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17.08.2021 09:00 Age: 35 Tage
Category: Geographie
By: Seckelmann

Curriculum 4.0: Curriculare Integration von Geodatenkompetenzen im Masterstudiengang Geographie


Der kompetente Umgang mit digitalen Geodaten gehört zunehmend zum zeitgemäßen Qualifikationsprofil von Geographiestudierenden. Deshalb sollen mit dem Aufbau einer nachhaltigen Lehrstruktur die digitalen Methodenkomponenten curricularer Lehrinhalte und die Form der Vermittlung von Fachinhalten in unseren Studiengängen weiter optimiert werden.  Dazu konnte das Institut erfolgreich Fördermittel im Rahmen des Förderprogramms „Curriculum 4.0.nrw“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW in Kooperation mit dem Stifterverband und der Digitalen Hochschule NRW einwerben.

Das im beantragten Projekt angestrebte Digitalisierungskonzept umfasst vor allem die Entwicklung eines neuen Moduls „Geodatenkompetenzen für Fragestellungen der Stadt-und Landschaftsökologie und des Stadt- und Regionalentwicklungsmanagements“. Mit Hilfe dieses Moduls soll die Methodenkompetenz der Studierenden gesteigert, zugleich aber auch die verschiedenen Vertiefungsrichtungen des Masterstudiums stärker curricular miteinander verzahnt werden. Dazu ist dieses für alle Masterstudierende offene Modul zeitlich dem Masterstudium als kreditierte Blockveranstaltung vorgeschaltet und dient der Festigung bzw. dem Ausbau der Kompetenzen im Umgang mit digitalen Geodaten (GIS, Fernerkundung, VR-Visualisierung, Statistik, u.a.). Damit wird es vor allem Studierende des Masterstudiengangs Geographie unterstützen können, die u.a. aufgrund ihrer vorangegangenen Ausbildung oder, eines Vertiefungsrichtungswechsels bzw. Hochschulwechsels Defizite im Umgang mit Geo-daten (Methodenkompetenzen) haben.

Angleichung der Geodaten-Kompetenzen vor dem 1. Mastersemester:

Die so erfolgende Angleichung auf ein einheitliches (erhöhtes) Lernniveau in allen Vertiefungsrichtungen und Studiengängen des Masterstudiums wird das für das Fach Geographie entscheidende Verständnis für teildisziplin-übergreifende Zusammenhänge und letztlich auch die wechselseitige Durchlässigkeit verbessern helfen. Vorgesehen ist, das Modul so zu gestalten, dass es über alle Fachsemester hinweg Wirkung entfalten kann, u.a. durch den Entwurf teildisziplin-übergreifender Modulinhalte (nach einer Situationsanalyse) und durch die Einrichtung eines studentischen Geo-Helpdesks.

Als Pilotveranstaltung (170152) wird das Modul jetzt erstmals für das kommende WS 21/22 von Dr. Julian Keil und PD Dr. Dennis Edler durchgeführt.