgrün. Berlin.
  • Kegler, Harald 2021: Resilienz. Strategien und Perspektiven für die widerstandsfähige und lernende Stadt. Braunschweig
  • Reinke, Markus (2016): Doppelte Innenentwicklung – Wie soll das gehen? In: Meinel, G. / Schwarz, S. / Krüger, T. (Hrsg.): Flächenmonitoring VIII. Flächensparen – Ökosystemleistung – Handlungsstrategien. Berlin.
  • Umweltbundesamt (Hrsg.) 2022: Dreifache Innenentwicklung. Definition, Aufgabe und Chancen für eine umweltorientierte Stadtentwicklung.
  • Publikationen von verschiedenen deutschen Großstädten. Besichtigungen, Interviews sowie Teilnahme an Diskussionen und Veranstaltungen.

Weitere Literaturangaben / Quellen / Hinweise folgen zum Start des Seminars.

Dozierende:Ricardo Paris
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Mündliche Präsentationen und Projektbericht (in englischer Sprache verfasst oder von Fall zu Fall zu besprechen)

Zielgruppe:

Bachelor-Studierende

Ziele

Der Kurs zielt darauf ab, einige der wichtigsten kritischen Perspektiven in den Bereichen Kultur- und Entwicklungsstudien sowie Stadt- und Regionalplanung im Kontext der Geographie und der Raumwissenschaften vorzustellen. 
Die Studierenden werden mit Autoren und Theorien vertraut gemacht, die die hegemoniale Sichtweise in Frage stellen oder die Entstehung von Gegennarrativen inspiriert und unterstützt haben. 
Das Endergebnis des Kurses soll die Studierenden in die Lage versetzen, räumliche Kreationen zu produzieren und kritisch zu reflektieren, indem sie Gegenkartografien erstellen, die auf den Diskussionen während des Unterrichts basieren.  

Inhalte

Der Kurs ist in Blöcke unterteilt, die sich auf bestimmte Themen konzentrieren, die während der Sitzungen behandelt werden. 
Die Themen werden anhand von akademischen und nicht-akademischen Texten diskutiert, und die Teilnehmer werden dazu ermutigt, ihre persönlichen Erfahrungen in dynamischen Gesprächen auszutauschen.  
Die Themen, die die Sitzungen leiten werden, sind: 

  • Systemtheorie / Systemisches Denken 
  • Kritische Raumtheorien
  • Politische Ökologie 
  • Globalisierung(en) und Entwicklungen
  • Macht und Raum
  • Geschlecht, Ethnizität und das nicht-hegemoniale Wesen
Aufbau

Die Seminarstruktur basiert auf Präsentationen, Lesungen, gemeinsamen Diskussionen und der praktischen Anwendung der Konzepte.
Jede Sitzung beginnt mit einer Einführung in das Thema, gefolgt von Präsentationen der Studierenden und Diskussionen anhand der Leittexte. 
Auf der Grundlage der in den Diskussionen angesprochenen Themen und ihrer persönlichen Erfahrungen entwickeln die Studierenden in Gruppen ein Abschlussprojekt, das aus einer Gegenkartografie zu einem frei gewählten Thema besteht. Es werden spezielle Sitzungen angesetzt, um die Entwicklung des Projekts vorzustellen und Feedback von anderen Teilnehmern zu erhalten.

Literatur

Dies ist eine Liste mit Empfehlungen; weitere ergänzende Lektüre wird vor den Sitzungen bekannt gegeben.

Einführung

Website: https://geoactivismo.org/

Berg, L. D., Best, U., Gilmartin, M., & Larsen, H. G. (2021). Introduction: Placing critical geographies. In L. D. Berg, U. Best, M. Gilmartin, & H. G. Larsen (Eds.), Placing Critical Geography: Historical Geographies of Critical Geography (pp. 1-8). Routledge. https://doi.org/10.4324/9781315600635-1

 

Systemtheorie / Systemisches Denken

Meadows, Donella H. (2015). "Thinking in Systems". White River Junction, VT: Chelsea Green Publishing.

Website: https://donellameadows.org/

Costa, J. (2023). Chapter 1 – Niklas Luhmann’s Social Systems Theory – Concepts. In Health as a Social System: Luhmann's Theory Applied to Health Systems. An Introduction (pp. 27-52). Bielefeld: transcript Verlag. https://doi.org/10.1515/9783839466933-003

 

Kritische Raumtheorien

Neil Brenner and Nikos Katsikis, (2020). "Operational landscapes: hinterlands of the capitalocene," Architectural Design / AD 90, no. 1: 22-31.

Ajl, M. (2014). The Hypertrophic City vs The Planet of Fields. 

https://www.researchgate.net/publication/331802340_The_Hypertrophic_City_vs_The_Planet_of_Fields

Schmid, Christian. (2013). "Networks, Borders, Differences: Towards a Theory of the Urban" In Implosions /Explosions: Towards a Study of Planetary Urbanization edited by Neil Brenner, 67-81. Berlin, Boston: JOVIS. https://doi.org/10.1515/9783868598933-005

 

Politische Ökologie 

Robbins, Paul. (2012). Political Ecology: A Critical Introduction, Second Edition. John Wiley & Sons, Ltd.

Glassman, J. (2006). Primitive accumulation, accumulation by dispossession, accumulation by ‘extra-economic’ means. Progress in Human Geography, 30(5), 608-625.

Harvey, David. (2009). The new Imperialism. Accumulation by dispossession. Vol. 40: Socialist Register

Movie: Total Recall (1990) Dir. Verhoeven, Paul.

Website: https://www.situatedecologies.net/films/

 

Globalisierung und Entwicklung

Hickel, Jason. (2015). https://www.theguardian.com/global-development-professionals-network/2015/sep/23/developing-poor-countries-de-develop-rich-countries-sdgs

Santos, Milton. (2017) Toward an Other Globalization: From the Single Thought to Universal Conscience. 1st ed.

Kothari, Ashish. (2019). Pluriverse : A Post-Development Dictionary. First published. New Delhi, India: Tulika Books.

Escobar, A. (2015). Degrowth, postdevelopment, and transitions: a preliminary conversation. Sustain Sci 10, 451–462

 

Leistung und Raum

Foucault, Michel. (1982). "The Subject and Power." Critical Inquiry 8, no. 4.

Crampton, J. W., & Elden, S. (Eds.). (2007). Space, knowledge, and power: Foucault and geography. Ashgate.

 

Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und das nicht-hegemoniale Wesen

Kinkaid, E., & Emard, K. (2024). Judith Butler. In M. Gilmartin, P. Hubbard, R. Kitchin, S. M. Roberts (Eds.) (3 ed., Vol. 0, pp. 76-82). SAGE Publications Ltd, https://doi.org/10.4135/9781036231323.n11

Sharp, Joanne P. (2000). Entanglements of Power : Geographies of Domination/Resistance. London: Routledge.

Lugones, M. (2008). The Coloniality of Gender. Worlds & Knowledges Otherwise

Dozierende:Jacqueline Hoppenreijs
Lehrveranstaltungsart:Seminar
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Mündliche und schriftliche Prüfung

Zielgruppe:

Bachelor-Studierende im 5. oder 6. Semester

Ziele

Anhand europäischer Ökosysteme vertiefen die Studierenden ihr Wissen über Biodiversität, Ökosystemveränderungen und -wiederherstellung, wobei der Schwerpunkt auf pflanzenbezogenen ökologischen Prozessen liegt. Sie lernen die Unterschiede zwischen naturnahen und stark veränderten/urbanisierten Ökosystemen kennen und erfahren, was diese Unterschiede für das Management und den Schutz der Natur bedeuten.

Inhalte

Ökosysteme und ihre Artengemeinschaften werden stark von der Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen beeinflusst. Die Art und Weise, wie wir Ökosysteme nutzen, bewirtschaften und gestalten, wirkt sich auf die Biodiversität und die ökologischen Prozesse aus, die wir beobachten und messen können. Diese Veränderungen sind insbesondere in stark veränderten und neuartigen Ökosystemen zu beobachten. Dieser Kurs behandelt verschiedene anthropogene Einflüsse sowie Strategien zur Wiederherstellung, um das Verständnis ökologischer Prozesse und Muster zu fördern, wobei der Schwerpunkt auf Wassermanagement und Urbanisierung liegt.

