Rebecca Peekhaus stellte im September die Ergebnisse ihrer Masterarbeit (Vertiefungsrichtung Stadt- und Landschaftsökologie) auf der Tagung der Umweltchemiker und Ökotoxikologen „Umwelt 2026“ in Essen vor. Sie diskutierte anhand ihres Posters den Einfluss der Vegetationsstruktur auf die Schadstoffanreicherung in Auenböden, die sie gemeinsam mit der AG Stadtökologie und Biodiversität sowie der AG Hydrogeochemie und Hydrogeologie unseres Schwesterinstituts untersucht hat. Ihre Arbeit zeigt unter anderem, dass die Böden vor unserer Haustür mit hohen Gehalten an Desinfektionsmitteln (sog. quartären Allylammoniumverbindungen) belastet sind.
Mitglieder der AG Bodenkunde und Bodenressourcen nahmen im Rahmen der Tagung zudem an einer Exkursion zur Kläranlage Bottrop teil, welche einen Großteil des im Ruhrgebiet anfallenden Abwassers reinigt. Nicht zuletzt hierbei ergaben sich Gelegenheiten zur Vernetzung mit Forscher:innen und Vertreter:innen der Landesämter, des Umweltbundesamts, der Industrie und der Hochschulen.