Forschungsprojekte

Geomonitoring von Energieeffizienz NRW

Die Ausgangsüberlegung ist, dass die derzeitigen Einschätzungen zur Energieeffizienz von Immobilien auf der Gebäudetypologie des Bundes und der Länder beruhen. Es existiert jedoch keine Methode zur flächenhaften (Kommune, Land, Bund, institutionelle Immobilien-eigentümer, etc.) Einschätzung der Energieeffizienz in der Bebauung, weshalb eine flächendeckende Aussage zum IST-Zustand sowie zu den Veränderungen der Energieeffizienz aufgrund durchgeführter energetischer Sanierungen im Immobilienbestand nicht möglich. Daher ist ein effizientes Monitoring, wie es u.a. im "Integrierten Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung" vom Dezember 2007 gefordert wird, also eine regelmäßige Überwachung über den Stand und die Entwicklung der Klimaziele aufgrund von Sanierungen und energiesparender Bauweise nicht möglich. Der Antrag stellt eine zu entwickelnde Methode dar, die mit Hilfe thermaler Infrarotbilder der Erdbeobachtungssatelliten LANDSAT oder ASTER eine solche flächenhafte und integrale Aussage liefern kann. Das abzuleitende Produkt bietet dann die Möglichkeit, bei geplanten Sanierungen oder der Auslobung von Förderprogrammen "Hotspots" festzulegen, um mit möglichst geringen Mitteln effizient Erfolge erzielen zu können. Darüber hinaus wird aufgrund der preiswerten Satellitenbilder ein ständiges Monitoring und damit eine flächenhafte Aussage über die Wirksamkeit solcher Maßnahmen realisierbar.

Abb. 1: Thermalbildauswertung kombiniert mit topographischer Karte

Kontakt

Projektleiter:
Prof. Dr. Carsten Jürgens
Geomatics/Remote Sensing Group
carsten.juergens(at)rub(dot)de
Tel.: +49 234 32-23376

Mitarbeiter:
Judith Heering
judith.heering(at)rub(dot)de
Tel. +49 234 32-27756

Förderer:
Nordrhein-Westfalen (Ziel2-Projekt)

Kooperationspartner:
Fa. ESN (Dr. Cappus) und
Fa. CFGI (Dr. Bernsdorf)

Laufzeit:
5/2009-12/2010