Lehrprojekte

2019:

Durch die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung lernen: "Soziale Ungleichheit, Armut und Wohnen" - Ein Service-Learning-Projekt am Geographischen Institut

Mit sozialräumlichen Ungleichheiten und Armut in Städten und der damit in Zusammenhang stehenden Wohnungsfrage wird sich in den kommenden zwei Semestern ein Studienprojekt der AG Mobilität und Demographischer Wandel  mit dem Titel "Soziale Ungleichheit, Armut und Wohnen" unter der Leitung von Janine Bittner auseinandersetzen, welches über das Universitätsprogramm "Forschendes Lernen" eine Förderung erhalten hat. Wohnen als ein elementares Grundbedürfnis ermöglicht Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, doch in vielen Großstädten wird bezahlbarer Wohnraum zunehmend Mangelware. Steigende Mietbelastungen, Wohnraummangel und eine Zunahme der Ungleichheit der sozialen Lebensverhältnisse in den Städten stellt die sozial- und wohnungspolitischen Akteure in den Städten vor die Herausforderung, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und der Ausbreitung von Armutsquartieren, Wohnungsnotfällen und der Zunahme unsicherer Wohnungsbedingunge durch entsprechende Maßnahmen entgegenzuwirken.


Bildquelle: Bild von Kirk Fisher auf Pixabay

Das Universitätsprogramm Forschendes Lernen der Ruhr-Universität Bochum dient der Weiterentwicklung von Studiengängen und Angeboten und soll Studierenden ein frühzeitiges Heranführen an die Forschung ermöglichen.

Das Studienprojekt verfolgt den Ansatz des forschungssorientierten Lehren und Lernens und wird zudem als Service-Learning Projekt konzipiert mit dem Ziel fachliches, kognitives Lernen mit sozialem Engagement der Studierenden zu verbinden. Angestrebt wird eine enge Zusammenarbeit mit Community-Partnern und eine Orientierung der im Studienprojekt zu bearbeitenden Forschungsfragen an realen Problem- und Fragestellungen dieser. Authentische Lernerlebnisse führen zu einer Sensibilisierung der Studierenden für gesellschaftliche Problemlagen und die stärkere Ausprägung einer politischen Identität. Zudem werden durch die Arbeit in Forschungsteams grundlegende Strategien des Projektmanagements eingeübt, die später in der beruflichen Praxis von Vorteil sind, Das Projekt ist eingebunden in ein im Aufbau befindliches europäisches Service-Learning-Netzwerk und wird über einen Zeitraum von drei Semestern durch Lehr-Lernforschung begleitet.

2013

Leben in Bochum-Werne. Perspektiven für eine zukunftsgerichtete Quartiersentwicklung

Präsentation erster Projektergebnisse am 18. Juli 2013 im Bürgerhaus Bochum-Ost. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen und Vortragsunterlagen an Dipl. Geogr. Astrid Messer. E-Mail: astrid.messer(at)rub(dot)de

Meldungen aus der Presse:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ): "Ist Werne noch zu retten?" von Gernot Noelle (Lokalteil Bochum-Ost, Ausgabe Nr. 169 vom 23. Juli 2013).

 

2012

Integration von Migranten in ethnisch geprägten Quartieren? Fragen des Zusammenlebens in der Dortmunder Nordstadt

Präsentation der Projektergebnisse am 12. Juli 2012 im Jugendtreff Stollenpark in der Dortmunder Nordstadt

 

Meldungen aus der Presse

Ruhr Nachrichten: "Wohlfühlraum Nordstadt. Studenten befragen Bewohner: Mehrheit zufrieden mit ihrer Situation (13.07.2012)

Nordmund (Quartierszeitung der Dortmunder Nordstadt September 2013, Ausgabe 8): "Zufriedenes Miteinander"

 

Studierende des Masterstudiengangs „Stadt- und Regionalentwicklungsmanagement“, Lehrende und Vertreter des Quartiersmanagements im Rahmen der Abschlusspräsentation in der Dortmunder Nordstadt.

 

2011

Das Emschertal – ein Gebiet im Wandel Bedeutung und Auswirkungen des Emscherumbaus durch die Emschergenossenschaft

Seit Anfang der 1990er Jahre befasst sich die Emschergenossenschaft mit dem Umbau der Emscher und setzt ihn seitdem Stück für Stück in die Tat um. Ziel der Emschergenossenschaft ist es, neben dem ökolo-gischen und wasserwirtschaftlichen Umbau des Emschersystems die Standort- und Lebensqualität in der Emscherregion auch durch soziale und städtebauliche Entwicklungen zu verbessern.

Zahlreiche Maßnahmen und Projekte sind seit Beginn des Umbaus Ausdruck des Gestaltungswillens der beteiligten Akteure und bezeugen den stetigen Wandel entlang der Emscher. Wie sich die bisherigen Maß- nahmen des Emscherumbaus auf die Wohn- und Lebensqualität der Bewohner in den emschernahen Wohnquartieren auswirken, haben Studierende des Masterstudiengangs „Stadt- und Regionalentwicklungs-management“ unter der  Leitung von Prof. Dr. Andreas Farwick und Dipl. Geogr. Astrid Messer im Sommer-semester 2011 im Rahmen eines einsemestrigen Projektseminars mit Hilfe eines Methodenmixes aus standardisierten Bewohnerbefragungen sowie vertiefenden teil-narrativen Interviews untersucht.

Im Mittelpunkt der Analysen standen dabei Fragen zur Wahrnehmung, Bedeutung und Nutzung der Emscher, zum Identifikationspotential der Emscher, zur Bekanntheit des Emscherumbaus, zur Bewertung bisheriger Umbaumaßnahmen sowie zu partizipativen Verfahren im Rahmen des Emscherumbaus.

Die zentralen Ergebnisse der Analysen wurden von den Studierenden in selbständiger und eigenverantwortlicher Projektarbeit in kurze, überblicksartige und für einen breiten Leserkreis bestimmte Zeitungsartikel umgesetzt und in Form einer gemeinsamen Zeitung – dem EmscherExpress– veröffentlicht.

 

Klicken Sie zum Lesen des EmscherExpress bitte auf die Karte: