NACH OBEN

15000

Regionale Geographie

Semester: 4. oder 5.
Credits: 8 CP
Dauer: Variabel
Modulbeauftragte:r: Prof. Dr. Dennis Edler
Kontaktzeit: 2 SWS + 60 h Exkursion = 90 h
Selbststudium: 150 h h
Gruppengröße: 25

Teilnahmevoraussetzungen: Keine. Es wird empfohlen, das Modul "Einführung in das Studium der Geographie" erfolgreich abgeschlossen zu haben.
Lernziele

Die Studierenden können fundiert ausgewählte Probleme eines Großraums unter human- und physisch-geographischen Perspektiven artikulieren, auf der Basis von Literaturstudien und originaler Begegnung im Gelände.

Inhalte

Kenntnisse und Einsichten in human- und physisch-geographische Zusammenhänge, die für die ausgewählte Region typisch sind und darüber hinaus exemplarisch für vergleichbare Räume stehen, werden erarbeitet. Besonderer Wert wird auf die integrative Perspektive im Sinne komplexer Mensch-Umwelt-Systeme gelegt.

Lehrformen

Seminar, Exkursion und Hausarbeit

Prüfungsformen

schriftliche Hausarbeit mit Bezug zur Exkursionsthematik


Weitere Informationen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Regelmäßige Anwesenheit und aktive Beteiligung am Vorbereitungsseminar und Teilnahme an Gruppendiskussionen; erfolgreicher Abschluss der folgenden Studienleistungen: mündlicher Vortrag im Seminar (30 Min.), mündlicher Beitrag auf der Exkursion: erfolgreicher Abschluss der Prüfungsleistung: schriftliche Hausarbeit mit Bezug zur Exkursionsthematik

Für alle Seminare gilt: Maximal zwei entschuldigte Fehltage, bei Überschreitung Ausschluss von der Teilnahme an der Veranstaltung und das Ablegen der Prüfungs/-Studienleistung ist nicht mehr möglich.

Verwendung des Moduls
Wahlpflichtmodul im B.A.- und B.Sc.-Studiengang Geographie

Stellenwert der Note für die Endnote
Die Modulnote geht CP-gewichtet (8/180) in die B.Sc.-Endnote ein

Lehrende
Dozierende des Geographischen Instituts


Wahloptionen im Wintersemester 2026-2027

Die An- und Abreise zum Ausflugsziel (per Flugzeug) verursacht etwa 8,8 t CO₂-Äquivalente. Dies entspricht einer (freiwilligen) Kompensation von 202 Euro.

Blocktage: 14. und 28.11.2026, jeweils 09:00-18:00 h 

Exkursion: ca. 18.02.-10.03.2027

Info-Veranstaltungen: in Präsenz am 11.06.2026 (13:50-14:15 Uhr in IA 1/131) sowie digital am 16.06.26 (19:00 Uhr) per Zoom (Einwahldaten: https://ruhr-uni-bochum.zoom-x.de/j/67534929191?pwd=SO1F5WNNO3b5Y2JCZ9fruIq6vUd2iP.1 (Meeting-ID: 675 3492 9191; Passwort: 491179) oder per Kurzlink: https://t1p.de/Tassie26 )

Dozierende:Marko Ellerbrake, Klaus Jebbink
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Zwei Präsentationen (eine im Rahmen der Blocktage, eine vor Ort); Tagesprotokoll; aktive Mitarbeit

Zielgruppe:

Studierende im Bachelor of Science und im Bachelor of Arts Geographie

Voraussetzungen:Die Exkursion richtet sich an interessierte Studierende im vierten oder höheren Semester. Während der Exkursion werden wir moderate Wanderungen unternehmen, die mit einen durchschnittlichen Fitnesslevel zu bewältigen sind.
Ziele

Im Rahmen des vorbereitenden Seminars und der Exkursion erlangen die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle geographische Sachverhalte, die den Exkursionsraum und die Aktivitäten des Menschen in ihm prägen. Um dies zu gewährleisten, werden sowohl physisch-geographische als auch humangeographische Themen fokussiert. Dazu gehören sowohl landeskundliche Themen Australiens im Allgemeinen als auch Tasmaniens im Besonderen.

Inhalte

Ausgewählte Themen sind:

  • Das Zusammenspiel von Klima, Böden und Vegetation auf Tasmanien
  • Fauna und Flora Tasmaniens
  • Der Zusammenhang von Plattentektonik und endemischen Arten
  • Die menschliche Besiedlung Australiens und Tasmaniens durch die Aborigines und Briten
  • Die Geologie Tasmaniens mit besonderer Berücksichtigung vulkanischer Spuren
  • Energiegewinnung auf Tasmanien: 100 % nachhaltig?
  • Landwirtschaftliche Nutzung in einem sensiblen Ökosystem 
  • Bergbau zwischen Tradition und Zukunft
  • Nationalparks und die Tasmanian Wilderness World Heritage Area
  • Tourismus auf Tasmanien: Fluch oder Segen für die Insel
Aufbau

Während der Blocktage (14. und 28.11.2026, 09:00-18:00 Uhr) werden übergeordnete Themen Australiens und Tasmaniens vermittelt. Während der Exkursion (ca. 18.02.–10.03.2027) werden diese Themen durch Fallbeispiele vor Ort konkretisiert und veranschaulicht.

Literatur

Anderson, H. H. (2023): A Geography of Tasmania. Cambridge.

Easthope, H. (2009): Unique Isolation versus network of opportunity. In: Geografiska Annaler. Series B, Human Geography 91 (4), S. 371-385.

Leurs, E.; Kirkpatrick, J. und A. Hardy (2024): Emotional geographies of roadkill: Stained experiences of tourism in Tasmania. In: Geographical research Volume 62, Issue 4, S. 541-552.

Reynolds, H. (2015): A history of Tasmania. Cambridge.

Schweinfurth, U. (2005): Studien zur Pflanzengeographie von Tasmanien. Bonn.

Für die Flüge von Frankfurt nach Duluth und El Paso nach Frankfurt mit jeweils einer Zwischenlandung sind nach Angaben bei "MyClimate" ca. 3,5 t CO2 anzusetzen. Ein Kompensationsbetrag liegt bei ca. € 90. 


Unverbindliche Infoveranstaltung via Zoom: Dienstag 16.06.2026, 19:00 Uhr

Zoom-Meeting beitreten

https://ruhr-uni-bochum.zoom-x.de/j/6577072344?pwd=djJsUndCNTdGVTlCS2tvVnd1UFJGUT09

Meeting-ID: 657 707 2344

Passwort: Hawaii

Dozierende:Andreas Pflitsch
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Regionale Geographie:

Vortrag: (Prüfungsleistung/Vor- oder Nachbereitungsseminar)

Tagesleitung oder vergleichbare Leistung (Studienleistung/Exkursion)

Protokollbuch (Prüfungsleistung/ Exkursion)

Zielgruppe:

BSc. BA und Forschungswerkstatt für Masterstudierende

Voraussetzungen:Körperliche Grundfitness, Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit, sich englischsprachige Texte zu erarbeiten.
Ziele

Durch Vorträge, die Exkursion selbst und Geländeansprachen auf der Exkursion werden grundlegende geografische Zusammenhänge und Probleme angesprochen und unmittelbar vor Ort vermittelt. Die auszuarbeitenden und unter Anleitung durchzuführenden Tagesleitungen bieten die Möglichkeit, das eigene Handeln in einer Leitungsposition zu erproben und durch ein umfassendes Feedback zu reflektieren. Die hierdurch erworbenen Kompetenzen können beruflich z. B. im Wissenschaftsbereich, der Projektplanung aber auch bei Lehrtätigkeiten in der Schule eingesetzt werden.

Weitere Ziele des Kurses sind:

den Blick zu schärfen und die Umgebung kritisch zu hinterfragen, die Charakteristika, Prozesse und Hintergründe des Erdkörpers wissenschaftlich nachzuvollziehen, inhaltliche Fragestellungen – teils im Team – zu erarbeiten und so aufzubereiten, dass sie verständlich und fachlich fundiert zusammengefasst werden können. Die bearbeiteten Themen sollen dabei kreativ, überwiegend visuell und digital dargestellt werden.

Inhalte

Die Exkursion wird physisch geographische Themen zum Schwerpunkt haben. Geologie, Vulkanismus, Höhlenforschung sowie meteorologische und klimatologische Phänomene der Great Plains, der Rocky Mountains und vor allem des Colorado Plateaus werden die Hauptthemengebiete bilden aber auch Fauna und Flora sowie die indigene Besiedlung und Lebensweise bieten interessante Untersuchungspunkte für die Exkursionsteilnehmenden.
 
 Unsere Reise beginnt mit dem Flug nach Duluth in Minnesota am Lake Superior. Von dort aus führt der erste Abschnitt entlang der Nordküste des größten der Großen Seen. Bereits hier stehen Küstenmorphologie, glazial überprägte Landschaftsformen und die besondere Stellung des Lake Superior als klimatisch und landschaftlich wirksames Element im Vordergrund. Anschließend wenden wir uns rasch nach Westen in die Moor-, Seen- und Nadelwaldlandschaften Nord-Minnesotas und erreichen über Bemidji schließlich Nord-Dakota.

Die nördlichsten Landschaften der Exkursion sind stark durch die Vereisungen des Wisconsin-Glazials geprägt. Entsprechend werden wir hier neben vegetationsgeographischen Fragen vor allem glazialmorphologische Prozesse diskutieren: Endmoränen, Schmelzwasserformen, Seenplatten, Moorbildungen und die großräumige Umgestaltung der Oberfläche durch das pleistozäne Inlandeis. Die wald- und seenreichen Landschaften Minnesotas gehen im weiteren Verlauf zunehmend in die offenen Prärien der nördlichen Great Plains über.

Auf dem Weg nach Westen verändert sich der Landschaftscharakter deutlich. Aus den Wald- und Moorgebieten werden zunächst Langgrasprärien, später Mittel- und Kurzgrasprärien. Damit treten Fragen der Vegetationsgeographie, der Klima- und Trockenheitsgradienten sowie der Landnutzung stärker in den Vordergrund. Die Weite dieser Landschaft ist nicht nur ästhetisch eindrucksvoll, sondern auch ein gutes Beispiel dafür, wie Klima, Relief, Böden und Nutzung zusammenwirken.

Ein erstes größeres Ziel in Nord-Dakota ist die Region um Dickinson und Medora. Optional bietet sich hier das weltbekannte Badlands Dinosaur Museum in Dickinson an, das einen anschaulichen Einstieg in die kreidezeitliche Fauna der Region ermöglicht. Zugleich führt die Route über den Enchanted Highway, der mit seinen großformatigen Metallskulpturen zwar zunächst eher kurios wirkt, aber auch einen kulturgeographischen Kontrast in der dünn besiedelten Prärie darstellt.

Von dort aus erreichen wir den Theodore Roosevelt National Park, den ersten von insgesamt 13 Nationalparks dieser Exkursion, also die Badlands von Nord-Dakota. Hier treffen Erosionslandschaften, farbige Sedimentabfolgen, Prärievegetation und eine reiche Tierwelt auf engem Raum zusammen. Die Region erlaubt einen guten Einstieg in die Entstehung von Badlands-Landschaften.

Anschließend führt die Route südwärts nach South Dakota. Im Badlands National Park von South Dakota wird das Thema Erosionslandschaft erneut aufgegriffen, nun jedoch in einer anderen Ausprägung und in größerer räumlicher Dimension. Die nahezu vegetationsarmen Hänge, scharf eingeschnittenen Rinnen und farbigen Sedimentpakete bieten ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Klima, Sediment, Abfluss und Zeit gemeinsam Landschaft formen. Gerade der Vergleich mit den Badlands in Nord-Dakota macht deutlich, dass ähnliche Prozesse sehr unterschiedliche Landschaftsbilder hervorbringen können. Ein weiteres Thema wird hier auch die Pine Ridge Reservation der indigenen Bevölkerung sein.

In den Black Hills ändert sich die Landschaft erneut grundlegend. Die Prärie wird von einem bewaldeten, kuppelförmig aufgewölbten Gebirgskomplex abgelöst, dessen geologische Struktur, tektonische Hebung und Erosionsgeschichte zentrale Themen der Exkursion bilden. In kurzer Distanz treffen hier Prärien, bewaldete Höhenzüge, Granit- und Sedimentgesteine sowie bedeutende Karst- und Höhlensysteme aufeinander. Vorgesehen sind unter anderem der Wind Cave National Park, das Jewel Cave National Monument und der Custer State Park und ein bis zwei Höhlenbesuche. Damit verbindet dieser Abschnitt Landschaftsgenese, Karstprozesse, Höhlenklima und die ökologische Bedeutung der Prärie- und Waldübergangsräume.

Weiter nach Westen gelangen wir nach Wyoming. Das Devils Tower National Monument markiert einen landschaftlich und geologisch auffälligen Einzelpunkt der Route. Als isolierter vulkanischer bzw. subvulkanischer Körper erhebt er sich weithin sichtbar aus der Umgebung und eignet sich hervorragend, um Fragen von Intrusion, Abtragung, Reliefumkehr und kultureller Bedeutung von Landschaft zu diskutieren. Anschließend führt die Exkursion über die Bighorn Mountains in Richtung der heißen Quellen von Thermopolis und weiter nach Rock Springs. Dieser Abschnitt verbindet Gebirgsquerung, Beckenlandschaften, Schichtstufen, tektonische Strukturen und den Übergang in die trockeneren Räume des Intermountain West.

Mit der Fahrt von Rock Springs nach Moab betreten wir endgültig die Welt des Colorado Plateaus. Die Landschaft wird nun stärker von horizontal lagernden Sedimentgesteinen, Canyons, Plateaus, Schichtstufen und spektakulären Erosionsformen geprägt. In der Umgebung von Moab stehen mit dem Arches National Park, dem Canyonlands National Park und dem Dead Horse Point einige der eindrucksvollsten Beispiele für Sandsteinverwitterung, natürliche Felsbögen, tief eingeschnittene Flusssysteme und großräumige Plateauzerschneidung auf dem Programm. Durch die nach Süden hin steigenden Temperaturen werden die Hotelübernachtungen durch Camping abgelöst.

Weiter westlich folgen mit dem San Rafael Reef und dem Capitol Reef National Park zwei Landschaften, in denen tektonische Verbiegung, Schichtlagerung und selektive Erosion auf engem Raum nachvollziehbar werden. Besonders Capitol Reef bietet mit der Waterpocket Fold ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie tektonische Strukturen über lange Zeiträume die Entwicklung von Relief, Abfluss und Zugänglichkeit steuern. Der Weg zum Bryce Canyon National Park führt anschließend in eine nochmals andere Erosionswelt: Hier dominieren Hoodoos, Frostverwitterung, Hangabtragung und die farbigen Sedimente der Hochplateaus von Utah.

Vom Bryce Canyon aus geht es weiter zum Zion National Park. Während der Bryce Canyon vor allem durch kleinteilige, nadelartige Erosionsformen beeindruckt, steht in Zion die monumentale Wirkung tief eingeschnittener Canyons und steiler Sandsteinwände im Vordergrund. Der Vergleich beider Nationalparks zeigt sehr anschaulich, wie Gesteinseigenschaften, Höhenlage, Klima, Wasserführung und tektonische Rahmenbedingungen unterschiedliche geomorphologische Formenwelten hervorbringen.

Anschließend führt die Route zum Grand Canyon National Park und weiter nach Flagstaff. Der Grand Canyon bildet einen der klassischen Höhepunkte jeder geographischen Exkursion in den Südwesten der USA, aber eben nicht nur wegen seiner Größe. Er ist ein Lehrbuchbeispiel für Flusserosion, Hebung des Colorado Plateaus, Schichtstufenlandschaften, geologische Zeitdimensionen und die Frage, wie Landschaften gelesen werden können. In der Umgebung von Flagstaff treten zusätzlich vulkanische Formen hinzu, sodass sich hier Sedimentlandschaften, Canyonbildung und Vulkanismus unmittelbar miteinander verbinden lassen.

Von Flagstaff aus setzen wir die Reise ostwärts fort. Der Meteor Crater bietet einen außergewöhnlich gut erhaltenen Einschlagskrater und damit einen kurzen, aber eindrucksvollen Blick auf extraterrestrisch ausgelöste Geomorphologie. Im Petrified Forest National Park stehen anschließend versteinerte Hölzer, farbige Sedimentlandschaften und die Ablagerungen der Trias im Mittelpunkt. Damit erweitert sich das Exkursionsthema erneut: Neben Klima, Vegetation und Erosion treten nun auch Paläoumwelten, Fossilisation und lange geologische Zeiträume stärker hervor.

Über Gallup führt die Route weiter in die Bisti/De-Na-Zin Wilderness und anschließend nach Grants. Die Bisti Wilderness ist eine der eigentümlichsten Landschaften der Exkursion: Hoodoos, isolierte Felsformen, farbige Ton- und Sandsteine sowie nahezu vegetationsfreie Erosionsflächen erzeugen eine fast außerirdisch wirkende Szenerie.

Von Grants aus geht es nach Süden in Richtung Alamogordo und White Sands. Der White Sands National Park bildet mit seinen hellen Gipsdünen einen markanten Kontrast zu den roten und gelben Sandsteinlandschaften des Colorado Plateaus. Hier stehen äolische Prozesse, Sedimentverfügbarkeit, Beckenlage, Verdunstung, Grundwasser und die Besonderheiten von Gips als Dünenmaterial im Vordergrund. Die Landschaft wirkt im ersten Moment fast schneebedeckt, ist aber ein hervorragendes Beispiel dafür, dass ähnliche Formen – in diesem Fall Dünen – aus sehr unterschiedlichen Materialien und unter spezifischen hydrologischen Bedingungen entstehen können.

Der letzte große Abschnitt führt zum Carlsbad Caverns National Park. Die Carlsbad Caverns gehören zu den bedeutendsten Höhlensystemen Nordamerikas und bieten ein eindrucksvolles Beispiel für Karstentwicklung, unterirdische Hohlraumbildung, Tropfsteinbildung und Höhlenklima.

Zum Abschluss erreichen wir den Guadalupe Mountains National Park und schließlich El Paso an der mexikanischen Grenze, wo die Exkursion endet. Das Kalksteinmassiv der Guadalupe Mountains ist ein geologisches Fenster in die Vergangenheit des Perm-Zeitalters und erlaubt den Blick auf ein ehemaliges Riffsystem, das heute als Gebirge in einer ariden Landschaft erhalten ist. Damit schließt sich der Bogen der Exkursion: von den glazial geprägten Seen-, Moor- und Waldlandschaften Minnesotas über die Prärien der Great Plains, die Badlands und Black Hills, die Rocky-Mountain- und Beckenlandschaften Wyomings bis zu den Canyons, Dünen, Vulkan- und Karstlandschaften des amerikanischen Südwestens.

Am Ende sollte hoffentlich nicht nur die Speicherkarte voll sein, sondern auch der Kopf – idealerweise mit etwas mehr Prozessverständnis als Sonnenbrand.

Wichtig:

Es ist geplant, einen Großteil der Nächte im südlichen Abschnitt der Exkursion (bei gutem Wetter und Temperaturen zwischen 15 bis -5°C) auf einfachen Zeltplätzen in den Nationalparks zu verbringen, ebenso ist eine Wanderung mit Gepäck und Übernachtung in der Wildnis geplant (optional). Die Übernachtungen im nördlichen Teil erfolgen bei schlechtem Wetter und zu geringen Temperaturen in Mittelklassehotels.

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind persönliches Engagement und die Bereitschaft, das Exkursionsprogramm aktiv mitzugestalten (Tagesleitung). Da wir uns zeitweilig auch in Höhen bis zu 2500 m. ü. NN aufhalten werden, ist die Exkursion für Personen, die nachweislich in diesen Höhen Gesundheitsprobleme bekommen, nicht geeignet. Wer jeden Tag eine Dusche oder einen Waschsalon benötigt und jeden Mittag warm essen muss, sollte diese Exkursion ebenfalls nicht auswählen!

