04.08.2020

Sozialraumanalyse: Leben an der "Neuen Emscher"

Das Zentrum für Interdisziplinäre Regionalforschung an der Ruhr-Universität Bochum hat auf Initiative der Emschergenossenschaft die Region nach verschiedenen sozialen Gesichtspunkten unter die Lupe genommen. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft vom Zentrum für Interdisziplinäre Ruhrgebietsforschung (ZEFIR) und den RUB-Lehrstühlen von Prof. Dr. Andreas Farwick, Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler und Prof. Dr. Sören Petermann durchgeführt wurde, soll helfen, die Lebensbedingungen und die Interessen der Menschen vor Ort besser einzuschätzen. Die Emschergenossenschaft will die Ergebnisse in ihre weitere Projektarbeit einfließen lassen.

In der von Prof. Dr. Andreas Farwick erarbeiteten Bestandsaufnahme objektiver Lebensbedingungen entlang der Emscher werden die Themen Bevölkerungsentwicklung, Wanderung und Fluktuation, Gesundheit und Umwelt sowie Grünflächen und Umgebungslärm behandelt.

Hier der Link zur Studie:

http://www.zefir.ruhr-uni-bochum.de/mam/content/materialien_band_10_leben_an_der_neuen_emscher.pdf

Stellten am Dienstag (04.08.2020) in Essen die Sozialraumanalyse vor (v.li.): David Lehmkuhl, Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler, Prof. Dr. Andreas Farwick, Prof. Dr. Uli Paetzel und Prof. Dr. Sören Petermann. Per Video zugeschaltet war Dr. David H. Gehne.

 

13.01.2020

Wohnungslosigkeit ein zunehmendes Problem in NRW, Studierende informieren sich im Rahmen einer sozialen Stadtführung in Bochum

Im Rahmen des Studienprojekts „Soziale Ungleichheit, Armut und Wohnen“ erkundeten Studierende des Bachelorstudiengangs Geographie der Ruhr-Universität Bochum unter fachkundiger Führung von Straßenmagazinverkäufer Christian das Bochumer Bahnhofsviertel  einmal aus anderer Perspektive, aus der Perspektive von „Menschen am Rande unserer Gesellschaft“, die von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind oder waren und Hilfeleistungen in Anspruch nehmen. Die von Bodo e.V. organisierte Stadtführung verfolgte mehrere Ziele. Zum einen sollten die Studierenden für komplexe soziale Problemlagen an ihrem Studienstandort sensibilisiert werden. Zudem sollten bestehende Berührungsängste abgebaut werden und den Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, Fragen zu stellen, an Betreiber und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen im unmittelbaren Bahnhofsumfeld sowie an Betroffene.

Wir danken Bodo e.V., insbesondere Christian und Carsten Bornemann, für diese gelungene Stadtführung. Foto: Bodo e.V., Carsten Bornemann

 

 

11.11.2019

Accompanying Research on the effectiveness of service-learning in higher education has started

The accompanying research on the effectiveness of service-Learning in higher education in Europe to summarize the effects, benefits and impacts of S-L in higher education with the aim to develop a set of indicators for all stakeholders (students, faculty, community and academic institutions) has started in November. Janine Bittner, staff member of the working group „mobility and demographic change, Department of Geography and Janina Kempchen, student assistant are involved.

The European Observatory is a networking space to share and disseminate information regarding the service-learning methodology in higher education across the 49 European countries.

Mission:

The European Observatory aims to collect experiences and identify good practices for developing a well-structured and updated repository of service-learning in higher education across Europe.

Vision:

Within the next  three years the Observatory is recognised as the service-learning resource center of reference for researchers, teachers, students, higher education institutions, social entities and policy makers.

More information is provided on the following website:
https://www.eoslhe.eu/

 

01.10.2019

GEFÖRDERTES SERVICE-LEARNING-PROJEKT GESTARTET: Studierendengruppe besucht Uniaktiv

Mit einem Besuch bei Uniaktiv, dem Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung an der Universität Duisburg-Essen sowie einer zweiwöchigen Forschungswerkstatt zum Thema "Armut" startet das über das Rektoratsprogramm "Forschendes Lernen" geförderte Service-Learning-Projekt am Geographischen Institut unter Leitung von Janine Bittner, AG Mobilität und Demographischer Wandel. Das Projekt wird von Janina Kempchen, Studentin im Masterstudiengang "Stadt- und Regionalmanagement" als studentischer Hilfskraft unterstützt.

In Zusammenarbeit mit Engagementpartnern werden sich die 20 Studierenden zwei Semester lang in Forschungsteams mit den komplexen Zusammenhängen zwischen sozialer Ungleichheit, Armut und Wohnen auseinandersetzen. Das Projekt ist eingebunden in ein im Aufbau befindliches europäisches Service-Learning Netzwerk.

Beim Auftaktbesuch bei Uniaktiv an der Universität Duisburg-Essen informierten sich die Studierenden über die Historie, Aufgaben und Arbeitsweisen des Zentrums für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung sowie die Bedeutung von Service Learning und Community Engagement in Deutschland und den USA. Darüber hinaus erhielten sie einen Einblick und hilfreiche Tipps für ihre kommende Arbeit mit Engagementpartnern in Bochum und Essen.

Wir danken Jörg Miller und Karsten Altenschmidt von Uniaktiv für den Einblick in ihre Arbeit.

 

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   Bildquelle: Fatma Özay

 

26.08.2019

EXKURSION WIEN: Stadt zwischen Tradition und Moderne

Im September startet  wieder die einwöchige Exkursion in die Metropole Wien  im Rahmen des Moduls regionale Geographie. Einen schönen Erfahrungsbericht zur Exkursion aus den Vorjahren finden Sie hier:
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16.07.2019

DURCH DIE ÜBERNAHME GESELLSCHAFTLICHER VERANTWORTUNG LERNEN "SOZIALE UNGLEICHHEIT; ARMUT UND WOHNEN" - PROJEKTFÖRDERUNG ÜBER DAS UNIVERSITÄTSPROGRAMM FORSCHENDES LERNEN ERHALTEN [more]

   Bildquelle: Bild von Kirk Fisher auf Pixabay