Forschungsprojekte

Steuerung metropolitaner Transformationsprozesse im Kontext der japanischen Urban Renaissance-Politik am Beispiel der Region Kansai

In dem Forschungsprojekt soll die Steuerung metropolitaner Trans-formationsprozesse im Rahmen der Implementierung der japanischen Urban Renaissance-Politik aus akteurs- und institutionen­theoretischer Perspektive untersucht werden. Besondere Berücksichtigung finden dabei planungs­kulturelle Implikationen und raumstrukturelle Wirkungen. Damit leistet das Vorhaben einen grundlegenden Beitrag bezüglich der Frage der Konvergenz und Divergenz von urbanen Restrukturierungsprozessen in hoch entwickelten Staaten im Kontext vergleichbarer Herausforderungen, jedoch unterschiedlicher Planungs- und Governancekulturen. Unter-suchungsraum ist die polyzentrische Metropolregion Kansai mit den Kernstädten Osaka, Kobe und Kyoto. In einer Mehrebenenanalyse werden die Steuerung der Restrukturierung und ihre raumstrukturellen Folgen dargestellt: Auf der Mikroebene wird untersucht, inwiefern die Einzelprojekte den postulierten Zielen der Urban Renaissance (UR) dienlich sind. Auf der Mesoebene der jeweiligen Stadt werden die Pfadabhängigkeiten der UR-Politik und die lokalen planerischen Spielräume u.a. durch einen Vergleich von Osaka, Kobe und Kyoto dargestellt. Auf der Makroebene der Metropolregion steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern die mit der UR-Strategie verbundene Rezentralisierung hochrangiger Funktionen und die Reurbanisierung durch Wohnprojekte eine disparitäre Raumentwicklung fördern und mit Zielen der Nachhaltigkeit vereinbar sind.

Abb. 1: UR Umeda Osaka Hautbahnhof

Abb. 2: UR Osaka Waterfront

Die projekteigene Homepage stellt Ihnen ausführliche Informationen zur
Verfügung.

Kontakt

Projektleiter:

Prof. Dr. Uta Hohn
uta.hohn(at)rub(dot)de
Tel.: +49 234 32-28433

Dr.-Ing. Frank Roost
TU Dortmund Fakultät Raumplanung
FG Städtebau und Bauleitplanung
frank.roost(at)tu-dortmund(dot)de
Tel.: +49 231 755-6914

 

Mitarbeiter:
M.Sc. Satomi Kiuchi
Dipl.-Ing. BA Jan Polivka

Förderer:
DFG

Laufzeit:
3 Jahre (Beginn November 2010)