Die Exkursion wendet sich an Studierende aller Studienrichtungen, ist aber überwiegend physisch geographisch ausgerichtet.

Die Teilnahme an der Exkursion ist an den Besuch eines vorbereitenden Seminars zur Landeskunde der USA gebunden.

Einreise: Für die problemlose Einreise in die USA werde ich entsprechende offizielle Schreiben erstellen, dass Sie im Rahmen einer Lehrveranstaltung einer deutschen Universität einreisen und Sie nicht beabsichtigen, in den USA zu arbeiten. Damit sollte eine Einreise unproblematisch verlaufen.

Ausrüstung

Wanderschuhe, warme Kleidung, Zelt, ein warmer Schlafsack samt Isomatte sowie wetterfeste Jacke und Überhose sollten vorhanden sein oder müssen angeschafft oder ausgeliehen werden. Ein Rucksack kann am Institut kostenfrei ausgeliehen werden. 

Weiterführende Informationen über das Exkursionsprogramm, Kosten und persönliche Voraussetzungen erfahren Sie im Rahmen der Infoveranstaltung.

Kosten:

Die derzeit abzuschätzenden Kosten der Exkursion belaufen sich je nach Zahl der Teilnehmenden und Dollarkurs auf ca. €1420,-- bis 1675,-- ohne Flug und Verpflegung. In den Kosten sind enthalten: Mietwagen, Benzin, Unterkunft (Hotel und Zeltplatz), diverse Eintrittspreise in die Nationalparks, Höhlen, etc.

Die Flugbuchen werden individuell durch die teilnehmenden Studierenden vorgenommen.

Weitergehende Fragen bitte an: andreas.pflitsch@rub.de

Aufbau

Unmittelbar nach Vergabe der Plätze wird es eine verpflichtende Vorbesprechung mit weiteren Infos geben. Bitte kontrollieren Sie Ihre E-Mailadresse, die Sie bei der Wahl angegeben haben. Der Termin wird per Doodle-Umfrage gesucht und festgelegt.

Im Oktober werden die Vortragsthemen vergeben.

Im Januar wird das Vorbereitungsseminar am 15. und 22.01.2027 ab 14 Uhr und am 16.01.2027 ganztägig an der RUB abgehalten. 

Es folgt die Exkursion vom 15.03. bis 03.04.2027

Die Nachbereitung ist für das SoSe 2027 nach Absprache geplant, dann werden die verbliebenen Vorträge gehalten.

Literatur

Wird noch bekanntgegeben.

Informationsveranstaltung: 15.06.2026, 18:00 Uhr via Zoom: https://ruhr-uni-bochum.zoom-x.de/j/65121879548?pwd=DBLMnq6TtmiEpDmNwhMH9iLXZ0wNF2.1

Die An- und Abreise zum Ausflugsziel (mit dem Zug) verursacht etwa 9 kg CO₂-Äquivalente. Dies entspricht einer (freiwilligen) Kompensation von weniger als 1 Euro.

Dozierende:Jacqueline Hoppenreijs, Valentin Klaus
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Präsentation, aktive Teilnahme an Seminar und Exkursion, Bericht über die Exkursion 

Zielgruppe:

Interessierte Studierende des BSc- und BA-Studiengangs ab dem vierten Semester.

Voraussetzungen:Da während der Exkursion längere Strecken zu Fuß zurückgelegt werden, sollten die Teilnehmenden über eine angemessene körperliche Fitness verfügen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an uns, bevor Sie sich für die Exkursion anmelden. Bitte beachten Sie, dass die Exkursion und das Seminar auf Englisch stattfinden und von Ihnen erwartet wird, dass Sie sich auf Englisch beteiligen. Es wird empfohlen, dass Sie das Modul „Einführung in das Studium der Geographie“ erfolgreich abgeschlossen haben.
Ziele

Die Studierenden werden grundlegende geografische Zusammenhänge und Themen identifizieren und diskutieren. Sie sind in der Lage, die charakteristischen Merkmale der Stadt- und Naturraumplanung in den Niederlanden sowohl aus menschengeografischer als auch aus physischer geografischer Perspektive zu analysieren und in einen Kontext zu setzen. Im Rahmen des Kurses werden sich die Studierenden zudem mit Fragen der Wasserqualität und -quantität sowie der Klimaanpassung vertraut machen.
 

Inhalte

Das Seminar und die Exkursion behandeln eine Reihe von Themen im Zusammenhang mit der physischen und menschlichen Geografie in den Niederlanden, wobei der Schwerpunkt auf Wasser- und Naturmanagement im ländlichen und städtischen Kontext liegt. Im Rahmen der Exkursion werden diese Themen im dicht besiedelten Rheindelta in den Niederlanden, genauer gesagt in Arnheim, Nimwegen und Utrecht, erörtert. Wir werden mehrere Städte besuchen und Fachleute, Führungskräfte und Forscher dieser Städte sowie ihrer (Teil-)Einzugsgebiete treffen, um mehr über Konflikte um Raum und Wasser (Knappheit und Überschuss), vergangene Veränderungen und aktuelle Entwicklungen zu erfahren. Wir planen, dass die Exkursion beispielsweise folgende Themen abdeckt: 

  • Trinkwassermanagement in dicht besiedelten, landwirtschaftlichen und industriellen Gebieten
  • Hochwasserschutz und dessen Nachhaltigkeit
  • Grünflächenmanagement und transformativer Wandel in niederländischen Städten
  • Vorbereitung auf Klimaextreme in niederländischen Städten
  • die Entwicklungsgeschichte der niederländischen Gesellschaft im Zusammenhang mit Wasser vom 18. Jahrhundert bis heute
  • den Nationalpark De Hoge Veluwe sowie den Naturschutz und die Verwaltung des Parks
Aufbau

Seminar: mittwochs 14:00-16:00 h (wöchentlich während des Semesters), IA 1/131 – Jacqueline Hoppenreijs

Exkursion: 15.02.-21.02.2027 – Jacqueline Hoppenreijs & Valentin Klaus

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Kosten: ca. 450 Euro (ohne An- und Abreise, Transport vor Ort mit Deutschlandticket)

Unverbindliche Informationsveranstaltung vorab: 15.06.2026, 16:00 h per Zoom

https://ruhr-uni-bochum.zoom-x.de/j/68522732901?pwd=hBgaA2ob00f2r6ZFk87scN35lgbsJR.1

Meeting-ID: 685 2273 2901

Passwort: 076340

Dozierende:Astrid Seckelmann
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 15.06.-19.06.2026 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Prüfungsleistung: Schriftliche Hausarbeit

Studienleistung: Referat

Zielgruppe:

