Standortbeschreibungen

Was erwartet Sie an den einzelnen Standorten?

 

Standort 1: Einführung

N 51°30.871 / E 007°13.510

Das in den 1980er Jahren ausgewiesene Naturschutzgebiet Tippelsberg / Berger Mühle liegt im Herzen des Ruhrgebietes zwischen dem Stadtteil Bochum Riemke und der A43. An diesem Standort erfahren Sie mehr über das Naturschutzgebiet und seinen einzigartigen Charakter.

Standort 2: Die Stembergteiche im Berger Bachtal

N 51°30.809 / E 007°13.567

Die beiden Stembergteiche wurden in den 1970er Jahren künstlich abgelegt und fungieren als Regenwasserrückhaltebecken. Das Ufer ist teilweise durch das Vorkommen von dichtem Schilfröhricht unzugänglich. Die Teiche bieten Lebensraum für verschiedene Entenarten und Kanadagänse.

Standort 3: Dornburger Mühlenbach

N 51°30.767 / E 007°13.726

Das Berger Tal wird entscheidend durch den Dornburger Mühlenbach und seine Quellzuflüsse geprägt. Im Quellbereich ist der Bach noch nahezu naturbelassen. Im unteren Lauf wird er dann in den Oberen und Unteren Stembergteich aufgestaut.

Standort 4: Röhricht an den Stembergteichen

N 51°30.753 / E 007°13.803

Das Röhricht bildet einen besonderen Lebensraum an den Uferbereichen der Stembergteiche. Arten wie der Teichrohrsänger, aber auch viele verschiedene Weichtiere, Insekten und Amphibien finden im Röhricht Schutz. Neben der Lebensraumfunktion erfüllt Röhricht wichtige Schutz-  und Regulationsfunktionen im Naturhaushalt.

Standort 5: Nasswiesenbrache

N 51°30.745 / E 007°14.091

Erfahren Sie mehr über den Lebensraum und die Entstehung der Nasswiesenbrache im Naturschutzgebiet Tippelsberg / Berger Mühle. Ihre Entstehung geht bis ins Mittelalter zurück, als Bauern ihr Vieh auf einer gerodeten Waldfläche grasen ließen. Der nährstoffreiche, feuchte Standort bietet Lebensraum für Pflanzenarten wie das Echte Mädesüß oder den Gewöhnlichen Blutweiderich.

Standort 6: Totholz

N 51°30.937 / E 007°14.174

Hier lernen Sie die besondere Bedeutung von Totholz für das Ökosystem kennen. Das Totholz im Wald ist von großer Bedeutung für das gesamte Ökosystem. Herumliegende Baumstämme oder abgebrochene Äste werden von zahlreichen Insekten, Vögeln und Säugetieren in unterschiedlicher Weise genutzt.

Standort 7: Hohlweg

N 51°31.029 / E 007°14.279

Der Hohlweg ist ein Relikt der Vergangenheit. Er entstand durch intensive Nutzung in vielen hundert Jahren und hat sich seither in den dort vorkommenden Lössboden eingetieft.

Standort 8: Auf dem Berge

N 51°30.849 / E 007°14.437

Das stark gewölbte Relief am Fuße des Tippelsbergs wurde vor etwa 2,5 Mio. Jahren im sogenannten Pleistozän durch die Ur-Ruhr geschaffen. Die Ruhr verlief damals anders als heute und schwemmte große Mengen an Lockermaterial an.

Standort 9: Feuersalamander

N 51°30.682 / E 007°14.087

Das Berger Tal bietet einen Lebensraum für viele verschiedenartige Tiere, wie z.B. für den Feuersalamander. Er bevorzugt feuchte, kühle Orte und findet in den Auenwäldern des Berger Tals einen idealen Standort zum Leben.

Standort 10: Buchenwald

N 51°30.621 / E 007°14.121

Aufgrund des geologischen Vorkommens des sogenannten „Castroper Höhenschotters“ und der chemischen Bodeneigenschaften finden wir im Naturschutzgebiet einen bodensauren Buchenwald vor. Mitunter stehen die Buchen in kleinen Kerbtälern, die durch Tiefenerosion und den Transport von Gesteinsmaterialien geformt wurden.

Standort 11: Auwald

N 51°30.601 / E 007°14.041

Der hier vorkommende Erlen-Eschen-Auwald beherbergt unter anderem ein lebendes Fossil: den Riesenschachtelhalm. Er bevorzugt feuchte, kalkhaltige Böden und kann bis zu 150 cm groß werden.

Standort 12: Tippelsberg

N 51°30.630 / E 007°13.611

Beim Tippelsberg handelt es sich um einen ursprünglich natürlichen Berg, der durch anfallenden Bauschutt künstlich erhöht wurde. Erfahren Sie mehr über die Geschichte und Geologie der Halde und ihrer terrassenförmigen Aufschüttung.

Standort 13: Neophyten

N 51°30.536 / E 007°13.762

Am Tippelsberg kommen viele Pflanzenarten vor, die nicht Teil der einheimischen Flora sind. Diese sogenannten Neophyten sind Arten, die vom Menschen in ein Gebiet eingeschleppt wurden, wo sie natürlicherweise nicht vorkommen. Ein Beispiel ist die Riesengoldrute, die auch am Tippelsberg zu finden ist.

Standort 14: Emschertal

N 51°30.435 / E 007°13.624

Das Emschertal ist vor ca. 10.000 Jahren nach der letzten Eiszeit entstanden. Es befindet sich zwischen den Städten Herne, Recklinghausen und Herten. Die Emscher wurde im Zuge der Industrialisierung durch den Menschen stark beansprucht. Seit 1991 wurde die Emscher streckenweise renaturiert.

 

Hier geht es zum Trailer des Lehrpfads
(Please use this link to watch the introductory trailer on the nature and geocaching trail)