Transformation metropolitaner Räume
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Lehrprojekte

Studienprojekt: Analyse, Bewertung und Konzeption von integrativen
Projekten in post-industriellen Stadtlandschaften aus physisch-
geographischer Perspektive
In dem zwei-semestrigen Studienprojekt wurden in fünf Kleingruppen die post-industriellen Projekte
  • Gleispark Frintrop (Essen),
  • Halde Rheinelbe und Skulpturenwald (Gelsenkirchen),
  • Halde Rungenberg & Zeche Hugo (Gelsenkirchen),
  • Landschaftspark Mechtenberg (Gelsenkirchen) und
  • Westpark (Bochum)
  • analysiert und bewertet sowie eigene „kreative“ Konzeptionen entwickelt.

Blick von der Halde Rungenberg auf die ehemalige Zeche Hugo
und die Siedlung Schüngelberg (Foto: Christiane Döll)

 

Im Mittelpunkt stand der Aspekt des „forschenden Lernens“, so haben die Studierenden sich im WiSe 2009/2010 eigenständig Analyse- und Bewertungsverfahren für die Bereiche Boden, Wasser, Klima und Lärm, Arten und Lebensgemeinschaften sowie Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft erarbeitet und ihren Mitstudierenden praxisnah erläutert.

Aufbauend auf den Analyse- und Bewertungsverfahren entwickelten die Kleingruppen für ihre Projekte ein methodisches Konzept für eine empirische Arbeit, sie durften dabei entscheiden, ob sie eine fiktive Auftragsstudie oder eine wissenschaftliche Fragestellung bearbeiten wollten.

Im SoSe 2010 erfolgte die Umsetzung der Konzepte, die Studierenden haben u.a. Fledermäuse und Biotoptypen kartiert, Lärmmessungen und Bodenuntersuchungen vorgenommen. Die Ergebnisse der Analysen und Bewertungen wurden schließlich in Abschlussberichten dokumentiert.

Am letzten Seminartag stellten die Kleingruppen die Ergebnisse ihrer „kreativen Konzeptionen“ vor. Diese reichten von „Ein Fledermausquartier für Rheinelbe“ über den „Glück Auf-Themenpark“ mit Sommerrodel-Steigerbahn bis zur Homepage „FrinDOG“, einer Website über eine Hundeauslauffläche im Gleispark Frintrop.

Ein Lerneffekt aus dem Studienprojekt lässt sich gut mit einem Zitat von Edward de Bono beschreiben: „Im Nachhinein ist jede gute Idee logisch, aber um dorthin zu gelangen, muss man die Denkrichtung ändern.“

Beispiel für die „Alternative Konzeptentwicklung“: Rundweg im Landschaftspark Mechtenberg, Gelsenkirchen (Foto: Christiane Döll)

Kontakt

Dipl.-Landschaftsökologin Christiane Döll

christiane.doell(at)rub(dot)de

Tel.: +49 234 32-22503