Studierende

  • mit Interesse an aktuellen Fragen der Stadtentwicklung sowie des Zusammenspiels von Wirtschaft und Ökologie,
  • die keine Angst vor öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern und Berliner Hostels haben
  • und gerne auch mal kontrovers über Planungsfragen diskutieren.
Voraussetzungen:Fähigkeit zum Radfahren, Bereitschaft zur Übernachtung in einfachen Unterkünften (v. a. Mehrbettzimmern in Hostels)
Ziele

Die Veranstaltung verfolgt inhaltlich-fachliche und methodische Ziele:

  • Erwerb von Kenntnissen über grundlegende Strukturen der Stadt-, Regional- und Landschaftsentwicklung
  • Einübung von (Beobachtungs)methoden zur Raumanalyse
  • Erwerb der Fähigkeit zur Übertragung theoretischer Konzepte auf ein konkretes Raumbeispiele
  • Erwerb der Fähigkeit zur kritischen Diskussion aktueller Planungsansätze
Inhalte

Die Veranstaltung behandelt ausgewählte Aspekte der Stadt-, Regional- und Landschaftsentwicklung von Berlin und dem Berliner Umland. Zum Programm gehören voraussichtlich u. a.

  • Fuß- und Fahrradtouren durch Berlin-Mitte, (Themen u. a.: Berlin als Regierungssitz, Kreativwirtschaft, Gentrification)
  • Diverse Standorte zur Bedeutung der Stadtgeschichte für die heutige Stadtentwicklung (mittelalterliche Stadtgründung, Absolutismus, NS-Stadtplanung, sozialistische Stadt, Teilung und Mauerbau)
  • Touren durch Friedrichshain-Kreuzberg (Themen u. a.: soziale Segregation, Bottom up-Planungsansätze, Hausbesetzungen, Urban Gardening...)
  • Fahrradtour durch den Spreewald mit Führung zur Ökologie des dortigen Biosphärenreservates
  • Besuch des Nationalparks Unteres Odertal in Verbindung mit der Besichtigung von Schwedt, einer der vier Stadtneugründungen in der DDR
Aufbau

Vorbereitungsseminar: Mo 10:00-12:00 Uhr, IA 1/131, 14-tägig, Beginn: 12.10.2026

Exkursion: 15.03.-24.03.2027

Im Seminar wird Grundlagenwissen zu Naturraum, Wirtschafts- und Sozialstruktur sowie räumlicher Planung in Berlin und Brandenburg vermittelt. Während der Exkursion werden diese Grundlagen auf die konkreten besuchten Standorte angewandt.

Literatur

Wird laufend im Seminar bekannt gegeben.


Wahloptionen im Sommersemester 2026

Infoveranstaltung:

Donnerstag: 11.12.25, 19:15 Uhr

Zugangsdaten:

https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/6577072344?pwd=djJsUndCNTdGVTlCS2tvVnd1UFJGUT09

Meeting-ID: 657 707 2344

Passwort: Hawaii

Über Skype for Business beitreten:

https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/skype/6577072344

Weitergehende Fragen bitte an: andreas.pflitsch@rub.de

Dozierende:Andreas Pflitsch
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Vortrag: (Prüfungsleistung/Vorbereitungsseminar)

Tagesleitung oder vergleichbare Leistung (Studienleistung/Exkursion)

Protokollbuch (Prüfungsleistung/ Exkursion & Nachbereitung)

Zielgruppe:

BA und BSc. Studierende, Forschungswerkstatt (Masterstudierende)

Voraussetzungen:Körperliche Grundfitness, Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit, sich englischsprachige Texte zu erarbeiten
Ziele

Durch die Vorträge, die Exkursion selbst und die Geländeansprachen werden grundlegende geografische Zusammenhänge und Fragestellungen direkt vor Ort vermittelt. Die vorbereiteten und unter Anleitung durchgeführten Tagesleitungen bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr eigenes Handeln in einer Leitungsrolle zu erproben und anhand eines umfassenden Feedbacks zu reflektieren. Die dabei erworbenen Kompetenzen lassen sich später in verschiedenen beruflichen Kontexten nutzen – etwa in der Wissenschaft, in der Projektplanung oder in der schulischen Lehre.

Weitere Ziele des Kurses sind:

  •  den eigenen Blick zu schärfen und die Umgebung kritisch zu hinterfragen,
  •  Charakteristika, Prozesse und Hintergründe des Erdkörpers und der Landschaftsentwicklung wissenschaftlich nachzuvollziehen,
  •  inhaltliche Fragestellungen (teilweise im Team) zu erarbeiten und so aufzubereiten – auch digital –, dass sie wissenschaftlich präzise zusammengefasst werden können,
  •  die bearbeiteten Themen kreativ sowie überwiegend visuell aufzubereiten und darzustellen.
Inhalte

Exkursionsverlauf

Die ca. 19-tägige Exkursion beginnt mit dem Besuch der großen Dünenfelder in Nebraska, die während der letzten Eiszeit entstanden sind. Aus dieser leicht hügeligen Prärielandschaft führt die Route weiter in die schroffen, an eine Mondlandschaft erinnernden Badlands in South Dakota. Diese lebensfeindliche, aus der Prärie erodierte Landschaft hat bereits zahlreichen Kinofilmen als eindrucksvolle Kulisse gedient.

Von dort geht es durch die Weite der Prärie in Richtung der geschichtsträchtigen Black Hills. Hier werden wir neben zwei Wanderungen die unterirdischen Systeme der fünft- und siebtgrößten Höhlen der Erde (Wind Cave und Jewel Cave) besuchen; in der Wind Cave ist eine mehrstündige Kriechtour vorgesehen.

Anschließend führt die Exkursion weiter in Richtung Yellowstone Nationalpark (Wyoming). Zuvor besuchen wir jedoch den Devils Tower, der als Wahrzeichen des Staates ein eindrucksvolles und weithin sichtbares Beispiel für eine freigelegte Staukuppe darstellt, sowie die Bighorn Mountains und den Bighorn Canyon.

Nach der Besichtigung der vielfältigen vulkanischen Erscheinungsformen in den Calderen des Yellowstone Nationalparks geht es weiter in die Bergwelt der Grand Tetons, wo eine Wanderung zu einer Eishöhle vorgesehen ist.

Danach führt die Route nach Idaho in den Craters of the Moon National Preserve und weiter nach Ost-Oregon zum Steens Mountain. Über einen kurzen Abstecher nach Nevada geht es anschließend zum Crater Lake in Oregon. Zum Abschluss besuchen wir einen Obsidian-Lavaflow und unternehmen eine Tageswanderung in den Vulkanen des Kaskadengebirges. Die Exkursion endet in Bend, Oregon.

