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Biodiversität liegt europäischen Kommunen am Herzen

Eine groß angelegte Umweltstudie konzentriert sich auf Kommunen und befragt diese zu ihren Strategien im Hinblick auf städtische Grünflächen und deren Biodiversität. Die Ergebnisse, die wir soeben in der Fachzeitschrift „Nature Cities“ veröffentlicht haben, geben Anlass zur Hoffnung.

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Daten aus 574 europäischen Kommunen wurden in der Studie berücksichtigt. © Originalpublikation
Daten aus 574 europäischen Kommunen wurden in der Studie berücksichtigt. © Originalpublikation

Unsere neueste Studie zeigt: Artenvielfalt ist für 85 Prozent der europäischen Kommunen eine zentrale Motivation bei der Planung und Pflege von städtischen Grünflächen. Das hat eine Befragung von Behördenvertreter*innen in 574 Kommunen in 18 europäischen Ländern ergeben. Viele Kommunen führen Mitarbeiterschulungen durch (82 Prozent) und ergreifen Maßnahmen, um die öffentliche Akzeptanz artenvielfaltfördernder Grünflächenpflege zu steigern (75 Prozent). „Zum ersten Mal lassen sich damit ermutigende Fortschritte bei der systematischen Förderung der Artenvielfalt in Kommunen in ganz Europa belegen“, freut sich Prof. Dr. Valentin Klaus, Professor für Stadtökologie und Biodiversität an der Ruhr-Universität Bochum. Die Ergebnisse der Studie sind in der Zeitschrift „Nature Cities“ vom 23. Oktober 2026 veröffentlicht (Link zur Studie - freier Zugang). Link zur Pressemeldung der Ruhr-Universität Bochum.



30. Oktober 2026
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Autor:in:
Valentin Klaus

Schlagworte:
Stadtökologie und Biodiversität, GI-News