Aktuelles
Deutsch
English
< Infoveranstaltung M. Ed. am 02.09.2019
09.07.2019 13:31 Age: 99 Tage
Category: Geographie
By: Seckelmann

Was tun bei Klimawandel?

Schüler, Studierende und Bufdis entwickeln Ideen zur Anpassung von Städten


Teilnehmer während der Exkursion in Bochum

Umsetzung der Stadtmodelle während des „Desgin Thinking“

Auch nach den Ergebnispräsentationen und den angeregten Diskussion herrschte immer noch gute Stimmung

Im Rahmen des Projektes "KlimNet" haben Mitarbeit/Innen der Arbeitsgruppe Geomatik zusammen mit dem Wissenschaftsladen Bonn e.V. und dem NABU eine Summerschool mit dem Titel "Klimawandel - und jetzt?" für Schüler*innen, Bufdis und Studierende vom 05. bis 07. Juni 2019 veranstaltet.

Neben dem theoretischen Teil über Methoden und Konzepte, wie Klimaanpassung in der Stadt gefördert und diese resilienter gemacht werden kann, konnten die Teilnehmer/innen in offenen Runden und mit Hilfe von kleinen Versuchen herausfinden, welche Probleme in Städten auftreten können. Diese ersten Erkenntnisse konnten dann während einer Exkursion, die zusammen mit dem Tiefbauamt der Stadt Bochum durchgeführt worden ist und sich auf ausgewählten Projekten innerhalb Bochums bezog, angewendet werden.

Am zweiten Tag hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit sich mittels "Design Thinking" oder computergestützt mit Geoinformationssystemen der Thematik weiter zu nähern.  So überlegte sich ein Teil der Gruppe während des Design Thinkings, welche Ansprüche ein typischer Bewohner der Stadt an sein Umfeld hat und entwickelten daraus Modelle der Stadt der Zukunft, die sie auch kreativ umsetzten. Dahingegen hat sich der andere Teil der Gruppe damit auseinandergesetzt, inwieweit Fernerkundung, Geoinformationssysteme und Modellierung den Städten Erkenntnisse zum Klimawandel liefern können. Dafür haben sie zum einen auf Grundlage von Sentinel Daten eigene Landnutzungsklassifizierungen erstellt und zum anderen auf Basis der MODIS Daten erste klimatische Auswertungen im Ruhrgebiet vorgenommen. Im Anschluss daran wurden weitere Untersuchung im GIS gemacht und die Teilnehmer/innen hatten die Möglichkeit sich verschiedene Szenarien zu überlegen und die Auswirkungen auf die zukünftige Stadtentwicklung, dem "urban sprawl", zu testen.

Auf Grundlage der Gruppenergebnisse haben die Teilnehmer/innen nach den jeweiligen Ergebnispräsentationen und regem Austausch auch über die Ergebnisse diskutiert. Dabei stellten sie sich immer wieder die Frage, was konkret getan werden kann, welche potentielle Maßnahmen auch von ihnen selbst angeregt werden können und welche Akteure man aktivieren müsste.