 

Unterkünfte

Ein Großteil der Nächte wird auf einfachen Zeltplätzen in Nationalparks verbracht; in den Grand Tetons besteht optional die Möglichkeit einer mehrtägigen Wanderung mit Gepäck. Darüber hinaus wird es einzelne Übernachtungen in verschiedenen Motels geben.

 

Voraussetzungen

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind persönliches Engagement und die Bereitschaft, das Exkursionsprogramm aktiv mitzugestalten. Darüber hinaus sollte jeder Exkursionsteilnehmerin in der Lage sein,

  • eine mehrstündige Höhlentour (optional) mit Kletter- und Kriechpassagen durchzuführen,
  • in den Rocky Mountains Wanderungen mit Gepäck zu bewältigen; angeboten werden eine Drei- und eine Zweitagestour.

Da wir uns auch in Höhen zwischen 3.000 und 4.000 m ü. NN aufhalten werden, ist die Exkursion für Personen, die nachweislich in diesen Höhen schwerwiegende gesundheitliche Probleme bekommen, nicht geeignet.

Es ist mit Mittagstemperaturen zwischen 10 und 40 °C sowie Nachttemperaturen zwischen 15 und –7 °C zu rechnen.

Die Exkursion richtet sich an Studierende aller Studienrichtungen, ist aber überwiegend physisch-geographisch ausgerichtet (Geologie, Geomorphologie, Glazialmorphologie, Vulkanismus). Die Teilnahme setzt den Besuch eines vorbereitenden Blockseminars zur Landeskunde der USA voraus.

Aufgrund der geringen Aufnahmekapazität der Zeltplätze in einigen Nationalparks können maximal 20 Studierende teilnehmen.

Notwendige Ausrüstung: Zelt, Isomatte, Schlafsack, Wanderschuhe sowie wetterfeste Jacke und Überhose.

 

Weiterführende bzw. aktualisierte Informationen über das Exkursionsprogramm, die Kosten und die persönlichen Voraussetzungen werden im Rahmen einer Infoveranstaltung am Donnerstag, den 11.12.2025 um 19:15 Uhr (Zoom) vorgestellt.

 

Die Kosten der Exkursion werden sich auf ca. €. 1.475 bis 1.675 Euro (ohne Flüge) belaufen.

Im Preis enthalten sind: Mietwagen, Benzin, Unterkunft (Motel, Zeltplatz), diverse Eintrittspreise.

Nicht enthalten sind: Flüge, weitere Ausrüstungsgegenstände wie Zelte, Schlafsack und Isomatte, durch Studierende geplante Aktivitäten sowie Ihr persönliches Anschlussprogramm in den USA.

Aufbau

Unmittelbar nach Vergabe der Plätze findet eine verpflichtende Vorbesprechung via Zoom statt. Bitte kontrollieren Sie die E-Mail-Adresse, die Sie bei der Anmeldung angegeben haben.

Im Frühjahr werden die Vortragsthemen vergeben.

Im Mai/Juni/Juli findet das Vorbereitungsseminar in 3 Blöcken an der RUB in Präsenz statt. Hier wird der Großteil der Vorträge gehalten.

Es folgt die Exkursion, voraussichtlich vom 01.09. bis 19.09.2026

Die Nachbereitung ist für Dezember 2026 vorgesehen; hier werden die verbliebenen Vorträge nach Absprache gehalten.

Literatur

Wird im Rahmen des Seminars mitgeteilt.

Infoveranstaltung am 08.12.2025 um 17:00 Uhr via Zoom: 

https://ruhr-uni-bochum.zoom-x.de/j/65580379240?pwd=7K14MtBZs5Dehl2ETdZttuAYK4135V.1
Meeting-ID: 655 8037 9240
Passwort: 840972

Dozierende:Ines Mulder, Stefanie Heinze
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644 

Prüfungsleistung:

Vorträge in Seminar und Gelände, Exkursionsprotokoll

Zielgruppe:

Interessierte Bachelor-Studierende im Fach Geographie (B.A. & B.Sc.)

Voraussetzungen:Wandertauglichkeit, mind. Freischwimmabzeichen. Es wird empfohlen, das Modul "Einführung in das Studium der Geographie" erfolgreich abgeschlossen zu haben.
Ziele

Die Studierenden können grundlegende geografische Zusammenhänge und Probleme erfassen, ansprechen und vermitteln. Kennzeichnende Eigenheiten des Raumes Mittelhessens und des Lahntals können unter human- und physisch-geographischen Perspektiven artikuliert und auf der Basis von Literaturstudien und originaler Begegnung im Gelände eingeordnet werden.

Inhalte

Die Exkursion behandelt schwerpunktmäßig den Raum Mittelhessen, führt uns jedoch von der Lahnquelle bis zur Mündung der Lahn in den Rhein auch auf Exkursionspunkte in NRW und Rheinland-Pfalz. Dabei legen wir Abschnitte wandernd, ggf. auf einem Leihrad und paddelnd auf und entlang der Lahn fort. Besonderer Wert wird auf die integrative Perspektive im Sinne komplexer Mensch-Umwelt-Systeme und Stadt-Land-Beziehungen gelegt.

Aufbau

Seminar und Exkursion; Exkursion im Zeitraum 22.08.-28.08.2026

Infoveranstaltung am Do, 11.12.2025 um 18:00 Uhr via Zoom: https://ruhr-uni-bochum.zoom-x.de/j/67238435938?pwd=voi8fo0PL8aigQYBoNbQ7IPc8RmnoA.1 Passwort: Goethe; Exkursion vom 09.-16. August 2026

Dozierende:Matthias Kiese
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Hausarbeit

Zielgruppe:

Interessierte Bachelor-Studierende im Fach Geographie (B.A. & B.Sc.) ab dem 4. FS

Ziele

Die Studierenden sollen die ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale und Probleme des Untersuchungsraums kennen und bewerten sowie multiperspektivisch miteinander verknüpfen lernen. Sie sollen die räumlichen Strukturen und Prozesse in Mitteldeutschland verstehen sowie die Auswirkungen der Systemtransformation auf den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Strukturwandel in der Region erkennen und bewerten können.

Inhalte

35 Jahre nach dem Mauerfall sind die Nachwirkungen der 40-jährigen Trennung mit unterschiedlichen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen noch immer zu erkennen. In Vorbereitung auf die Exkursion vom 09.-16. August 2026 in die drei mitteldeutschen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen thematisiert das Seminar die sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen der doppelten Systemtransformation von 1949 und 1989 in der Untersuchungsregion. Als räumliche Schwerpunkte der Exkursion sind u. a. die Region Dresden und Halle-Leipzig sowie Weimar und Erfurt vorgesehen.

