Das IMECOGIP Projekt war aktiv mit folgenden Beiträgen beteiligt:
Harald Zepp, stellte Überlegungen und Berechnungen zur monetären Bewertung von Planungsalternativen für ein projektiertes Wohngebiet zur Diskussion. Der provokante Titel “Sense and Nonsense of Monetizing Ecosystem Services in Small Areas: A Real-World Example from Bochum” bot die Gelegenheit, mit führenden internationalen Experten in den Austausch zu treten. Im Mittelpunkt standen die durch Stadtgrün vermiedenen Kosten für Gesundheit, Regenwasserableitung sowie die Preise für nicht marktfähige Leistungen, z. B. für die Kohlenstoffspeicherung (CO2-Kompensation). Grundlage der monetären Berechnungen waren sechs Ökosystemleistungen, die zuvor mit der projekteigenen IMECOGIP-Toolbox „EnhancES“ quantifiziert worden waren.
Über eine Projektkooperation zwischen IMECOGIP und einer Forschergruppe aus Vilnius (Litauen) berichtete Julius Mačiulaitis: „Changes in Co-Produced Ecosystem Services as Consequences of Land Reforms: Integrating Historical Data and Modeling Approaches“ Lina Einenkel und Harald Zepp hatten hierfür die Veränderungen der Ökosystemleistungen (1950 – 1970 – 1990 – 2020) berechnet, von der Zugehörigkeit Litauens zur Sowjetunion bis zum heutigen Zustand nach der Unabhängigkeit. Weitere Verfasser waren Ieva Misiune und Darijus Veteikis von der Universität Vilnius.
“From theory to practice: Making cultural ecosystem services actionable for urban planners” lautete der Titel des IMECOGIP-Posters. Kathrin Specht, Chiara Iodice-Kraft (beide ILS) und Harald Zepp waren vor Ort, um die Inhalte zu erläutern und einen tieferen Einblick in die verschiedenen Aspekte von IMECOGIP und EnhancES zu geben.
Weitere Informationen zum Projekt IMECOGIP, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert wird, siehe https://www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/physik/imecogip.html.de