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Regionale Geographie
Kanarische Inseln

Das Modul „Regionale Geographie - Kanarische Inseln“ im Bachelor vermittelt während einer zweiwöchigen Exkursion, auf die Inseln Teneriffa und La Palma, grundlegende geographische Kenntnisse. Behandelt werden physisch-geographische Grundlagen ebenso wie humangeographische Themen. Studierende lernen, regionale Gegebenheiten systematisch zu analysieren und in globale Zusammenhänge einzuordnen. Neben theoretischen Grundlagen wird besonderer Wert auf anwendungsorientiertes Arbeiten gelegt, wie in diesem Fall durch die Stadtklimamessung vor Ort.

Die Orte werden vor allem mit PKW`s erreicht, um einen möglichst facettenreichen Einblick in geographische Highlights zu bieten wie beispielsweise:

  • Vulkanismus und Landschaftsentwicklung (z. B. Cumbre Vieja, Teide, neue Lavafelder)
  • Vertikale Klimazonierung und Biodiversität (z. B. Lorbeerwälder, Teide)
  • Landwirtschaft und Ressourcennutzung (z. B. Bananenanbau, Wasserwirtschaft)
  • Kolonialgeschichte und Siedlungsstruktur (z. B. Argual, La Laguna)

Die Exkursion verbindet Geländeübungen, Wanderungen, Kurzvorträge und Messungen. Studierende übernehmen Tagesleitungen, halten Geländepräsentationen, dokumentieren den Tag via Fotos/Film und verfassen ein Tagesprotokoll.

Ziel des Moduls ist es, zentrale Prozesse der physischen und humangeographischen Regionalentwicklung im Gelände zu analysieren, von vulkanisch geprägter Landschaftsentwicklung über klimatische und ökologische Bedingungen bis hin zu Fragen der Landnutzung, Siedlungsentwicklung und touristischen Prägung.