Aufbau

a) Ostdeutschland allgemein

  • Kaltstart: Systemtransformation und Weichenstellungen bei der deutschen Wiedervereinigung
  • Wirtschaftliche Konvergenz durch Aufbau Ost? Bewertung nach zwei Jahrzehnten
  • Transferzahlungen nach Ostdeutschland: Blutet das Ruhrgebiet für den Aufbau Ost?
  • Bevölkerungsentwicklung und demographischer Wandel in Ostdeutschland
  • Politischer Extremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland: Ursachen und Folgen
  • Regionenorientierte Innovationspolitik in Ostdeutschland: Entwicklung und Bewertung der BMBF-Programmfamilie „Unternehmen Region“

 

b) Mitteldeutschland allgemein

  • Geomorphologie und naturräumliche Gliederung Mitteldeutschlands
  • Mitteldeutschland als Raumkonstruktion
  • Wirtschaftsgeschichte Mitteldeutschlands
  • Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Mitteldeutschlands
  • Image und Standortmarketing: Wie verkauft sich Mitteldeutschland?

 

c) Mitteldeutschland: Spezifische Themen

  • Potenziale und Hemmnisse des Tourismus in Mitteldeutschland
  • Technologische Leistungsfähigkeit und Innovationspotenziale in Mitteldeutschland
  • Möglichkeiten und Hemmnisse länderübergreifender Kooperation in Mitteldeutschland
  • Regionalpolitik I: Europäische Strukturfonds in den mitteldeutschen Bundesländern
  • Regionalpolitik II: Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in den neuen Bundesländern

 

d) Teilräumliche und sektorale Perspektiven

  • Sanierung ökologischer Problemräume: Renaturierung des Braunkohlentagebaus im Raum Leipzig
  • Perspektiven für die Lausitz nach dem Ende des Braunkohlenbergbaus
  • Musicon Valley: Industriedistrikt des Musikinstrumentenbaus im Vogtland
  • Silicon Saxony und die Mikroelektronik in Mitteldeutschland
  • Das mitteldeutsche Chemiedreieck: Entwicklung und Transformationsstress
  • Automobilindustrie in Mitteldeutschland: Entwicklung, Bedeutung und Herausforderungen
  • Kultur- und Kreativwirtschaft in Mitteldeutschland
  • Flughafen Halle-Leipzig: Wirtschaftliche Bedeutung und Umweltkonflikte
  • Stadtentwicklung in Dresden und Leipzig zwischen Aufbau, Umbau und Rückbau

 

Literatur

Aanderud, K.-A., 2020: 30 Jahre Deutsche Einheit – eine Bilanz. Hamburg: E.S. Mittler & Sohn.

Arndt, O.; Freitag, K.; Mayimona, M.; Röbke, L.; Schenten, C.; Wankmüller, B., 2025: Prognos Zukunftsatlas 2025: Das Ranking für Deutschlands Regionen. Berlin: Prognos AG. https://www.prognos.com/de/zukunftsatlas [30.10.2025].

Becker, S.; Naumann, M. (Hrsg.), 2020: Regionalentwicklung in Ostdeutschland: Dynamiken, Perspektiven und der Beitrag der Humangeographie. Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum.

BMWK, 2024: Gleichwertigkeitsbericht 2024: Für starke und lebenswerte Regionen in Deutschland. Berlin: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/gleichwertigkeitsbericht-der-bundesregierung-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=42 [30.10.2025].

Diermeier, M.; Oberst, C.A.; Sultan, S., 2025: Wirtschaftliche Aufholprozesse in Ostdeutschland unterschätzt? Implikationen der Demografiekrise an der Wahlurne. In: Böick, M.; Goschler, C.; Jessen, R. (Hrsg.): Jahrbuch Deutsche Einheit, 6. Berlin: Ch. Links Verlag, S. 85-101.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland (Hrsg.), 2024: Ost und West: Frei, vereint und unvollkommen, Bericht zum Stand der deutschen Einheit 2024. Berlin: Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland. https://www.publikationen-bundesregierung.de/resource/blob/2277952/2391220/1e56529a238ab2a110f225e746f22718/bericht-zum-stand-der-deutschen-einheit-2025-aktualisiert-download-bmf-data.pdf?download=1 [30.10.2025].

Die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland (Hrsg.), 2025: 35 Jahre: Aufgewachsen in Einheit? Bericht zum Stand der deutschen Einheit 2025 Berlin: Die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland. https://www.publikationen-bundesregierung.de/resource/blob/2277952/2391220/1e56529a238ab2a110f225e746f22718/bericht-zum-stand-der-deutschen-einheit-2025-aktualisiert-download-bmf-data.pdf?download=1 [30.10.2025].

Cliver, G.; Smith-Prei, C. (Hrsg.), 2014: Bloom and Bust: Urban Landscapes in the East since German Reunification. (=Space and Place, 13). New York, Oxford: Berghahn.

Gohla, V.; Hennicke, M., 2023: Ungleiches Deutschland: Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2023. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung. https://www.fes.de/ungleiches-deutschland [30.10.2025].

Gornig, M., 2025: Produktivität: West-Ost-Muster durch Stadt-Land-Gefälle abgelöst. In: DIW-Wochenbericht, 92(40). https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.975465.de/25-40-1.pdf [30.10.2025].

Heider, B.; Novack, T.; Scheunert, P.; Scholz, B., 2025: Antidemokratische Wahlerfolge im ungleichen Deutschland: Demokratiestützende Aspekte der Daseinsvorsorge. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung. https://library.fes.de/pdf-files/a-p-b/22242.pdf [30.10.2025].

Heider, B.; Scholz, B.; Siedentop, S.; Radzyk, J.; Rönsch, J.; Weck, S., 2023: Ungleiches Deutschland: Sozioökonomische Disparitäten 2023, Wissenschaftlicher Hintergrundbericht. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung. https://www.fes.de/ungleiches-deutschland [30.10.2025].

IWH, 2019: Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall. Halle (Saale): Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle. https://www.iwh-halle.de/fileadmin/user_upload/publications/sonstint/2019_iwh_vereintes-land_de.pdf [31.10.2025].

IWH, 2025: Die garstige Lücke: Dossier. https://www.iwh-halle.de/themen/ostdeutschland [30.10.2025].

John, J. (Hrsg.), 2001: „Mitteldeutschland“: Begriff – Geschichte – Konstrukt. Rudolstadt: Hain-Verl.

Kowalczuk, I.-S., 2020: Die Übernahme: Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik Deutschland wurde. (=BPB-Schriftenreihe, 10517). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Lang, T., 2012: Shrinkage, Metropolization and Peripheralization in East Germany. In: European Planning Studies, 20(10), S. 1747-1754.

Liebmann, H.; Kuder, T., 2012: Pathways and Strategies of Urban Regeneration - Deindustrialized Cities in Eastern Germany. In: European Planning Studies, 20(7), S. 1155-1172.

