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Studienpreis NRW.BANK

Abschlussarbeiten zum Thema „Wohnen & Stadt“ gesucht!

Die NRW.BANK und die Fakultät Raumplanung der TU Dortmund schreiben in Kooperation den Studienpreis „Wohnen & Stadt“ aus, um herausragende Studienabschlussarbeiten in diesem Themenfeld zu würdigen. Der Preis dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und kann an Graduierte aller Fachrichtungen vergeben werden, deren Abschluss- oder Doktorarbeit an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen verfasst wurde oder deren Arbeiten Nordrhein-Westfalen inhaltlich thematisieren.

Als Voraussetzung muss die Arbeit:

  • sich mit einer Thematik aus dem Forschungsfeld „Wohnen & Stadt“ befassen,
  • sich durch eine besondere wissenschaftliche Leistung auszeichnen, einen Praxisbezug oder einen innovativen Blickwinkel auf aktuelle Fragestellungen in dem Forschungsfeld aufweisen,
  • maximal zwei Jahre zurückliegen (Abgabetermin nach dem 30. April 2024).

Neben Arbeiten mit einem theoretischen oder empirischen Schwerpunkt sind auch Arbeiten mit einem konzeptionell-gestalterischen Schwerpunkt (Entwurfsarbeiten) erwünscht. Bei reinen Entwurfsarbeiten muss ein allgemeiner Transfer auf vergleichbare Problemstellungen möglich sowie ein klarer Praxisbezug zum Thema „Wohnen & Stadt“ gegeben sein.

Inhaltlich sind beispielhaft folgende Themenbereiche mit Bezug auf das Wohnen von Interesse:

  • Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels (z. B. demo­ grafischer Wandel, Mobilität, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit, soziale und technische Infrastruktur)
  • Analyse von Handlungsansätzen und Steuerungsmöglichkeiten, die aktuelle Fragestellungen umfassen (z. B. Instrumente zur Entwicklung des Wohnungsbestandes und bezahlbaren Wohnraums, Möglichkeiten zur Flächeneinsparung, Ansätze zur Energieeinsparung, klimagerechte Stadtentwicklung, wohnumfeld- und quartiersbezogene Handlungsansätze, Freiraumplanung)
  • Analyse von funktionalen Zusammenhängen und Wechselwirkungen zwischen Stadt, Umland und Region (z. B. Abgrenzung von Wohnungsmarktregionen, Sub-/Reurbanisierungsprozesse)
  • Wirkungsanalyse vorhandener Instrumente (z. B. Wohnraumförderung, Städtebauförderung, bodenpolitische Instrumente, Handlungskonzepte Wohnen)

Der Preis wird im Jahr 2026 zum 18. Mal ausgelobt und ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 3.000 € ausgestattet. Vorgesehen ist die Vergabe eines:

  • ersten Preises (1.500 €),
  • eines zweiten Preises (1.000 €) und
  • eines dritten Preises (500 €).

Die Preisverleihung und Präsentation der ausgezeichneten Arbeiten findet in der NRW.BANK in Düsseldorf statt. Arbeiten können im Vorschlagsverfahren eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt sind alle Hochschullehrer:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen von Hochschulen.

Die Arbeiten müssen bis zum 15. Mai 2026 in elektronischer Version bei unten genannter Adresse eingereicht werden. Zudem ist eine kurze Zusammenfassung der Arbeit (max. 300 Wörter) einzureichen, die im Anschluss der Preisvergabe im Internet veröffentlicht wird. Pro Bewerber:in kann nur eine Arbeit eingereicht werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den Arbeiten ist ein von der/dem betreuenden Hochschullehrer:in beziehungsweise der/dem betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiter:in der Hochschule auszufüllender Bewerbungsbogen beizufügen.

Martina List
Technische Universität Dortmund
Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie
E-Mail: martina.list@tu-dortmund.de



06. Mai 2026
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Autor:in:
Laurenz Blöbaum

Schlagworte:
Studinews