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Dozierende:Valerie Graw, Andreas Rienow, Inga Lammers, Jose Jara-Alvear
Lehrveranstaltungsart:Blockseminar
Anmeldung:

Anmeldung: Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (auf Englisch) bis spätestens 20.12.2025 an Valerie Graw (Valerie.Graw(at)rub.de). Um für die Sommerschule berücksichtigt zu werden, müssen Studierende ein Anschreiben einreichen, in dem sie ihre Motivation für die aktive Teilnahme an einem gemeinsamen wissenschaftlichen Umfeld mit ecuadorianischen Studierenden darlegen. Das Anschreiben sollte ihre akademischen Interessen klar beschreiben und hervorheben, inwiefern ihre bisherigen Erfahrungen und ihr Interesse an Geowissenschaften mit den Themen des Programms übereinstimmen.

Prüfungsleistung:

Projektpräsentation als Hausarbeit

Zielgruppe:

Bachelor- und Masterstudierende

Voraussetzungen:Begeistert und aufgeschlossen für eine Reise und einen Austausch mit einer ecuadorianischen Universität: Universidad del Azuay (UDA) in Cuenca; Körperliche Fitness für Feldforschung in großer Höhe (höchster Punkt des Cajas-Nationalparks: 4.450 m), UDA-Campus in Cuenca: 2.500 m
Ziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage

• hydrologische Feldmessungen durchzuführen, darunter Messungen des Abflusses, der Wasserqualität, der Bodenfeuchte und des Mikroklimas.

• hochwertige georeferenzierte Datensätze innerhalb des Biosphärenreservats Cajas für Analysezwecke zu sammeln.

• die Grundlagen der optischen, radarbasierten und thermischen Fernerkundung in Bezug auf Gebirgsökosysteme zu verstehen.

• Satellitendaten (z. B. Sentinel, Landsat) verarbeiten und Vegetations-, Wasser- und Landoberflächenindizes für Biodiversitäts- und Hydrologiestudien berechnen.

• Fernerkundungsansätze zur Überwachung der Gesundheit von Ökosystemen, Gletscherresten, der Dynamik des Páramo und hydrologischer Muster anwenden.

• Räumliche Analysen in QGIS/ArcGIS Pro durchführen, einschließlich Klassifizierung, Geländemodellierung, hydrologischer Modellierung und Kartierung von Lebensräumen.

• Erstellung hochwertiger Karten, Visualisierungen und räumlicher Datensätze, die für wissenschaftliche Berichte geeignet sind.

• Verständnis der ökologischen Bedeutung des Anden-Páramo und der Seensysteme innerhalb des Biosphärenreservats Cajas.

• Identifizierung wichtiger Biodiversitätsindikatoren und Umweltbelastungen in tropischen Hochgebirgsökosystemen.

• Bewertung der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt sowie der Herausforderungen für den Naturschutz in Biosphärenreservaten.

 

Inhalte

Die Sommerschule bietet ein integriertes Programm, das Feldtraining im Biosphärenreservat Cajas in der Nähe von Cuenca, Ecuador, mit analytischen und technologischen Fähigkeiten in den Bereichen Fernerkundung, GIS, Biodiversitätsforschung und hydrologische Überwachung kombiniert. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit praktischer Feldarbeit, dem Einsatz von Sensoren und georäumlicher Analyse, unterstützt durch fachkundige Anleitung und gemeinschaftliche Projektarbeit. Zu den wichtigsten Inhalten gehören:

 

  • Fernerkundung für die Überwachung von Bergökosystemen
  • GIS und räumliche Datenanalyse
  • Biodiversität und Ökosystemdynamik
  • Hydrologie und Einzugsgebietsprozesse
  • Feldarbeit im Biosphärenreservat Cajas
Aufbau

Die Sommerschule findet vom 22.9. bis 26.9.2026 an der Universidad del Azuay (UDA) in Cuenca, Ecuador, statt. Die Schulung wird auf dem Campus stattfinden, die Feldforschung zur Datenerhebung wird im Biosphärenreservat Cajas durchgeführt. Die Kosten für Reise, Unterkunft und Exkursion werden übernommen.