Liefner, I.; Schäfer, K.J., 2023: Regionale Disparitäten sowie regionale und kommunale Wirtschaftspolitik. In: Kulke, E. (Hrsg.): Wirtschaftsgeographie Deutschlands. (3. Aufl.). Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum, S. 17-41.

Ragnitz, J., 2024: Der Produktivitätsrückstand Ostdeutschlands: Eine unendliche Geschichte. In: Ifo Dresden berichtet, 31(1), 3-9.

Röhl, K.-H., 2025: 35 Jahre Wiedervereinigung – Was wurde in Ostdeutschland erreicht und wo liegen die größten ökonomischen Probleme? In: iw-trends, 52(3), S. 61-80. https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/PDF/2025/IW-Trends_2025-03-04_R%C3%B6hl.pdf [30.10.2025].

Schlottmann, A., 2007: Was ist Mitteldeutschland und wo liegt es? In: Geographische Rundschau, 59(6), S. 4-9.

Schnabl, G.; Sepp, T., 2020: 30 Jahre nach dem Mauerfall: Ursachen für Konvergenz und Divergenz zwischen Ost- und Westdeutschland. In: List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik, 45(4), S. 397-421. DOI: 10.1007/s41025-020-00191-3.

 


 

Dozierende:Torben Dedring
Lehrveranstaltungsart:Exkursion
Anmeldung:Das Anmeldeverfahren läuft über die Wahlwoche (Link) des Geographischen Instituts. Beachten Sie dazu unbedingt regelmäßig die Studinews.

Anmeldung in der Wahlwoche vom 08.12.-12.12.2025 über Moodle: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=59644

Prüfungsleistung:

Fachliches Exkursionsbuch

Zielgruppe:

Interessierte Bachelor-Studierende im Fach Geographie (B.A. & B.Sc.)

Voraussetzungen:Körperliche Grundfitness, Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit, sich englischsprachige Texte zu erarbeiten. Empfohlen wird das erfolgreich bestandene Modul „Einführung in das Studium der Geographie“. Wichtig: Informieren Sie sich über die Reise- und Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes für Namibia und nehmen Sie die dortigen Informationen zur Kenntnis: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/namibia-node Es ist geplant, einen Großteil der Nächte auf einfachen Zeltplätzen zu verbringen. Obwohl Tageshöchsttemperaturen von über 30°C möglich sind, können die Temperaturen in der Nacht auf unter 0°C fallen. Ein guter Schlafsack ist dementsprechend notwendig. Ebenso müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen beim Campen auch Insekten oder andere Tiere über den Weg laufen könnten.  Die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind persönliches Engagement und die Bereitschaft, das Exkursionsprogramm aktiv mitzugestalten (Tagesleitung). Wer jeden Tag eine warme Dusche oder Strom benötigt und jeden Mittag warm essen möchte, sollte sich für eine andere Exkursion entscheiden.
Ziele

Durch eine Kombination aus Vorträgen, GIS-basierter Arbeit und der Exkursion selbst werden essenzielle geographische Zusammenhänge durch die Verknüpfung von Geodaten und direkten Geländeansprachen erarbeitet und Fragestellungen beantwortet. Neben physisch-geographischen und wirtschaftlichen Aspekten wird auch die geopolitische Geschichte des Landes diskutiert und aufgearbeitet werden. Die eigenständige Ausarbeitung und Durchführung von Tagesleitungen dient der praxisnahen Erprobung von Leitungs- und Führungskompetenzen, welche am Ende des Tages umfassend reflektiert wird.

Die Exkursion soll durch die Verknüpfung digitaler Geodaten und der Arbeit im Gelände einen Einstieg in die Multimodalität moderner Feldarbeit bieten und dabei den Blick für die Umgebung schärfen.

Inhalte

Die Exkursion wird einen physisch geographischen Schwerpunkt haben und dabei insbesondere auf die geologische Geschichte des Landes eingehen. Ebenso wird auf die klimatischen Bedingungen und deren Auswirkungen auf die geomorphologischen Prozesse, sowie die Flora und Fauna eingegangen. Wirtschaftliche Aspekte werden anhand der Fischerei, der Viehwirtschaft, sowie der Gewinnung von Rohstoffen aufgegriffen. Einen besonders kritischen Blick werden wir auf die Rolle Deutschlands in der geopolitischen Geschichte Namibias werfen.

Die Tour startet mit der Erkundung der Hauptstadt Windhoek. Dort werden wir uns mit laufenden Entwicklungsprogrammen, sowie Initiativen in den informellen Siedlungen am Stadtrand auseinandersetzen. Von dort aus geht es Richtung Norden zum Waterberg Plateau, eine etwa 50 km breite Sandsteinschicht, welche fast 200 m aus ihrer ansonsten flachen Umgebung herausragt. Von dort aus geht es weiter zum Etosha-Nationalpark und der periodisch mit Wasser gefüllten Etosha-Pfanne. Neben der dort zu beobachtenden Flora und Fauna wollen wir uns mit den Folgen der Buschbrände auseinandersetzen, die im September und Oktober 2025 weite Teile des Nationalparks verbrannt haben.

In Aba Huab werden wir uns mit den Ureinwohnern Namibias auseinandersetzen und geologische Besonderheiten in Form von versteinerten Bäumen und Basaltsäulen entdecken. In der Küstenstadt Swakopmund setzen wir uns mit dem Benguelastrom auseinander und leiten ab, wie eine kalte Meeresströmung zu Namibias Wüstenklimate beiträgt. Unsere letzte Etappe führt uns nach Sesriem und Sossusvlei mitten in die Namib. Zwischen den Dünen werden wir die Relikte vergangener Zeiten finden.

Genaue Informationen in Bezug auf die Route werden bei der Informationsveranstaltung verkündet.

Kosten:

Die derzeit abzuschätzenden Kosten der Exkursion belaufen sich auf etwa 1750€ ohne Flug- und Visakosten bei 20 Teilnehmenden. Eine abweichende Gruppengröße wirkt sich auf die Kosten aus. Die Kosten beinhalten alle Unterkunftskosten (überwiegend Campingplätze), grundlegende Campingausrüstung (exkl. Schlafsack), die meisten Mahlzeiten und den gesamten Bustransfer.


 Die Flugbuchungen werden individuell durch die teilnehmenden Studierenden vorgenommen.

Aufbau

Vorbesprechung: 20.01.2026, 16:00-18:00 Uhr, IA 1/131
Vorbereitungsseminar: Block 10.08.-14.08.2026, 09:00-16:00 Uhr, IA 6/163
Exkursion: 07.09.-25.09.2026

Theoretische Grundlagen anhand von Präsentationen und GIS-basierte Arbeit mit Geodaten im Rahmen der Vorbereitungswoche. Feldarbeit, Präsentationen und Diskussionen im Gelände.

Literatur

Wird im Rahmen der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.